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Stein auf Stein: Hier baut Hannover
Wohnen in Hannover und der Region

Bauprojekte Stein auf Stein: Hier baut Hannover

In Limmer, Ahlem, in Hannovers Innen- und Südstadt sowie in Mittelfeld und am Kronsberg entstehen Wohngebiete.

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Mit Liebe zum Detail geplant und gebaut

Am Klagesmarkt in Hannovers Zentrum will sich die GBH-Zentrale niederlassen. Zudem entstehen dort 100 Wohnungen.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Bis zu 1800 Wohnungen für rund 3500 Menschen: Die Wasserstadt Limmer soll dem angespannten Wohnungsmarkt in Hannover Luft verschaffen. Das Projekt ist das wohl bedeutendste Wohngebiet, das in den kommenden Jahren erschlossen werden soll. Für den ersten Bauabschnitt mit rund 520 Wohnungen hat die Politik grünes Licht gegeben. Erste Erschließungsarbeiten haben bereits stattgefunden. Bald soll der Wohnungsbau beginnen.

Wie auch in anderen Wohnquartieren wird bei der Wasserstadt der soziale Wohnungsbau eine wichtige Rolle spielen. 20 Prozent der Geschosswohnungen, die dort entstehen, sollen gefördert und zu sozialen Mieten angeboten werden. Auf diesem Wege will die Stadt eine gute Mischung bei der Einwohnerstruktur erreichen. Denn die Wasserstadt soll nicht nur Bürgern mit größerem Geldbeutel offenstehen.

Andere wichtige Baugebiete sind schon deutlich weiter. Kurz vor dem Abschluss stehen die Projekte „Buchengarten“ und „Gartenbauschule“ mit zusammen mehr als 500 Wohneinheiten in Ahlem. Im Buchengarten war der Verkauf im Jahr 2001 zunächst noch schleppend angelaufen. Mit den seit einigen Jahren stark ansteigenden Einwohnerzahlen in Hannover hat sich das allerdings geändert. Das Projekt „Gartenbauschule“ der Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) ist längst ausverkauft. Neben Wohnungsbau auf dreieinhalb Geschossen entstanden dort zahlreiche Einfamilienhäuser, außerdem Arztpraxen und Einzelhandel.

Weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Klagesmarkt, wo nicht nur die neue Zentrale der städtischen Gesellschaft für Bauen und Wohnen (GBH) entsteht, sondern vor allem 100 Wohnungen in verschiedenen Größen. Das Interesse an dem Vorhaben auf dem ehemaligen Parkplatz war riesig. Schon beim Richtfest im Februar hatte es eine Liste von rund 500 Interessenten gegeben. Immerhin 32 der Wohnungen werden öffentlich gefördert und sollen zum Preis von 5,40 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Insgesamt investiert die GBH rund 50 Millionen Euro am Klagesmarkt, an dem auch gerade Senioren zum Zuge kommen.

Für die Gebäude am Klagesmarkt musste ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg weichen. Am Altenbekener Damm waren es die Bürotürme aus Beton der Bundesagentur für Arbeit, die abgerissen wurden. An ihrer Stelle lässt das hannoversche Familienunternehmen Gundlach derzeit für rund 35 Millionen Euro 80 Wohnungen nahe dem Maschsee errichten. Mit ihrer Klinkerfassade werden sie sich am typischen Stil der Südstadt orientieren. Auch am Altenbekener Damm werden zwölf Wohnungen gefördert und sollen deshalb zu günstigen Mieten angeboten werden.

Weit fortgeschritten sind auch die Planungen des Vital-Quartiers Annastift in Mittelfeld. Die Kaufverträge wurden Anfang Oktober unterschrieben. Mit 400 Wohnungen und 32 Reihenhäusern auf 40 000 Quadratmetern Fläche wird es eines der größten neuen Wohnquartiere in Hannover sein, die die Norddeutsche Wohnbau, der Hanseatische Immobilienverband und das Annastift für rund 100 Millionen Euro errichten werden. Ursprünglich sollten es nur 120 Wohnungen werden. Wegen des großen Bedarfs wurde die Zahl jedoch deutlich nach oben korrigiert.

Deutlich größer wird das Wohngebiet Kronsberg-Süd ausfallen mit Raum für 7000 bis 8000 Menschen. Geplant sind drei Wohnquartiere sowie ein Büro- und Geschäftskomplex.

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