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Kinder können Geige zunächst nur leihen

Familie Kinder können Geige zunächst nur leihen

Musikinstrumente sind teuer. Vor allem eine gute Geige hat ihren Preis. Doch es ist nicht notwendig, dass Kinder sofort ein eigenes Instrument bekommen. Am besten Starten sie mit einem geliehenen.

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Viele Musikschulen bieten Eltern an, eine Geige für das Kind zu leihen.

Quelle: Angelika Warmuth

Potsdam. Wenn der Nachwuchs das Geigespielen lernen will, bietet es sich an, das teure Instrument erst einmal zu leihen. Denn die Größe könnte schon bald nicht mehr zum Kind passen.

"An Musikschulen gibt es in der Regel immer die Möglichkeit, mit dem Unterrichtsvertrag auch einen Leihvertrag abzuschließen", erklärt Niels Templin. Er ist Sprecher der Fachgruppe Streicher im Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg.

Die Kinder können das Instrument dann für den Unterricht und auch zu Hause nutzen. Wenn das Kind wächst und eine größere Geige braucht, kann es sie einfach austauschen. "Auch einige Privatlehrer stellen Geigen zur Leihe zur Verfügung", sagt Templin. Die Leihgebühr bei Musikschulen beträgt zwischen 6 und 10 Euro im Monat. Professionelle Geigenverleiher verlangen bis zu 30 Euro, je nach Wert des Instruments.

Auch wer eine Geige kauft, hat oft die Möglichkeit, das Instrument später zurückzugeben und das nächstgrößere Modell zu erhalten. Zu zahlen ist dann nur die Preisdifferenz. Die Kosten für eine Geige variieren stark. Für eine gute Standardgeige sollten Käufer laut Templin mit etwa 900 Euro rechnen. Wer an Wettbewerben teilnehmen will, sollte 2000 Euro oder mehr investieren.

Das perfekte Alter, um mit dem Geigespielen anzufangen, gibt es nicht. Grundsätzlich gilt: Das Grundschulalter ist ein guter Zeitpunkt, um ein Instrument zu lernen. Aber kann man auch im Erwachsenenalter noch beginnen? "Selbstverständlich", meint Templin. Allerdings: "Je später man anfängt, desto eher stößt man an seine Grenzen."

dpa

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