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Region Hannover startet Förderprogramm für Solarwärme

Sonnige Aussichten für Hausbesitzer Region Hannover startet Förderprogramm für Solarwärme

Spätestens wenn die Sommersonne für wohlig warme Tage sorgt, kommt vielen Eigentümern der Gedanke, diese Energiequelle doch für die eigene Heizung und Warmwasser zu nutzen. „Damit aus der Idee Wirklichkeit wird, haben wir jetzt ein Förderprogramm gestartet, mit dem wir Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder auch eines Reihenhauses finanziell unterstützen“, sagt Professor Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover.

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Die Region in der Solaroffensive

Hausdach mit Solarwärme-Kollektoren und Photovoltaik-Modulen.

Quelle: Foto: reimax16 – stock.adobe.com

Hannover. Denn auch wenn sich die Nutzung von Solarwärme wirtschaftlich lohnt, zögern viele Eigentümer angesichts der Kosten. „Daher beteiligen wir uns an der Investition mit bis zu 1.000 Euro“, erklärt Priebs. Der Zuschuss der Region ist dabei grundsätzlich an die Solarwärmeförderung für bestehende Gebäude des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gekoppelt. Das heißt: Der Bund gibt einen Zuschuss, den die Region ergänzt.

Beispiele für Zuschüsse

Wie die Förderung aussehen kann, zeigen die folgenden zwei Beispiele. Sie ersetzen keine individuelle fachliche Beratung, geben aber erste aussagekräftige Hinweise. Da wäre die Familie A mit zwei Eltern und zwei Kindern, die Solarenergie nur fürs Warmwasser nutzen möchte. Bei sechs Quadratmetern Kollektorfläche zahlen BAFA und Region Hannover jeweils 500 Euro Zuschuss, also 1.000 Euro im Ganzen.

Die ebenfalls vierköpfige Familie B möchte mit der Sonne Warmwasser erzeugen, aber auch die Heizung unterstützen. Bei zehn Quadratmetern Kollektorfläche schießt das BAFA 2.000 Euro zu, die Region Hannover weitere 1.000 Euro. Das bedeutet 3.000 Euro Gesamtzuschuss, durch den die verbleibenden Kosten für die Familie deutlich geringer ausfallen. Übrigens wird auch die Erweiterung bestehender Solarwärmeanlagen gefördert.

Der Ablauf

Erster Schritt ist die Prüfung, wie hoch der mögliche Solarertrag für das eigene Haus ist. Dafür bietet die Klimaschutzagentur die kostenlosen Solar-Checks an. Solarinteressierte können sich auch an ortsansässige Handwerksbetriebe wenden und sich von ihnen beraten lassen. BEVOR der Handwerker den Auftrag erhält, stellt der Eigentümer den Förderantrag bei der Region Hannover. Ist die Anlage dann in Betrieb gegangen, reicht der Eigentümer zunächst den BAFA-Förderantrag ein. Den Bewilligungsbescheid des BAFA legt er der Klimaschutzleitstelle der Region vor, die das Förderprogramm betreut. Dabei sind einige Fristen einzuhalten, über die ein Faltblatt und die Förderrichtlinie der Region Hannover informieren (s. Kasten).

factbox

Alle Infos

… zum neuen Solarwärme- Förderprogramm der Region Hannover auf www. hannover.de/solaroffensive. Über die laufende Solarkampagne der Stadt Hannover informiert www. hannover-auf-sonnenfang. de.

Wie hoch das solare Potenzial von Gebäuden ist, zeigt der kostenlose Solar- Check der Klimaschutzagentur Region Hannover. n Anmeldungen unter Tel.: (05 11) 22 00 22–88

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