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Darum lieben Hannoveraner ihre Heimatstadt

Statements zu Kultur, Natur und Vielfalt Darum lieben Hannoveraner ihre Heimatstadt

HAZ und NP haben Einwohner befragt, was für sie die Lebensqualität ihrer Stadt ausmacht. Ist es die Kulturszene,das viele Grün, die Vielfalt der Stadtteile? – Lesen Sie hier, was Hannover so lebenswert macht.

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An der Stelle des heutigen  Hannover gibt es vermutlich eine Siedlung namens Tulifurdum.

Ich bin in Hannover zu Hause! Ich liebe meine Wohnung, meine Straße und mein Viertel, die Oststadt, sehr. Und ja, die Stadt fasziniert mich. Hannover ist nicht meine Geburtsstadt, nicht meine Heimatstadt, sondern meine „Hier-bin-ich-zu-Hause-Stadt“, mein Lebensmittelpunkt. Meine Heimat wird immer das Osnabrücker Land bleiben, doch Hannover hat sich in mein Herz geschlichen und ganz viel Boden gutgemacht. Meine kurzen und wenigen Besuchserfahrungen vor der Expo-Zeit reichten nicht aus, um mich von der Stadt zu überzeugen. Vor über zehn Jahren bin ich dann aber – im wahrsten Sinne des Wortes – in Hannover gelandet. Die berufliche Perspektive zog mich magisch an, und die Stadt Hannover, in die ich zog, zeigte mir mit der Zeit ihr vielfältiges, einzigartiges Gesicht.

Diese Stadt ist für mich so schön unaufgeregt! Sie stapelt touristisch eher tief als hoch. Sie ist nicht anstrengend, da kenne ich ganz andere Städte. Ein Grund liegt meines Erachtens in ihrer guten, für die Bewohner leicht zu bewältigenden Größe. Die Stadtteile entwickeln ein Eigenleben, Vielfalt und Unterschiede prägen das Bild. Ich genieße die Kunst- und Kulturvielfalt, die gute Infrastruktur – vor allem mit Flughafen und Hauptbahnhof – und die kurzen Wege.

Ich erfahre gerne mehr darüber, wie sich die Stadt über die Jahre entwickelt hat, wie prominente Menschen Hannover geprägt haben (beispielsweise Gottfried Wilhelm Leibniz und Kurt Schwitters) und wie Industriegeschichte geschrieben wurde (unter anderem der Industrie-Club Hannover). Viele traditionsreiche und zum Teil weltberühmte Unternehmen waren und sind in Hannover angesiedelt und prägen das Bild der Stadt bis heute (zum Beispiel Körting, Continental und Bahlsen). All das fasziniert mich.

Heute hat diese Stadt mit dem für mich wunderbaren Neuen Rathaus einen festen Platz in meinem Herzen. Hannover ist auf dem besten Weg, meine zweite Heimat zu werden. Danke dafür! Ich gratuliere Hannover, meiner „Hier-bin-ich-zu-Hause-Stadt“, ganz herzlich zum Geburtstag und wünsche ihr eine große Portion Lebendigkeit, Mut und Glück für die Zukunft!

Gudrun Benne, Geschäftsführerin Industrie-Club Hannover

Hannover ist nicht 775 Jahre alt – sondern seit 775 Jahren immer jung geblieben: innovativ, mutig, frech – dabei immer bodenständig, solide und mit niedersächsischer Gelassenheit. Natürlich auch mit knackigen Brötchen. Es ist eine Freude und macht stolz, Hannoveraner zu sein, die Stadt der Welfen, die Stadt der Toleranz und Weltoffenheit, die Stadt des Geistes von Leibniz.

Dr. Gerhard Bosselmann, Geschäftsführer Bosselmann. Die Landbäckerei GmbH

Hannover hat einfach alles: eine bewegte Geschichte mit gekrönten Häuptern und Genies, viel Natur mit Wäldern und Seen sogar mitten in der City, Kunst und Kultur für jeden Geschmack, gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel in attraktiven Fußgängerzonen und ein quirliges gesellschaftliches Leben. Hier macht es Spaß, zu leben und zu arbeiten und damit auch ein Teil dieser modernen Metropole zu sein. Von hier aus wirkt LOTTO Niedersachsen seit
60 Jahren in das ganze Land hinein.

Axel Holthaus, Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Niedersachsen

Ja, so will ich sie nennen, unsere Stadt: Mein Hannover, denn fast ein Zehntel der 775 Jahre unserer Stadt lebe ich hier. Wie mir geht es vielen. Einmal Hannover, immer Hannover. So feiere ich gern nach der eindrucksvollen 750-Jahr-Feier 1991, der Expo 2000 und der Fußball-WM 2006 dieses Jubiläum mit.
Hannover ist eine besondere Stadt, unverwechselbar, mit vielen Prädikaten. Eine Stadt, die nach den verheerenden Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur planvoll wieder aufgebaut wurde. Das war die Grundlage für die kommenden Jahrzehnte und hat in planmäßiger Arbeit das heutige Hannover ermöglicht. Modern und kraftvoll, stark in Kultur und Wissenschaft, in Handel, Dienstleistung und Industrie, als Sportstadt und Großstadt im Grünen. Hannover ist eine lebens- und liebenswürdige Stadt, die überschaubar ist und in der man sich kennt.

Aber für mich war und ist das stärkste Prädikat:
Hannover – die Stadt der Toleranz und des Friedens.
Das gilt für den inneren und für den äußeren Frieden.

Wir alle leben in dieser Stadt. Alte und junge, behinderte und nicht behinderte Menschen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, gleich welcher Religionszugehörigkeit oder Lebensform, ob arm oder reich. Alle gehören dazu, niemand wird ausgegrenzt, den Schwächeren geholfen. Und es war immer klar: Bei aller Toleranz duldet Hannover keine Ausländerfeindlichkeit, Rechtsradikale und Neofaschisten haben hier keinen Platz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, nach den schlimmen Folgen, die Deutschland über die Welt gebracht hatte, war es wichtig, die Aussöhnung und Versöhnung mit unseren Nachbarländern auch durch  Städtepartnerschaften mit zu gestalten. Mit Städten im Westen und Osten Europas, in Afrika und mit Hiroshima.
Aber zur Friedensstadt gehörte auch, und ich hoffe, das gilt auch noch heute, dass man sich einmischte, wenn es Unrecht und Verfolgung, Folterung, Unterdrückung von Presse- und Meinungsfreiheit gab, ganz gleich, wo dies auf der Welt geschah, dass man Kriege oder kriegsähnliche Zustände verurteilte.
Das war und ist ein Markenzeichen Hannovers, genauso wie es die Messen unserer Stadt sind, die uns Weltbedeutung gebracht haben. Und mit der Expo 2000 hat Hannover ein neues Gesicht bekommen, und die Hannoveranerinnen und Hannoveraner wurden noch weltoffener. Die Stadt, das sind wir alle. Die Einbeziehung der Menschen, sie an Entscheidungen zu beteiligen, das hat jahrzehntelange Tradition. Das schätzen die Hannoveraner. Die Botschaft Willy Brandts in seiner ersten Regierungserklärung als deutscher Bundeskanzler „Mehr Demokratie wagen“ wird hier praktiziert.

So ist es verständlich, dass sich die Menschen in Hannover wohlfühlen und gern hier leben. Wie ich! In meinem Hannover.  

Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister a. D.

„Ich wusste gar nicht, wie schön Hannover ist!“ Das höre ich immer wieder von Besuchern unserer Stadt. Ich denke dann: Gut, dass das nicht alle wissen! Hannover ist eine tolle Mischung aus Stadtleben und Natur, mit viel Wasser, Kultur, Geschichte und unterhaltenden Veranstaltungen im ganzen Jahr. Es sind die Einwohner, die Hannover zu einer international angesehenen Landeshauptstadt machen. Toll, dass wir als Sparda-Bank Hannover an der Entwicklung einen Anteil haben. Unsere Bank ist seit 1903 erst für Eisenbahner, später für alle Privatkunden in finanziellen Dingen ein wichtiger Ansprechpartner. Als moderne Genossenschaft sind wir traditionell dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ verbunden und fördern Menschen in Stadt und Region. Ein gutes Gefühl!

Andreas Dill, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hannover eG

Nun ja: Aus Hannover wehte der „Wind of Change“,  Hannover hat das größte Messegelände der Welt, den größten innerstädtischen Stadtwald Europas, die zentralste Lage in Deutschland und hatte zur Verblüffung vieler eine Weltausstellung zur Jahrtausendwende, ist City of Music und Hauptstadt des Jazz. Und ja: Hannover hat großartige universitäre Institutionen, Unternehmen mit Weltgeltung und das Juwel Herrenhäuser Gärten, von unserem Hauptbahnhof  verkehren die meisten Fernzüge. Jedenfalls hat Hannover viel mehr Attraktionen als Kritikpunkte.

Was Hannover aber besonders auszeichnet, sind die Menschen, die diese Stadt trotz großstädtischer Hektik liebenswert und verlässlich machen. Was Hannover so reizvoll macht, sind die vielen versteckten gemütlichen Ecken in Linden, in der List und anderswo. Was Hannover so spritzig macht, ist die unglaublich kreative, lebendige und staunenswerte Kultur- und Event-Szene. Was Hannover so effizient macht, ist seine Alltagstauglichkeit: übersichtlich kurze Wege, tolle Nahverkehrsinfrastruktur, viel Grün.

So richtig kennt Hannover nur, wer hier wohnt, wer hier lebt. Ich tue das, und ich bin ein begeisterter Hannoveraner.

Klaus Goehrmann, Ehemaliger Chef der Hannover Messe, Ehrenpräsident der IHK und Ehrenvorsitzender des Freundeskreises Hannover

Herzlichen Glückwunsch, meine Stadt! Ich gratuliere dir zu deinen Menschen. Sie sind deine größte Schönheit. Sie haben mein Herz gewonnen, als ich vor sechs Jahren Bürger in Hannover wurde.

Mein Lieblingsort ist die Marktkirche. Dort bin ich Pastor und darf an ihrem Gottesklang mitwirken. Wer die zentrale Stadtkirche betritt, atmet sofort die Weite des einzigartigen Raumes. Und erlebt ihr menschliches Gesicht: die Küsterin unübersehbar mit afrikanischen Wurzeln, der Küster hörbar ein Siebenbürger Sachse, der Maestro an der Orgel stammt aus einem hanseatischen Stadtstaat. So könnte man weitererzählen und kommt dabei weit rum. Mir gefällt die Freundlichkeit, mit der man in der Marktkirche begrüßt wird. Schnell lernt man hier, wie faszinierend bunt die Landeshauptstadt Niedersachsens ist.

Der eine wurde in Schlesien geboren, die andere in Süddeutschland. Dort eine Ostfriesin, und manchmal sogar ein echter „Hanoveraaner“. Ein Grieche und eine Spanierin. Ein Syrer und eine Französin. Eine Familie aus Polen und hier der Kurde aus der Türkei. Ein ungeheurer Reichtum tut sich auf, längst umfasst er Europa und alle Welt – und man selbst kann sich dort einleben. So ist Hannover! Herzlichen Glückwunsch, meine Stadt. Es freut mich sehr, dass die Marktkirche ein Ort aller Bürgerinnen und Bürger ist. Nicht nur, wenn der Weihnachtsmarkt oder der Bürgerbrunch im Sommer um sie herum die Altstadt verzaubern. Oder wenn sie ihre Türen öffnet für die vielen wunderbaren Konzerte der Unesco City of Music und die KunstaAusstellungen mit großer Kunst.
Hier, in der alten Mitte der Stadt, schlägt ihr Herz von Anfang an, hier wohnt ihre Seele. Von hier aus strahlt der reformatorische Impuls der Freiheit in die Bürgerschaft. In einer überfüllten Marktkirche und um sie herum versammelten sich im Januar 2015 die Menschen, um für den Frieden der Stadt zu beten und in der anschließenden Demonstration und Kundgebung mit Zehntausenden zu zeigen, dass Hannover eine bunte, weltoffene Stadtgesellschaft ist und bleiben will. „Einmütigkeit“ im 21. Jahrhundert. Diese Haltung wohnt unter den Menschen meiner Stadt: Sie lädt zur Messe und ist international. Sie war eine wunderbare Expo-Gastgeberin und hat spätestens dort die Unaufgeregtheit entwickelt, die sie auszeichnet. Sie ist die evangelische Bundeshauptstadt, denn hier sitzt mit der EKD und ihrem Kirchenamt direkt neben den Herrenhäuser Gärten der Verbund aller evangelischen Landeskirchen Deutschlands. Das interreligiöse „Haus der Religionen“ gehört zu den Dialog-Vorreitern in Deutschland.

Hannover hat eine große Weite. Ohne viel Aufhebens, einfach selbstverständlich: Welt-Weite! Schauen Sie sich doch nur die Menschen an. Sie werden Schönheit(en) entdecken. Herzlichen Glückwunsch, meine Stadt!

Hans-Martin Heinemann, Stadtsuperintendent und Pastor an der Marktkirche

Hannover ist Leben mit Sport,  Bildung, Kultur, Wirtschaft. Für mich die liebenswerteste und wunderbarste Landeshauptstadt überhaupt!

Rita Girschikofsky, Präsidentin NLV / SSB Hannover,  Ortsbeauftragte der Johanniter OV Wasserturm  Hannover

Seit ihrer Gründung vor 124 Jahren gestaltet die üstra die Geschichte der Stadt Hannover mit. Kutschiert und chauffiert zu werden, war in früheren Jahrhunderten ein Privileg des Adels – das niedere Volk ging zu Fuß oder blieb, wo es war. Erst mit der Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts und dem Wachstum der modernen Stadt stieg das Bedürfnis nach Mobilität für jedermann. Nahverkehrsunternehmen wie die üstra, deren Gründung in diese Zeit fiel, erfüllten dieses Bedürfnis – zunächst mit Pferdebussen und -bahnen, Anfang des 20. Jahrhunderts dann mit schienengebundener Elektromobilität. Was früher ein Privileg der Oberschicht war, wurde mit dem Nahverkehr gewissermaßen demokratisiert: Für den kleinen Preis eines Fahrscheins wurde der kleine Mann zum Fahrgast und konnte sich befördern lassen.

Damit wurde der Nahverkehr auch zum Motor der Stadtentwicklung. Hannover wuchs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enorm, und die üstra verfügte vor dem Zweiten Weltkrieg über eines der ausgedehntesten Schienennetze Deutschlands. So leistete die üstra damals einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen Hannovers mit seinem weiten Umland. Beim Wiederaufbau räumten die rasch wieder instand gesetzten ersten Züge die Trümmer beiseite und ließen nur wenige Jahre später beim Start in das Wirtschaftswunder die ersten Personenwagen zum Messegelände rollen.
Die üstra ist stolz auf ihren Beitrag zur Geschichte Hannovers, weil sie stolz darauf ist, Hannovers Verkehrsunternehmen zu sein. Diese Stadt ist das Zuhause unserer 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Busse, Bahnen und Stationen gehören zu Hannover wie die Eilenriede und der Maschsee. Wir freuen uns, auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Heimatstadt zu sein und sagen: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Hannover!

André Neiß, Vorstandsvorsitzender der üstra

Hannover und die VGH Versicherungen sind seit 266 Jahren untrennbar miteinander verbunden. Hier entstand 1750 die Keimzelle unserer öffentlichen Versicherungsgruppe. Ich freue mich, dass die VGH seither mit Versicherungsschutz für Bürger, Unternehmen und Kommune dazu beitragen konnte, dass sich das Geburtstagskind zum 775. Jubiläum so stabiler Gesundheit erfreut. Herzlichen Glückwunsch, Hannover!

Hermann Kasten, Vorsitzender des Vorstands VGH Versicherungen

Was hat Hannover, was wir nicht haben, fragte sich einst ein Stadtmagazin einer bekannten Rheinmetropole und stellte der Frage sicher aus gutem Grund noch eine deutliche Aufforderung voran. „Arsch hoch, Düsseldorf!“.

Des einen Leid ist des anderen Freud. Der Hannoveraner schmunzelt und genießt den Moment. Natürlich wie üblich still und heimlich und ohne großes Aufheben, aber doch mit einiger Genugtuung. Hannover ist mehr als die graue Maus am zentralen Autobahnkreuz zwischen Hamburg und Frankfurt, Berlin und Amsterdam. Und wer das bisher nicht verstanden hat, wartet wohl auch noch immer vorm Fernseher auf den Beginn der schmidtschen Late-Night-Show. Nun könnten hier die zahlreichen Vorzüge und herausragenden Merkmale Hannovers beschrieben und bewertet werden und sicher hätte die Stadt es auch verdient. Aber in Berlin käme doch auch niemand auf den Gedanken, die Vorzüge seiner Stadt Ortsfremden unter die Nase zu reiben, um das eigene Wohlbefinden zu steigern. Der Kopf ist aufrecht, der Rücken grade. Wichtig ist: Wir sind da, wenn es um die internationale Wirtschaft geht, als Unesco City of Music und Kreativhauptstadt im Norden, als Vorbild für den kommunalen Regionsgedanken, wenn es um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz geht; wir sind da, um Menschen auf der Flucht willkommen zu heißen, wenn es um erstklassigen Sport geht oder ein Quartier für Barack Obama. Ob das etwas Außergewöhnliches ist? Keine Ahnung, aber es sorgt für eine aufrechte Haltung – und das ist gut so. Herzlichen Glückwunsch Hannover, herzlichen Glückwunsch den Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt!

Roger Cericius, Vorsitzender Freundeskreis Hannover

Sympathisch, vielfältig, unverwechselbar, liebenswert. Der Bulli und Hannover gehören einfach zusammen: Seit über 60 Jahren läuft in Stöcken die T-Baureihe vom Band, mobilisiert die Wirtschaft und bringt die Menschen in jeden Winkel der Welt. Der Bulli ist damit auch ein Botschafter „made in Hannover“ – gebaut von Mitarbeitern mit Stolz auf den Standort Hannover. Somit verbindet Volkswagen Nutzfahrzeuge mit der Landeshauptstadt das Wichtigste: die Menschen! Auch die derzeitige, gemeinsame Ausstellung „Die Bullibauer“ im Historischen Museum aus Anlass des Stadtgeburtstags und des Werkjubiläums in Stöcken drückt diese Verbundenheit auf anschauliche Weise aus.

Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge

Ich bin in Hannover geboren und aufgewachsen. Von daher ist meine Verbundenheit zu meiner Heimatstadt sehr groß, auch wenn ich derzeit nur noch an den Wochenenden hier bin. Für eine Berufsausbildung wohne ich jetzt auf halber Strecke zwischen Hannover und Bremen – doch ich bleibe ein stolzer Niedersachse und finde mich in Hannover auch weiterhin ohne Navi zurecht. Meine Mutter wohnt ebenso hier wie viele meiner Freunde, sodass es nur logisch ist, dass ich regelmäßig nach Hannover fahre. Mich zieht es immer wieder in diese schöne Stadt zurück. Bedauerlich finde ich den Abstieg von Hannover 96 in die Zweite Bundesliga. Schade.

Leonard Meyer, Auszubildender, Ricklingen

Hannover steht für mich für eine gastfreundliche, weltoffene und sportbegeisterte Stadt. Ich bin stolz auf die Möglichkeiten, die uns Hannover in kultureller, sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht in all ihren Facetten bietet. Mit meiner Heimatstadt verbinden mich viele positive Erinnerungen und Emotionen und eine unbeschreiblich hohe Lebensqualität. Sehr gern und auch berufsbedingt bin ich viel unterwegs – aber nach Hause zu kommen, ist an allen Reisen das Schönste.

Stefanie Eichel, Geschäftsführerin eichels: Event GmbH

775 Jahre Hannover – die Kestner Gesellschaft, die dieses Jahr selbst ihren 100. Geburtstag feiert, gratuliert – ohne 775 Jahre Hannover gäbe es keine 100 Jahre Kestnergesellschaft. Die Bürgerinnen und Bürger haben guten Grund, auf ihr Hannover stolz zu sein. Ist man im Bereich Bildenden Kunst tätig, kommt man an Hannover nicht vorbei: In den 1920er-Jahren, historisch – mit Kurt Schwitters und einer internationalen Künstlergemeinschaft rund um die damalige Kestner Gesellschaft ein wichtiges Epizentrum der klassischen Avantgarde; heute – mit dem Sprengel-Museum, dem Kunstverein Hannover und der Kestner Gesellschaft eine Trilogie im Ausstellungswesen, die bundesweit und international wahrgenommen wird. Die Stadt imponiert mit einem großen, vielseitigen kulturellen Angebot in allen Sparten bis hin zu den einzelnen Stadtvierteln, in denen lebendige Stadtkultur sichtbar ist.

Bemerkenswert finde ich, dass sich so viele Menschen, Unternehmen und andere Organisationen für ihre Stadt engagieren. Nicht nur als Leiterin der Kestner Gesellschaft, sondern auch als Mutter zweier schulpflichtiger Kinder habe ich in der Kürze der Zeit diesbezüglich viele positive Erfahrungen gemacht. Darin zeigt sich, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt das Heft selbst in der Hand haben: Wie ich meine, ist das die beste Voraussetzung für eine Stadt, die nicht stehen bleibt und es versteht, sich immer wieder neu zu erfinden. Ich erachte es auch als meine Aufgabe, dem kulturellen Leben in der Stadt neue Facetten zu geben, und freue mich umgekehrt, Hannover durch unsere Aktivitäten in die Welt hinauszutragen.

Christina Végh, Direktorin Kestner Gesellschaft

Was verbindet mich mit Hannover? Obwohl ich kein gebürtiger Hannoveraner, sondern in Süddeutschland aufgewachsen bin, kenne ich Seiten dieser Stadt, die vielen verborgen bleiben: das unterirdische, weit verzweigte und sehr beeindruckende Netz der Kanalisation. Meine Arbeit als kaufmännischer Leiter bei der Stadtentwässerung hat mir gezeigt, wie wichtig die Arbeit unter den Straßen für die Lebensqualität in Hannover ist.

Seit Kurzem bekomme ich wieder ganz andere Einblicke in diese Stadt: Durch meine Aufgaben als Geschäftsführer bei aha bin ich für die Stadtreinigung und die Müllabfuhr verantwortlich. Im Prinzip sorge ich nun dafür, dass auf den Straßen einfach alles sauber ist.

Auch wenn man beide Seiten dieser Medaille als Einwohner oder Einwohnerin nur unbewusst wahrnimmt, so zeichnen diese wichtigen Aufgaben der Daseinsvorsorge doch die Qualität der niedersächsischen Landeshauptstadt aus. Nur wenn die Basis stimmt, können die Menschen, die hier leben, und diejenigen, die Hannover besuchen, alles andere uneingeschränkt genießen.

Ich persönlich schätze das viele Grün in der Hauptstadt, die kulturellen Veranstaltungen und auch gutes Essen wie etwa im Clichy, wo ich vor vielen Jahren meine Verlobung gefeiert habe. Zum 775. Stadtgeburtstag wünsche ich den handelnden Akteuren und uns allen viele weitere schöne Jahre in dieser liebens- und lebenswerten Stadt.

Thomas Schwarz, Geschäftsführer aha Abfallwirtschaft Region Hannover

In der Südstadt geboren, bin ich in Hannover aufgewachsen, zur Schule gegangen und – abgesehen von meiner Studienzeit – immer hier geblieben. Hannover ist eine überschaubare, unglaublich grüne Großstadt mit kurzen Wegen und sehr hoher Lebensqualität. Hier habe ich auch meinen beruflichen Traum verwirklichen und der Stadt mit zahlreichen Events etwas zurückgeben können. Über Jahrzehnte haben wir das kulturelle Geschehen in Hannover maßgeblich mit geprägt. Doch nicht nur in unserem Bereich hat die Landeshauptstadt viel zu bieten. Ob mit einer lebendigen Theaterszene, seinen zahlreichen renommierten Museen, im Sport oder mit anderen Events wie dem Maschsee- und Schützenfest sowie Stadtteilfesten, dem Kleinen Fest im Großen Garten und den Feuerwerkswettbewerben in den Herrenhäuser Gärten ist die Stadt ein beliebtes Ziel für die Hannoveraner und Hannoveranerinnen, aber natürlich auch für die vielen Gäste aus aller Welt. Hannover punktet zudem mit einer hervorragenden Infrastruktur und den zahlreichen interessanten Messen. Kurzum, es macht einfach Spaß, hier zu leben. Es ist relativ ruhig, grün, angenehm, und mir gefällt als gebürtiger Hannoveraner die Mentalität der Menschen, die hier zu Hause sind.

Michael Lohmann, Geschäftsführender Gesellschafter Hannover Concerts

Hannover ist für mich mein Leben – das Umfeld, die Menschen, ich bin hier aufgewachsen, meine Familie lebt hier. Besonders beim Fußball halten die Hannoveraner zusammen. Fast alle sind 96-Fans, auch meine Tochter. Das spürt man hier in der List total: Wenn um 16 Uhr auf der Lister Meile kein Mensch unterwegs ist, weißt du, dass 96 gerade spielt. Besonders in der List braucht man eigentlich fast kein Auto – sogar die Eilenriede ist nur fünf Minuten entfernt. Darum haben wir nicht nur unser Geschäft hier. Wir leben auch in der List.

Bircan Dastan, Inhaberin Grüne Meile, List

1. Hannover hat einfach alles, was man sich für Beruf, Familie und Freizeit nur wünschen kann.
2. Hannovers Attraktivität steht für viele zwar weit hinter München, Hamburg und Berlin, aber dafür kann man sich hier genügend Wohnraum leisten und es gibt nicht jeden Tag ein nerviges Verkehrschaos.
3. Die „grüne Lunge Eilenriede“ und der Maschsee mitten in der City sind in Deutschland einzigartig.

Patrick Erdmann, Pressereferent Division Reifen Continental

Wir können stolz darauf sein, dass Hannover immer wieder Schauplatz einzigartiger Ereignisse ist. So war für mich 1989 der „Trabi-Einmarsch“ nach Öffnung der innerdeutschen Grenze ebenso beeindruckend wie die ersten deutsch-deutschen Unternehmertage, die unsere IHK Anfang 1990 organisierte und die sich zur nationalen Ost-West-Kooperationsplattform entwickelten – vermutlich hatten wir damals der Treuhand viel Arbeit abgenommen. Mit der späteren Chefin der Treuhand, Birgit Breuel, verbindet sich meine nächste tolle Erfahrung in Hannover: Organisation und Durchführung der Expo 2000, der ersten Weltausstellung in Deutschland. Anders als in München oder jetzt in Hamburg, wo sich die Bürger gegen das Großereignis „Olympia“ entschieden haben, hatten Hannovers Bürger „Ja“ gesagt zur Weltausstellung, die ja auch gut zum weltweit größten Messegelände passte. Sie hat unzählige private Investitionen ausgelöst und der Stadt neuen Schub gegeben. Dies war für unsere IHK auch der wichtigste Antrieb, sich für die Expo 2000 zu engagieren. Ich durfte die Expo-Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Wirtschaft mit aufbauen und für eine bundesweite Beteiligung von Unternehmen an unserer Expo werben. Während der Weltausstellung konnte ich Verbindungen zu vielen Nationenpavillons aufbauen, einige davon bestehen bis heute und helfen uns, international Wirtschaftskontakte zu pflegen.

Ein weiteres großartiges Projekt haben wir im Jahr 2007 gestartet: die IdeenExpo, die von NiedersachsenMetall, dem Land Niedersachsen und der IHK Hannover getragen wird. Über 300 000 junge Besucher kommen aus ganz Deutschland alle zwei Jahre nach Hannover, um sich hier für Technik zu begeistern und eigene Berufsvorstellungen zu entwickeln.

Dr. Horst Schrage, Hauptgeschäftsführer Industrie- und Handelskammer Hannover

Als Neu-Hannoveraner war ich überrascht, wie schnell ich mich hier zu Hause gefühlt habe. So schöne Plätze wie zum Beispiel die Herrenhäuser Gärten oder das Schloss kannte ich vorher gar nicht.

Auch die Bedeutung Hannovers als Wirtschaftsstandort durch Unternehmen wie Continental, Pelikan oder Bahlsen und auch Hannover als Versicherungsstandort war mir so nicht geläufig. Mittlerweile kann ich mit Stolz sagen, dass ich hier eine erfolgreiche Unternehmensgruppe an einem wunderbaren Standort leiten darf.

Mike Altmann, Geschäftsführer Volkswagen Automobile Hannover und Region Hannover GmbH

Vor 26 Jahren hat mich der Zufall in Form einer Stellenanzeige der Deutschen Messe nach Hannover gebracht, und ich bin ihm dafür außerordentlich dankbar. Hannover ist trotz der Überschaubarkeit eine Stadt von internationalem Format, eine Messestadt mit Besuchern und Ausstellern aus der ganzen Welt, für die zu arbeiten mir nicht nur viel Freude, sondern mich auch stolz macht. Und als England-Fan, der ich nun mal bin, schätze ich darüber hinaus die große Verbundenheit Hannovers zu Großbritannien.

Carola Schwennsen, Geschäftsführerin Fachausstellungen Heckmann

Es ist das Unspektakuläre und Unaufgeregte, das Hannover so liebenswert macht . Das angebliche „Graue-Maus-Image“ ist eine subtile Strategie der Alteingesessenen, um den Trubel, den Glamour und die Theatralik von dieser kleinen Großstadt fernzuhalten! Auch als gebürtiger Braunschweiger bekenne ich mich zu Hannover – allein in fußballerischen Angelegenheiten bin ich indigen bedingt „einträchtiger“ orientiert!

Tolga Otkun, Leitung Unternehmenskommunikation regiobus Hannover GmbH

1. Ich habe Hannover auf den zweiten Blick kennen- und lieben gelernt.
2. Voller Stolz kann ich heute sagen, dass ich mich wie ein Hannoveraner fühle und die Stadt jedem ans Herz lege.
3. Mir gefallen besonders die Vielseitigkeit und die unheimlich schönen und grünen Ecken der Stadt.
4. Trotz der Größe der Stadt sind die Wege sehr kurz und sehr persönlich.

Nico Röger, Geschäftsführer Hannover Concerts

Ich war über 20 Jahre im Ausland, 2015 war ich das erste Mal hier in Hannover – und war schon ein wenig fasziniert davon. Hannover tickt echt ruhiger, ich wundere mich immer wieder darüber, in einer doch recht großen Stadt zu sein. Nirgendwo ist es überfüllt, auch am Wochenende nicht. Die Leute sind hier sehr freundlich; da ich erst einen Monat hier bin und die Stadt mit dem Rad erkunde, frage ich öfter mal nach dem Weg. Dabei gibt es immer wieder total schöne Begegnungen.

Sanji Pogacar, Altentherapeutin, Linden-Mitte

Gerade in der Nordstadt gibt es viele kulturelle Einflüsse, die hier zusammenkommen. Das finde ich sehr schön. Ich spiele in der Band „The Black Bush Eagles“ und wir haben hier unseren Proberaum. Unsere Band besteht aus sechs Mitgliedern – drei sind 19, 20 und 24, der Rest zwischen 50 und 60. Aber gerade das macht für mich den Reiz aus. Ein Partygänger bin ich eher nicht, aber es gibt in Hannover schon eine Menge Sachen, die man unternehmen kann. Ich gehe als Gitarrist gern auf Jam-Sessions – und da findet man in Hannover schon eine ganze Menge musikalischer Kontakte.

Henrik Jürgens, Elektrotechnik-Student Uni Hannover, Wedemark

Ich lebe erst seit vier Monaten in Hannover und bin daher also noch ziemlich neu in der Stadt. Doch was ich bislang kennengelernt habe, gefällt mir sehr gut. Die Stadt bietet viel Abwechslung, der Maschsee ist ideal zum Ausspannen. Außerdem gefallen mir die Altstadt und das Neue Rathaus. Außerdem habe ich erfahren, dass sich der Kröpcke als zentraler Treff- und Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Stadt anbietet. Mir gefällt Hannover richtig gut.

Zaher Dalal, Zahnarzt, Linden-Mitte

Hannover ist meine Heimatstadt. Lebens- und liebenswert sind insbesondere die netten Menschen. Aber ich mag die Stadt auch deshalb, weil sie nicht überkandidelt daherkommt. Außerdem ist Hannover besonders grün und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Abschalten - die Eilenriede liegt direkt vor der Tür. Darüber hinaus liebe ich natürlich das Opernhaus, das zugleich mein Arbeitsplatz ist.

Beatrix Thies-Hartge, Gewandmeisterin Oper Hannover, Oststadt

Hannover ist eine große Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Das gefällt mir außerordentlich gut. Daher gratuliere ich der Stadt Hannover auch herzlich zum 775. Das Neue Rathaus finde ich besonders imposant. Daran komme ich vorbei, wenn ich zum Maschsee gehe. Dieser bietet stadtnah einen großen Erholungswert. Das Stadion direkt nebenan habe ich noch nicht besucht, doch habe ich mitbekommen, dass Hannover 96 leider aus der Bundesliga absteigt. Ich finde Fußball gut, von daher drücke ich fest die Daumen, dass die Mannschaft schnell wieder aufsteigt.

Saham Elgaban, Theater-Schauspieler/Regisseur, Herrenhausen

Wenn Hannover auch überschaubar ist – es bietet alles, was man braucht. Großstädte wie Hamburg sind dagegen sehr dezentral. Hannover hat eine liebenswerte City, aber vor allem sind die Stadtteile so ausgelegt, das man viele sogar dort findet. Ich war eine Weile in der Immobilienbranche tätig, da nannte man so etwas „fußläufig erreichbar“ – und das trifft es. Wir als Betrieb freuen uns, dass wir dazugehören – und das schon seit 1815. Was ich schade finde, ist, dass der Hannoveraner sein Licht manchmal zu sehr unter den Scheffel stellt. Hannover und seine Menschen können echt mehr, als mancher denkt!

Peer-Philipp Krall, Inhaber Cruses Buchhandlung, Bennigsen

Ich bin in Berlin aufgewachsen, dort lebt meine Familie. Ich arbeite seit
6 Jahren in Hannover und pendele darum auch zwischen beiden Städten hin und her. Die Hannoveraner sind sehr viel freundlicher, angenehmer und auch echt kontaktfreudiger als die Leute in Berlin. Dort wird man deutlich öfter taxiert, regelrecht „abgecheckt“. Hier kommt so etwas nur selten vor. Bei meiner Arbeit – ich bin Pizzabäcker im „12 Apostels“ – lerne ich viele Menschen kennen, da kommt es auch immer wieder vor, dass die einen auf der Straße wiedererkennen und auch ansprechen. Was hier aber echt unglaublich ist, ist die Ruhe in der Stadt! Als ich als junger Kerl hier ankam, war das für mich total ungewöhnlich. Aber so ganz langsam kam ich auf den Geschmack.

Ajredin Hajredini, Pizzabäcker im 12 Apostel, Roderbruch

Ich bin in Hannover geboren und aufgewachsen – das ist also meine Stadt. Ich wohne zwar etwas außerhalb in Garbsen, doch wenn ich nicht mindestens ein-, zweimal pro Woche in die Innenstadt komme, dann werde ich unruhig, dann fehlt mir etwas. Ich gehe dann beispielsweise in die Markthalle. Auch ein Schützenfestbesuch ist einmal im Jahr Pflicht. Der Maschsee bietet Erholung und Abwechslung für Jung und Alt. Außerdem stellt mich das kulturelle Angebot mit Theater, Kino und Oper sehr zufrieden.

Dieter Stucke, Pensionär, Garbsen

Kann es irgendeinen Vorteil haben, nicht in Hannover geboren zu sein? Im Grunde natürlich nicht. Doch, mal ganz ehrlich, in einem einzigen Punkt haben die Zugereisten den Ur-Hannoveranern etwas voraus: Sie mögen die Stadt richtig gern – und sagen das auch. Ganz unbefangen. Wer Hannover im Laufe des Lebens kennenlernt und vielfach auch entdeckt, erkennt schließlich irgendwann: Eine ähnlich lebenswerte Stadt muss man lange suchen. Nicht, dass die „Gebürtigen“ nicht auch wüssten, was sie an der perfekt dosierten hannoverschen Mischung von Urbanität und Überschaubarkeit hätten. Sie sprechen nur nicht so gern darüber. Und werfen sich genau das dann mit schöner Regelmäßigkeit gegenseitig vor. Da haben es die Menschen aus anderen Landesteilen viel leichter. Sogar die aus Hamburg. Aus Hannover zu kommen, hier gut und gern zu leben ist für sie alle eine wunderbare Selbstverständlichkeit.
Der Grund dafür ist das hannoversche Geheimnis, hinter das man nicht so schnell kommt. Es braucht einen zweiten Blick, um zu sehen: In Hannover ist das Normale das Besondere – und das Besondere das Normale. Da liegt’s. Unsere Stadt bildet einen berechenbaren, sicheren und verlässlichen Rahmen zum Leben. Das erscheint normal, ist es aber – national wie schon erst recht international – natürlich längst nicht überall. Hier setzt Hannover ein Zeichen von beeindruckender Normalität. Wer das bloß langweilig findet, kennt andere Städte nicht.

Zugleich gehört das Ungewöhnliche, das Herausragende hier einfach entspannt dazu. Ganz gleich, ob es um Künstler oder Wissenschaftler geht, um Unternehmer, Sportler oder Politiker: Hannover macht um seine ständig erbrachten Spitzenleistungen viel weniger Wind als andere (die dazu manchmal noch nicht einmal anständiges Hochdeutsch können). Dabei hat die Stadt so viel Besonderes: Bauten, Ideen, Entdeckungen, Spielräume  – und vor allem wunderbare Menschen, die all das leise schätzen und möglich machen. Vielleicht muss das ja auch gar nicht jeder wissen. Und ein wenig Arbeit soll ja auch noch bleiben – für die nächsten 775 Jahre...
Hendrik Brandt, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Hannover ist meine Heimatstadt. Allein das bedeutet für mich schon eine große Verbundenheit. Stolz bin ich insbesondere darauf, dass wir uns unsere Traditionen bewahrt haben. Dazu zähle ich unter anderem auch das Schützenfest mit seinem großen Umzug. Mein Lieblingsort in Hannover ist ganz klar der Maschsee. Ich liebe es, dort spazieren zu gehen. Die stadtnahe Natur wie Maschsee und Eilenriede zählen sicherlich zu den großen Pluspunkten Hannovers. Aber auch die hübsche Altstadt kann sich durchaus sehen lassen.

Petra Müller, Angestellte, Barsinghausen

Auch wenn Hannover gerade sein 775-jähriges Bestehen feiert: Prägend für diese Stadt ist aus meiner Sicht weniger ihr Bewusstsein für Geschichte und Tradition, sondern ihr Glaube an Modernität und Zukunft. Ihre bekannteste Persönlichkeit, Gottfried Wilhelm Leibniz, der vor 300 Jahren hier starb, verkörperte als ruheloser Pionier in Wissenschaft, Technik und Verwaltung diesen Geist wie kein anderer. Heute sind es die Innovationen, die Industrie und Dienstleister auf Cebit oder Hannover-Messe präsentieren, die die Stadt weltweit bekannt machen. Und in der Kultur zeigt sich Hannover als internationales Zentrum zeitgenössischer Musik mit Unesco-Status, in Schauspiel und Oper als Ort streitbarer Gegenwart, und mit Kurt Schwitters und Dada schon vor 100 Jahren, und auch heute mit Sprengel-Museum, Kestnergesellschaft und Kunstverein als eine Hochburg moderner und experimenteller zeitgenössischer Kunst. Wenn ich der Stadt ein Label verleihen würde, dann wäre es dieses: Hannover – Stadt der Moderne.

Reinhard Spieler, Direktor Sprengel-Museum Hannover

Als Fünfjähriger bin ich nach Hannover gekommen und habe die Stadt seitdem im Grunde nicht mehr verlassen. Warum auch?
In diesen mehr als 50 Jahren hat sich meine Stadt rundherum verändert und ist sich trotzdem treu geblieben. Das „kläöre Äö“ des hannoverschen Platt hört man leider kaum noch. Stattdessen ist Hannover bunt und vielfältig geworden. Einige große Unternehmen sind gegangen, andere sind neu dazugekommen, und wirtschaftlich steht Hannover heute stärker da als jemals zuvor. Das Schützenfest gibt es natürlich noch immer, aber inzwischen ist eine ganze Vielzahl von bunten und lebendigen Festen dazugekommen. Manches ist auch gleich geblieben: Hannover 96 steigt immer noch mal auf und mal ab, aber seit meinem ersten Bundesligaspiel 1968 komme ich von den „Roten“ einfach nicht los.

Vor allem aber ist das Lebensgefühl dasselbe geblieben – bei uns ist man ganz überwiegend freundlich und entspannt. Das bestätigen mir immer wieder Menschen, die von außen nach Hannover gekommen sind und in nicht wenigen Fällen zu noch größeren Hannover-Fans werden, als es die Ureinwohner ohnehin schon sind. Dazu trägt vor allem auch die hohe Lebensqualität bei, allen voran das viele Grün, nach dem sich andere Großstädte nur die Finger lecken können. „Großstadt im Grünen“ war vor vielen Jahren einmal so etwas wie ein Stadtslogan, und dieses Qualitätssiegel gilt nach wie vor.

Nein, woanders mag es auch ganz nett sein, aber ich gehe nicht mehr weg von hier. In Hannover kann man tiefe Wurzeln schlagen, die einen durch das Leben tragen. Und wer zwischendurch einmal noch mehr Großstadt braucht, kommt auch zu seinem Recht. Als Oberbürgermeister habe ich immer gern gesagt: Hannover hat wunderschöne Vororte, Hamburg und Berlin zum Beispiel.
Jetzt wird Hannover 775 Jahre alt und ist eine Stadt in den besten Jahren. Ich wünsche meiner Stadt, dass sie uralt wird und noch viele Menschen glücklich macht!

Stephan Weil, Niedersächsischer Ministerpräsident

Hannover ist die schönste Stadt für mich, sie hat alles, was ich brauche – Maschsee, Messestadt, Rathaus, Eilenriede, gute Shopping-Möglichkeiten, sie ist zentral, familiär und so schön grün. Leider sind viele Hannoveraner zu bescheiden zuzugeben, dass sie Hannover lieben. ICH NICHT!

Susanne Wittorf,  Vorstandssekretariat Kinderkrankenhaus Auf der Bult

„Ich lebe gern in Hannover, weil die Menschen hier so herrlich unaufgeregt sind und das kulturelle sowie sportliche Angebot hervorragend ist. Die Stadt und das Umland bieten höchsten Freizeitwert – und gerade deshalb ist Hannover auch ein Wirtschaftsstandort erster Güte.“

Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank

Hannover ist eine sehr aktive und bewegend lebenswerte Stadt. Wir sind stolz darauf, zu dieser Lebenskultur mit mehr als 6000 TKH-Mitgliedern in Sport und Bildung erfolgreich beizutragen. Wir blicken zwar noch nicht auf 775 Jahre,
immerhin aber auf 160 Jahre voller Bewegung zurück. Wir wünschen Hannover auch für die Zukunft engagierte Bürger, Vereine und Aktivitäten, die unsere Lebensqualität ausmachen.

Hajo Rosenbrock, Vorsitzender Turn-Klubb zu Hannover

Für mich ist Hannover eine liebens- und lebenswerte Stadt mit sehr viel Charme. Die Auswahl an Kultur, Restaurants, Veranstaltungen und Grünanlagen übertrifft viele vergleichbare Städte dieser Größe. Die Hannoveraner sind weltoffen, tolerant und überaus gastfreundlich – einfach klasse!

Sven-Marcus Fürst, Geschäftsführer Hallo Taxi 3811 GmbH

Als Messestadt, als Stadt der Weltausstellung 2000 und als Partnerstadt von Hiroshima ist Hannover ein Ort, an dem Gastfreundschaft und Weltoffenheit großgeschrieben werden. Diese Stadt ist eine der Iebenswertesten in Deutschland, denn immerhin mehr als 80 Prozent der Hannoveranerinnen und Hannoveraner erklären, es ließe sich in der Landeshauptstadt sehr gut leben. Hier stehen das Soziale und das gute Miteinander immer obenan. Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten begegnen sich ohne Argwohn. Soziale Schranken scheinen hier niedriger als anderswo. Und die kulturellen Angebote brauchen keinen Vergleich mit anderen Großstädten zu scheuen. Hannover ist ein Ort, an dem ich zusammen mit meiner Familie wirklich sehr gern lebe.

Gerhard Schröder, Bundeskanzler a. D.

„Hannover ist besser als sein Ruf.“ Ich habe diesen Satz oft gehört, und ich mag ihn nicht mehr hören. Das Einzige, was mich an dieser Stadt stört, ist dieses mangelnde Selbstbewusstsein und die Tatsache, dass es immer noch keinen Zebrastreifen gibt, der über die Georgstraße zum Opernhaus führt. Sonst aber ist es eine großartige, liebenswerte mittlere deutsche Großstadt, besser als der Ruf vieler anderer deutscher Städte. Ich lebe in einem der schönsten Stadtteile ganz in der Nähe der Eilenriede, und ich arbeite in einem der schönsten Opernhäuser der Welt. Was will man mehr? Die Menschen, denen man in den Geschäften begegnet, sind höflicher und freundlicher als anderswo, vor allem als im grantelnden Süden der Republik. Selten wird man so freundlich gegrüßt oder bekommt so rasch beim Einkauf ein Danke wie hier. Die Mischung aus Geschäfts- und Kunstsinn in dieser Stadt gefällt mir sehr. Auf unser Publikum in der Oper bin ich stolz. Früher hieß es häufig, die Hannoveraner säßen auf ihren Händen, aber ich kann mich über fehlenden regen Applaus bis hin zu stehenden Ovationen nicht beklagen. Die Hannoveraner sind verführbare Menschen, und das findet man nicht überall. Als gebürtiger „Weißwurstäquatorianer“ fällt mir immer wieder auf, wie zufrieden und gern die Menschen hier leben und sich mit ihrer Stadt identifizieren. Ja, sie sind bescheiden, und das ist eine an und für sich schöne Eigenschaft. Wenn man nur nicht öfter den Satz hören müsste: „Hannover ist besser als sein Ruf.“

Dr. Michael Klügl, Intendant Staatsoper Hannover

Hannover ist eine lebenswerte Stadt mit vielen verborgenen Schätzen. Vor allem die Grünflächen sind traumhaft. Ich fühle mich hier bereits sehr wohl, weil die Menschen sehr freundlich und nett sind. Einen Lieblingsplatz habe ich auch schon gefunden: Es sind die barocken Herrenhäuser Gärten. Sie erinnern mich an Schönbrunn in Wien und bieten viel Platz zum Entspannen und Genießen.

Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Bei Hannover denke ich an Oxford: Hier leben viele gepflegte und kultivierte Menschen. Und trotzdem sind sie alle sehr verschieden, besonders auch in der Südstadt. Ich habe kaum ein Viertel erlebt, in dem Menschen so unterschiedlich denken, leben und auch essen wie hier. Klar bemühen wir uns als Handwerksbäcker, unseren Teil zum Leben beizusteuern und bei aller Unterschiedlichkeit den Geschmack aller zu treffen. Und das gelingt uns auch!

Fuat Yakup, Inhaber Der Handbäcker, Vahrenwald

Hannover hat sich großartig entwickelt. Gerade in den vergangenen Jahren hat die Stadt durch erfolgreiche Unternehmen, eine moderne Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität in puncto Wohnen, Ausbildung, Kultur und Naherholung als Wirtschaftsstandort weiter an Stärke gewonnen.  Wir gratulieren unserer Landeshauptstadt und halten es mit Kurt Schwitters: Hannover strebt vorwärts, und zwar ins Unermessliche.

Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V. (UVN)

  • Hannover hat eine tolle Lebensqualität: schöne Natur, interessante Kulturangebote und viele Freizeitmöglichkeiten.
  • Nette und freundliche Menschen leben in Hannover.
  • Neben der hochfrequentierten Innenstadt mit schönen Geschäften gibt es spannende Stadtteile wie Linden oder die Nordstadt.
  • Das Steinhuder Meer ist schnell zu erreichen und bietet Erholung in schönster Natur. 

Felix Meiners und Sebastian Rechenbach, Geschäftsführer I.G. von der Linde GmbH & Co. KG

H – humorvoll
A – authentisch
N – niedersächsisch
N – nachhaltig
O – offen
V – vielfältig
E – ehrlich
R – reizvoll

Lars Bremer, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH

Ohne das Handwerk gibt es keine funktionierende Stadt. Diese Tatsache galt schon im späten Mittelalter, als Hannover die Stadtrechte verliehen wurden. Seit dem Jahr 1100 sind Zusammenschlüsse von Handwerkern in Hannover nachweisbar. Die Zünfte legten die Kriterien für die Ausbildung und die Betriebsgründung fest, schufen Qualitätskontrollen und boten ihren Mitgliedern soziale Absicherung und Sicherheit in Notlagen. Vor allem die Nahrungsmittel, Textil, Metall und Leder produzierenden Handwerke waren von besonderer Bedeutung.

Aber auch im digitalen Zeitalter spielt das Handwerk in der Stadt Hannover eine bedeutende Rolle. Mehr als 5000 Betriebe mit rund 32 000 Beschäftigten und etwa 2100 Auszubildenden stehen für eine wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung und bieten ein breites Portfolio von Dienstleistungen, das für viele Bereiche des städtischen Lebens relevant ist.

Damals wie heute leistet das Handwerk einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Standortes, zu seiner Wirtschaftskraft und Dynamik, zum Arbeitsplatz- und Lehrstellenangebot. Darüber hinaus sind Handwerkerinnen und Handwerker oftmals ehrenamtlich in vielen gesellschaftlichen Bereichen von Hannover aktiv.
Das Handwerk gratuliert der Stadt Hannover zum 775-jährigen Bestehen und drückt die Daumen für eine positive Weiterentwicklung des Standortes.

Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Hannover

Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident Handwerkskammer Hannover

Hannover ist für mich die perfekte „kleine“ Großstadt. Hier finde ich ein tolles Freizeit- und Kulturangebot und viele Möglichkeiten, mich in den unzähligen grünen Oasen zu erholen. Die Herrenhäuser Gärten mit ihren vielen unterschiedlichen Facetten können es locker mit englischen Gartenensembles aufnehmen.
Und das Beste: Hier ist alles dicht beieinander, schnell zu erreichen, und es gibt selten verstopfte Straßen – anders als in Hamburg oder Berlin!

Christian Rode, Geschäftsführer der Evergreen GmbH & Co. KG

Spontan denke ich an die Herrenhäuser Gärten, den Zoo, die Eilenriede, den Maschsee, das Schützenfest und vieles mehr. Dennoch hat Hannover leider oftmals im Vergleich mit anderen Großstädten einen schweren Stand. Aus meiner Sicht absolut zu Unrecht. Die Stadt bietet, gerade für Familien, eine hohe Vielfalt und tolle Freizeitangebote.

Andreas Fischer, Kommunikationschef von Swiss Life Deutschland

In 775 Jahren hat sich eine der attraktivsten Innenstädte Europas entwickelt. Hier zählt trotz allem noch Kaufmanns Wort und Handschlag. Man geht aufeinander zu und entwickelt gemeinsam die Stadt.

Martin A. Prenzler, Geschäftsführer City-Gemeinschaft Hannover e. V.

Hannover ist Heimat. Ich bin hier geboren, habe hier studiert und auch die meiste Zeit meines Berufslebens hier verbracht. Als Ur-Hannoveraner liebe ich diese Stadt. Vor allem den Maschsee und das Aspria als Ort der Entspannung sowie Hannover 96. Wenn die „Roten“ im eigenen Stadion spielen, bin ich als Fan,  wann immer es geht, dabei. Das gehört einfach zum Wochenende dazu – ebenso wie das Joggen. Hannover ist herrlich grün, trumpft auf als Unesco City of Music mit einer lebendigen Kulturszene und hat viel Charme. Für mich ist das die DNA der Stadt. Aber nicht nur hier pulsiert Hannover.

Als GBH-Geschäftsführer bin ich stolz, im 775. Jahr lebendiger Stadtgeschichte das nächste Kapitel mitschreiben zu dürfen und städtebaulich die Zukunft mitgestalten zu können. Ein spannender Prozess: Die Landeshauptstadt wächst und zählt bundesweit zu den bevorzugten Investitionsräumen. Immer mehr Menschen wollen hier wohnen, leben und arbeiten. Die städtebaulichen Herausforderungen sind entsprechend groß. Als GBH stellen wir uns seit 1927 dieser Herausforderung im steten Wandel der Zeit und treiben als größter regionaler Wohnungsanbieter aktiv die Stadtentwicklung im Dialog mit Politik, Bürgern und Kooperationspartnern voran.
Aktuelles Beispiel dafür ist unser Bauprojekt am Klagesmarkt. An exponierter Stelle bekommt Hannover im Rahmen des groß angelegten Innenstadtkonzeptes Hannover City 2020+ ein modernes Gesicht. Der Gebäudekomplex, der eben Wohnen, Leben und Arbeiten vereint und dafür ökologisch und sozial nachhaltig geschaffenen Raum bietet, ist ein wesentlicher Baustein für die attraktive Stadtentwicklung im Herzen Hannovers. Der Neubaukomplex wird im Passivhausstandard realisiert und über das Fernwärmenetz versorgt. Damit entspricht er den ökologisch-energetischen Standards für die Zukunft.

Mit der union-boden gmbh, die seit 2012 mit der GBH einen Gleichordnungskonzern bildet, schaffen und bewirtschaften wir einerseits den nötigen innerstädtischen, öffentlichen Parkraum für immer mehr einströmende Pendler und sind andererseits auch Ansprechpartner für die Entwicklung gewerblicher Immobilien – zwei weitere wichtige Eckpfeiler für die Stadtentwicklung.

Mit vielen laufenden und geplanten Immobilienprojekten der union-boden gmbh, zum Beispiel der Wohnbebauung auf dem Parkhaus Windmühlenstraße oder dem neuen Verwaltungsgebäude Öffentliche Ordnung am Schützenplatz oder den jährlich durchschnittlich 300 Neubauwohnungen der GBH, bekräftigen wir unser gemeinsames Versprechen: „Hannover kann auf uns bauen.“

Karsten Klaus, Geschäftsführer der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) sowie der union-boden gmbh

Der Hannover Airport – und damit auch die Stadt Hannover – ist bislang die längste Station in meiner beruflichen Laufbahn, das zeigt eindeutig, wie wohl ich mich am Airport und natürlich auch in Hannover fühle. Auch für meine Familie ist Hannover schnell zur Heimat geworden.
 Unsere schöne niedersächsische Landeshauptstadt bietet die perfekte Symbiose aus idyllischer Klein- und innovativer Weltstadt. Nicht nur die erste Schallplatte und der Butterkeks aus Hannover haben Weltgeschichte geschrieben, auch heute tragen viele namhafte Unternehmen Innovationen aus Hannover in die Welt. Dazu können wir mit Superlativen wie dem größten Stadtwald, dem schrägsten Aufzug und dem weltgrößten Messegelände aufwarten. Und trotzdem bummelt man gemütlich durch die Altstadt, am Maschsee oder durch die Herrenhäuser Gärten und trifft Bekannte, Freunde und Nachbarn.

Ich freue mich, dass wir als Flughafen der Landeshauptstadt nicht nur einen Beitrag für die Mobilität der Hannoveraner leisten können, sondern auch jedes Jahr für viele Touristen aus aller Welt das Eintrittstor nach Hannover sind. Gemeinsam mit der Politik und anderen Unternehmen möchten wir uns auch in Zukunft dafür einsetzen, noch mehr Menschen zu zeigen, dass Hannover alles andere als langweilig ist. 

Und mein Tipp: Am allerschönsten ist Hannover natürlich aus der Luft!

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport

Hannover ist der zwölfte Ort in Deutschland, in dem ich lebe. Als ehemaliger Bahnmanager sehe ich die Stadt als Verkehrsknoten Deutschlands mit unvergleichlicher Erreich-
barkeit vieler Ziele. Als Messemacher erlebe ich die unaufgeregte und verlässliche Gastfreundschaft von über einer Million Messegäste im Jahr. Und privat – auch als Familienvater – erfahre ich Lebensqualität im Alltag mit breitem Angebot für alle Generationen in Bildung, Beruf und Freizeit. Deswegen lebe ich hier schon länger als an jedem anderen Ort,  und das sehr gern.

Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Messe AG

Für mich ist Hannover eine lebenswerte Stadt im Grünen, wenngleich mich Wind und Wetter doch manches Mal ein wenig stören. Das kompakte Zentrum, in dem alles zu Fuß zu erreichen ist, spricht ebenfalls für Hannover. Der nahe gelegene Maschsee ist unterdessen gut zum Radfahren. Auch die Oper und die Theaterszene finde ich sehr ansprechend. Als Stadtführerin sage ich unseren Gästen häufig, Hannover ist eine große Kleinstadt oder eine kleine Großstadt. Das kann sich dann jeder aussuchen, wie er es mag. Und auch das macht Hannover meines Erachtens lebenswert.

Christa Herden, Gästeführerin, Döhren

In Linden-Nord sind die Leute echt offen und sehr gelassen. Insgesamt neigt der Hannoveraner aber doch öfter zum Understatement – und ich finde, man kann doch hier echt zufrieden sein. Es ist schon erstaunlich, was für Persönlichkeiten aus dieser Stadt kommen. Erst kürzlich habe ich gelesen, dass ein Buchautor Hannover als geheimes Machtzentrum (Lutz Hachmeister: Hannover. Ein deutsches Machtzentrum) bezeichnet hat. Ich jedenfalls kenne viele, die zwar heute im Ausland, beispielsweise in den USA, leben, aber einmal im Jahr zum Urlaubmachen hierher zurückkommen.

Jan Linhart, Inhaber Vectorarmy, Linden-Nord

Manchmal müssen Menschen von weit her kommen, um uns zu zeigen, wie schön Hannover ist (Obama). Manchmal müssen Menschen, die hier zu Hause sind, weit hinaus in die Welt gehen, um zu erkennen, wie schön ihre Heimatstadt ist (Scorpions). Ich freue mich immer wieder darauf, nach Hannover zurückzukehren. Ich liebe diese Stadt. Happy Birthday, Hannover.

Klaus Meine, Sänger der Rockband Scorpions

Haben Sie schon mal im Piergarten am Maschsee gesessen? An einem lauen Sommerabend? Da baumelt die hannöversche Seele am See. Segelboote kreuzen im leichten Westwind. Die rote Sonne versinkt über Ricklingen. Im Hintergrund drehen Jogger ihre Runde, und vor dir perlt ein kühles Pils im Glas: Das ist Hannover, ein kleiner urbaner Traum in der norddeutschen Tiefebene.

Ich bin hannoverliebt seit 58 Jahren. Wobei ich mir meiner Gefühle anfangs gar nicht bewusst war. Geboren in Linden, aufgewachsen in Döhren und Wülfel. Zur Schule gegangen in der Südstadt, studiert in der Nordstadt. Ich war hier Zeitungsausträger, Taxifahrer, Kneipengänger und Fußballer. Und mittlerweile arbeite ich mein halbes Leben lang als Journalist für die Neue Presse. Das ist die Zeitung in Hannover, die so ähnlich ist wie diese Stadt: sehr grün, sehr sportlich und auch mal unterschätzt.
Aber wollen Sie wissen, was das Beste an Hannover ist? Das sind die Hannoveraner. Nicht all die Prominenten, die so gerne mit dieser Stadt verwechselt werden, sondern die anderen. Die bodenständigen Biertrinker, denen jeder Dünkel fremd ist. Ich sag nur: Friedel, Wolle, Werner, Pilo und der lange Schatzschneider. Mit denen, Hannover, stoße ich auf deinen 775. Geburtstag an. Glückwunsch übrigens, siehst noch gar nicht so alt aus.

Bodo Krüger, Chefredakteur Neue Presse

Vor 88 Jahren, als unser Familienunternehmen gegründet wurde, war Hannover schon fast 700 Jahre alt. Und heute sind es sogar 775! Für uns ist dieses Jubiläum ein wunderbares Ereignis, denn wir sind tief mit unserer Heimatstadt verbunden.

„Wir sind Hannover“ ist unser Wahlspruch bei Möbel Staude, und das kommt natürlich nicht von ungefähr: Schon meine Großeltern waren hier zu Hause, als sie unser Unternehmen gründeten. Vom ersten Tag an war auch ich Hannoveraner. Und ich bin stolz, auf mittlerweile vier Generationen unseres Familienbetriebs blicken zu können, der damals wie heute eng mit unserer Landeshauptstadt verbunden ist – und es auch immer bleiben wird.

In Hannover gibt es viel, was die Stadt lebenswert macht – zu viel, um es in so wenigen Zeilen ausdrücken zu können. Faszinierend ist in Hannover etwa die große Sportszene. Damit meine ich nicht nur Hannover 96, mit denen ich seit vielen Jahren durch dick und dünn gehe. Sondern natürlich auch die Handballer, die Eishockeyteams und die vielen kleineren Vereine, die hier tolle Arbeit leisten. Der Freizeitwert unserer Heimatstadt ist großartig. Hier gibt es viel mehr zu entdecken, als selbst so mancher Ur-Hannoveraner ahnt. Man muss nur die Augen aufhalten! Und schnell erkennt man, dass unser buntes Hannover längst nicht so grau ist, wie es Leute aus fremden Städten manchmal denken.

Natürlich ist aber auch in Hannover nicht alles Gold, was glänzt. Auch hier gibt es Not. Deshalb haben wir vor nunmehr elf Jahren die Aktion Sonnenstrahl aus der Taufe gehoben. Einen Verein, der dafür sorgt, dass rund 800 sozial schwache Kinder jeden Tag ein warmes Mittagessen bekommen und in vielerlei Hinsicht betreut werden. Denn wenn wir alle mit anpacken, wird Hannover jeden Tag noch ein kleines bisschen lebenswerter.

Ich bin sicher, dass Hannover gut für die Zukunft und ihre Herausforderungen gerüstet ist. Wir stoßen an: auf Hannover und die nächsten 775 Jahre!

Helmut Staude, Geschäftsführer Möbel Staude

Heimat bedeutet für mich Geborgenheit, Vertrautheit, Sicherheit. Hannover ist ein Teil von mir, und ich bin ein Teil von Hannover. Hannover – einst graue Maus und heute – bunter Vogel.

Dirk Roßmann, Geschäftsführer Dirk Rossmann GmbH

Hannover ist für mich mehr als Heimat, es ist ein begeisterndes Stück Identität. Eine faszinierende Stadt mit wunderbaren Menschen. Alles Gute zum Jubiläum.

Matthias Görn, Stellv. Vorsitzender Freundeskreis Hannover e.V.

Hannover ist die grünste Stadt Deutschlands, das haben wir dank einer Studie schwarz auf weiß. Und unser Ziel von hannoverimpuls ist es, dass dies auch so bleibt. Denn auch Wirtschaftsförderung hat viel mit säen, düngen, gießen, pflegen – und zum Blühen bringen zu tun.

Dabei hilft uns, dass Hannover ein weltweit renommierter Standort ist. Die Innovationskraft unserer Stadt und Region ist dank anerkannter Hochschulen, großem unternehmerischen Know-how und internationaler Präsenz nicht nur zu Messezeiten weithin sichtbar. Hier entstehen neue Ideen, neue Verfahren und Technologien, die den Boden für wirtschaftliche Dynamik bereiten. Wir bei hannoverimpuls können darauf aufbauen, wir „düngen“ dann – um im Bild zu bleiben, in dem wir passende Fördergelder vermitteln, bei internationaler Expansion unterstützen oder auch Ansiedlungen ermöglichen. Individuelle Beratung, Messeunterstützung und vielfaches Know-how von der Vorgründungsberatung bis hin zum gelingenden Unternehmenswachstum sind unsere Aufgaben. Sicherlich mit am spannendsten ist für uns Wirtschaftsbotaniker, neue Ideen bis zur Marktreife zu unterstützen, wie zum Beispiel mit dem Ideenwettbewerb StartUp-Impuls. Hier zeigen sich Ideen und Gründerinnen sowie Gründer, die auch morgen dafür sorgen, dass der Unternehmensacker gut bestellt ist. Hochschulen, Unternehmen und Wirtschaftsförderer bilden längst ein lebendiges und vielseitiges Start-up-Ökosystem.

Aber wir haben mehr zu bieten: Wir Hannoveraner haben auch Lebensqualität, und das bestätigen uns auch viele Gründerinnen und Gründer – man kann hier gut und erfolgreich gründen, aber auch das Leben genießen. Dazu trägt unter anderem die Eilenriede bei, immerhin doppelt so groß wie New Yorks Central Park. Als Student habe ich dort schon meine Seele baumeln lassen. Immer wieder neu geht für mich großer Reiz von den Herrenhäuser Gärten aus, einem harmonischen Dreiklang aus Landschafts-, Barock- und Botanischem Garten. Gerne gehe ich hier als engagierter Hobbyfotograf auf Motivsuche. Und wenn Sie jetzt noch meinen Geheimfavoriten kennenlernen wollen: das Scilla-Blütenfest auf dem Lindener Berg, wenn ein blauer Blütenteppich den ehemaligen Bergfriedhof bedeckt, um unübersehbar den Frühling anzukündigen und damit ein weiteres neues grünes Jahr in Hannover.

Dr.-Ing. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer hannoverimpuls GmbH

Einer der schönsten Orte für mich in Hannover sind die Herrenhäuser Gärten. Dort gehen wir gerne mit der Familie spazieren. Klasse finde ich auch das kulturelle Angebot. Besonders hervorheben möchte ich die vielfältige Theaterlandschaft. Für mich ist Hannover eine lebenswerte Stadt mit zumeist sehr freundlichen Menschen.

Zoe Pirone, Schülerin, Laatzen

Früher war Hannover außerhalb der Region ein wenig verschrien, da wollte man nicht wirklich gern hinziehen. Aber ich finde, die Stadt hat sich echt gemacht! Ich finde aber, Städte wie Hannover leben von ihren Vierteln – so wie etwa Linden, die Altstadt oder auch die Nordstadt; alle drei finde ich sehr charmant. Ich lebe in Linden-Nord. Dort wird immer wieder klar, dass Linden früher eine eigene Stadt für sich war. Noch heute fühlt es sich wie ein Dorf an, in dem man in kürzester Zeit viele Menscher unterschiedlichster Kulturkreise kennenlernt – und die leben wirklich gut zusammen. In der Nordstadt sind in den letzten Jahren auch etliche verschiedene Geschäfte dazugekommen und haben die Kultur hier bereichert. Hier leben viele Studenten, aber auch Lehrer. Den typischen Hannoveraner gibt es meiner Meinung nach nicht – und das finde ich gut!

Jasmin Düsterhöft, Filialleiterin „Jäger & Sammler“, Linden-Nord

775 Jahre wurden gut genutzt und haben Hannover zu einer lebenswerten Stadt gemacht. Sie ist eine lebendige, tolerante Stadt, in der alte und junge, ruhige und temperamentvolle Menschen verschiedener Kulturen ihren Platz haben. In jüngster Vergangenheit honorierte die Welt dies alles, indem sie die Expo und die Fußball-WM an Hannover vergab. Ich fühle mich hier seit 71 Jahren wohl.

Klaus Timaeus, Geschäftsführer Hannoversches Schützenfest e. V.

Die Stadt Hannover besitzt in meinem Leben eine große Bedeutung. Meine Kinder sind hier zur Welt gekommen und hier habe ich meine größten sportlichen Erfolge gefeiert. Darüber hinaus hat diese wunderschöne Stadt einfach so viel zu bieten. Neben den europaweit bekannten Attraktionen wie der HDI-Arena, dem Maschsee und dem Rathaus gibt es aber auch noch ganz viele tolle versteckte Ecken.

Daniel Stendel, Trainer von Hannover 96

Hannover? Das ist für mich meine Heimat. Ich bin hier geboren! Ich liebe den Maschsee, dort gehe ich gern spazieren. Und ich liebe die Südstadt – die ist so knuddelig! Das Leben und Arbeiten hier gibt mir ein Gefühl von einem Hauch südlicher Atmosphäre. Wenn ich in Italien bin, freue ich mich darum immer auch auf Zuhause.

Wenn man mich fragt, was typisch für Hannoveraner ist, dann ist es wohl die eher norddeutsch-zurückhaltende Art. Derjenige, der zum ersten Mal in mein Geschäft kommt, ist darum auch manchmal etwas verblüfft über meine fröhlich-extrovertierte Art. Aber wer sich dran gewöhnt hat, schätzt unsere gute Laune hier. „Bei Anna gibt es immer etwas zu lachen“, heißt es dann.

Anna Maria Turi, Inhaberin „Die Rose Anna“, Hannover-Südstadt

Hannover hat in diesem Jahr mindestens zwei große Feste zu begehen: sein 775-jähriges Stadtbestehen und 145 Jahre Parfümerie Liebe. Das ist ein wunderbarer Grund, gemeinsam unsere schöne Stadt zu feiern – eine Stadt mit unaufdringlichem Charme und viel (Familien-)Tradition.

Kurt Prenzler, Inhaber Parfümerie Liebe

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