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Raus in den Garten, ran an die Arbeit!

Damit im Sommer alles blüht Raus in den Garten, ran an die Arbeit!

Der Startschuss ist gefallen: Der Frühling hat begonnen. Zeit, im Garten nach dem Rechten zu schauen und erste Arbeiten zu verrichten – damit dem Blühen und Grünen nichts im Wege steht.

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Die Arbeit im Frühjahr wird belohnt: Wer gebuddelt, gewässert und Unkraut gejätet hat, darf sich über das prachtvolle Gedeihen und gesunde Wachstum seiner Blumen freuen.

Quelle: Stefan Körber

Hannover. Wenn auch die wärmende Sonne noch etwas auf sich warten lässt, heute, am 21. März, beginnt der Frühling. Und wer genau hinschaut, hinhört und seine Nase in die frische Luft hält, kann den Lenz schon spüren. Die Vögel zwitschern, die Luft ist mild und die Frühlingsblumen duften. Höchste Zeit für Gartenbesitzer, die Gummistiefel anzuziehen, die Arbeitshandschuhe überzustreifen und im Garten nach dem Rechten zu sehen. Zu tun gibt es jetzt jede Menge.

Bernd Achtermann betreibt seit 20 Jahren in Springe das Geschäft Grünform Achtermann. Der Fachmann empfiehlt, zunächst alle Beetflächen gründlich von Restlaub und Unrat zu befreien. Sonst könnten sich dort Pilze entwickeln, die die Pflanzen zerstören. Wer es nicht bereits getan hat, sollte nun Stauden und Gräser beschneiden und dabei ruhig Mut beweisen. Eine halbe bis eine Handbreit über dem Boden sollte von der Pflanze stehen bleiben - mehr nicht. Sonst droht eine Verholzung und beliebte Pflanzen wie der Lavendel blühen und wachsen nicht mehr buschig und üppig, sondern nur noch an den Trieben. Unten herum sehen sie dann nur noch spärlich aus.

Das Gleiche gilt für Beetrosen. Auch sie sollten nun kräftig beschnitten werden, um einen schönen Wuchs zu garantieren. Denn wenn Rosen allzu viel altes Holz bilden, treiben sie nicht ausreichend und entwickeln nur kleine Blüten. Das Frühjahr ist auch die perfekte Zeit, um Rankgitter und Rosenbögen zu sanieren und zu streichen. Denn jetzt tragen die Pflanzen keine Blätter und lassen sich leicht von der Rankhilfe lösen. Anschließend werden die Triebe wieder vorsichtig durch das Gitter geführt.

Wer einen Teich hat, sollte spätestens jetzt dafür sorgen, dass das abgestorbene Pflanzengut, das auf der Oberfläche schwimmt, abgeschöpft wird. Die Pflanzenreste wandeln sich sonst in Phosphat um und im Wasser bilden sich Algen. Teichbesitzer, die über eine Pumpe und einen Filter verfügen, sollten diese jetzt wieder in Betrieb nehmen und sogenannte Starterbakterien in den Filter geben. Damit wird eine gesunde Teichbiologie gewährleistet.

Das Frühjahr ist auch die Zeit für das erste große Düngen. Sowohl der Rasen kann nun nach dem strengen Frost eine Extraportion Nährstoffe gebrauchen, und auch auf die Beete sollten Gartenfreunde großzügig Dünger geben und Mulch darüber verteilen.

Nun, da die Pflanzenwelt ihre erste Zuwendung bekommen hat, geht es an das Reinigen von Terrasse, Wegen und Sitzecken. Schließlich gibt es nicht Schöneres, als die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf der eigenen Terrasse zu genießen - auch wenn man sich dazu vielleicht noch in eine Decke hüllen muss.

Die Beton- oder Steinplatten auf Wegen und Terrasse lassen sich umweltschonend am besten mit einem Dampfdruckreiniger von Schmutz und unerwünschtem Bewuchs reinigen. Wer keinen eigenen Dampfdruckreiniger besitzt, kann ihn preisgünstig in einem Baumarkt leihen. Ist die Grundarbeit getan, können die Terrassenmöbel, Kinderspielzeug, häufig genutztes Gartengerät und natürlich der Grill herausgeholt und ebenfalls vom Grauschleier des Winters befreit werden.

Damit die Terrasse schon zu Beginn des Frühjahrs einladend aussieht, sollten schon die ersten Pflanzen in dekorativen Gefäßen aufgestellt werden. Narzissen, Primeln, Schneeglöckchen oder Märzenbecher bereiten Vorfreude auf die bevorstehende Gartensaison - insbesondere, wenn sie originell präsentiert werden. Es muss nicht immer der klassische Übertopf sein. Blumen machen sich auch sehr schön in alten hölzernen Obstkisten, Zinkwannen oder hübschen, mediterran wirkenden Konservendosen und Gläsern - etwa in solchen, in denen Oliven oder Thunfisch verkauft werden.

Julia Pennigsdorf

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