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Erfolgsgeschichte Promis am Pinsel

ZUWACHS BEI FAMILIE ENTE: Jetzt gibt es die Wasservögel auch in ganz klein und ganz groß

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KEINE ANGST VOR GROSSEN VÖGELN: Künstler Della mit der kreativ gestalteten Riesenente.

Quelle: Carola Faber

Hannover . Für das Entenrennen des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspenderregisters (NKR) am 19. August auf dem Maschsee werben diesmal erstmals auch Mega-Enten. Mehrere mannsgroße Riesenvögel machen in der Innenstadt an den kommenden Sonnabenden auf das Ereignis aufmerksam – und auf die Möglichkeit des Kaufes einer Adoptionsurkunde an einem Stand daneben, der von 13 und 16 Uhr offen ist. Wer möchte, kann dort zusätzlich erstmals auch eine Mini-Ente erwerben: ein lustiges Quietschetier mit Sonnenbrille. Morgen wird der Stand zum Beispiel vor dem mey Store aufgebaut, am 29. Juli dann vor der Parfümerie Liebe (beide Karmarschstraße). Am 5. August platziert das NKR die mannsgroßen Enten vor dem fairKauf an der Limburgstraße und am 12. August vor I.G. von der Linde an der Osterstraße. Einer der Vögel ist ein echtes Unikat vom hannoverschen Pop-Art-Künstler Della sowie prominenter Unterstützer. Mitten auf dem Kröpcke griffen bei der Auftaktveranstaltung zum Entenrennen am 17. Juni bekannte Hannoveraner zum Pinsel und malten die von Della vorgegebenen Linien mit Acrylfarbe aus. Die Bürgermeister Stefan Schostok und Thomas Hermann waren ebenso dabei wie Jörg Müller, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover. Auch die Moderatorin Annika de Buhr und der Pianist Haiou Zhang sowie der Präsident des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine, Paul-Eric Stolle, kamen. Ebenfalls am Pinsel: der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler, VW-Nutzfahrzeuge-Chef Eckhard Scholz und Stefanie Eichel, Geschäftsführerin von eichels: Event. Es war also ziemlich voll an der Ente. Künstler Della war sehr angetan von der ungewohnten Arbeitsteilung, bei der er nur die „Oberaufsicht“ behielt: „Ich überlege, ob ich nicht nur noch so arbeiten soll“, scherzte er. Die Helfer hätten sich sämtlich sehr geschickt angestellt, lobt er – schließlich sei es gar nicht so einfach, die raue Hartschaum- Oberfläche der Ente akkurat zu bemalen. Besonders die Arbeit von Tom Becker, der mit seiner Mutter Sandra Becker (Prokuristin der MADSACK Medien Hannover GmbH & Co. KG) am Werk war, hob er lobend hervor. Auch auf andere Art halfen Prominente. So übte sich Bert Pickert, Leiter des Marketings bei der Citipost, im Direktverkauf und warb bei Passanten für den Ankauf von Adoptionsurkunden. „Die Menschen sind ganz angetan“, so sein Fazit. „Wenn sie erst einmal hören, dass sie mit dem Kauf beim Kampf gegen den Blutkrebs helfen können, kaufen sie gerne eine Urkunde.“ Unter den Käufern eines solchen Adoptionspapiers war auch die elfjährige Joline Lampe. „Eigentlich wollten wir sogar gerne eine Big Duck gestalten, aber leider waren schon alle vergeben“, bedauert ihr Vater Martin Lampe. Nun ist es immerhin eine kleine Ente geworden.

Wer an der Lotterie teilnehmen möchte, am Sonnabend aber nicht in der Innenstadt ist, kann die Urkunden auch in den Geschäftsstellen von HAZ und NP erhalten, zum Beispiel in der Langen Laube.

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