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Aus für alte Holzöfen
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Frist zur Nachrüstung alter Feuerstätten Aus für alte Holzöfen

Viele Hausbesitzer betreiben eine zu alte Feuerstätte. Bis Anfang 2015 schon hätten sie Anlagen, die vor 1975 zugelassen wurden und die Grenzwerte für Emissionen nicht einhalten, austauschen oder nachrüsten müssen.

Nur jeder fünfte Holzofen ist auf dem neuesten Stand.

Quelle: dpa/tmn

Das sieht die Bundes-Immissionsschutzverordnung vor. Das sei aber einer Erhebung zufolge nur bei einem Fünftel der rund eine Million betroffenen Feuerstätten geschehen, berichtet der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik.

Eigentlich kontrolliert der Bezirksschornsteinfeger die Umsetzung der Richtlinie. Verstöße meldet er an die Umweltbehörden. Doch Bußgelder werden den Angaben zufolge bisher nicht verhängt. Mit dem Austausch soll die Umweltbelastung reduziert werden, betroffen sind nach Baujahren bestimmte Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen. Aktuell gilt dies für Holzöfen, die 2015 älter als 40 Jahre waren. Sie dürfen nicht mehr als 0,15 Gramm Staub pro Kubikmeter und vier Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter ausstoßen. Bei manchen Ofentypen ist eine Nachrüstung möglich. dpa/tmn