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VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“
Mitten im Leben

Den Alltag meistern VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“

Mobilität für alle ist ein wichtiger Standortfaktor für Kommunen – Investitionen sollten nicht hinausgezögert werden. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung eine umfassende Inklusion in Deutschland.

Barrierefreiheit in allen Bereichen ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Alltag erfolgreich zu meistern.

Quelle: iStockphoto.com/cirano83

Zur Inklusion gehört auch Barrierefreiheit in allen Bereichen. Das Jahr 2016 stand beim VdK deshalb unter dem Kampagnen-Motto „Weg mit den Barrieren!“.

Im Rahmen dieser bundesweiten Kampagne hat der Sozialverband VdK auch die Kommunen an ihre Verpflichtung erinnert, Barrieren zu beseitigen und lokale Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Sport und Kultur zu deren Umsetzung anzuhalten. Barrierefreiheit ist angesichts des demografischen Wandels unabdingbar. Kommunen, die schon heute in den Abbau von Barrieren investieren, handeln zukunftsorientiert und vermeiden hohe Kosten für später notwendige Umbaumaßnahmen. Barrierefreiheit entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Standortfaktor, von dem nicht nur Menschen mit Behinderung und die älter werdenden Generationen, sondern alle Bürger und Bürgerinnen profitieren. Barrierefreiheit verbessert die Lebensqualität für alle Menschen.

Auf kommunaler Ebene fordert der VdK daher:

  • die Bereitstellung von ausreichend barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum,
  • eine kostenlose und präventive Wohnberatung,
  • die Herstellung einer barrierefreien Verkehrsinfrastruktur für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit Einschränkungen der Sinne oder mit kognitiven Einschränkungen,
  • die flächendeckende Barrierefreiheit von Bürger- und Verwaltungseinrichtungen,
  • die Barrierefreiheit der kommunalen Informations- und Kommunikationsangebote,
  • ein flächendeckendes barrierefreies Angebot von Geschäften und sonstigen Dienstleistern sowie Gaststätten und Hotels,
  • ein flächendeckendes Angebot barrierefreier Haus- und Facharztpraxen,
  • die Umsetzung von Barrierefreiheit in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen,
  • den Ausbau barrierefreier Arbeitsplätze,
  • den Ausbau barrierefreier Sport-, Kultur- und Freizeitangebote,
  • die barrierefreie Veranstaltungsorganisation, zum Beispiel bei Märkten und Festen,
  • die flächendeckende Benennung von Beauftragten und Einrichtung von Beiräten für Menschen mit Behinderung und Senioren,
  • die rechtzeitige Einbeziehung und Beteiligung von Beiräten, Beauftragten und Verbänden behinderter Menschen bei allen Maßnahmen im Bereich Barrierefreiheit, insbesondere bei öffentlichen Bauvorhaben.