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Die Zukunft rückt näher Strenge mich an

Der Tag einer Schülerin Strenge mich an

Denise Ketova (17) erzählt aus der 12. Klasse der Goetheschule in Herrenhausen.

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Denise Ketova (17) besucht die 2. Klasse der Goetheschule in Herrenhausen.

Quelle: privat

Zu Hause bin ich gegen 6.30 Uhr die Erste, die aufsteht. Das macht mir nichts aus – ich bin Frühaufsteher. Jeden Tag muss ich zur ersten Stunde um 7.55 Uhr da sein, zum Schulschluss läutet es für mich zwischen 13 und 14 Uhr. Die sechs Schulstunden gehen ziemlich schnell vorbei, besonders wenn ich meine Lieblingsfächer Deutsch und Englisch habe. Freistunden habe ich wenig; das finde ich auch gut so, weil der Tag nicht so zerstückelt ist.

Ich habe den gesellschaftlichen Schwerpunkt in der Oberstufe gewählt, Sprachen interessieren mich ebenso – in der 11. Klasse war ich für sieben Monate zum Schüleraustausch in den USA. Ich bin ehrgeizig und strenge mich an, damit ich einen Studienplatz im Marketingbereich bekomme. Und bis auf Mathe macht mir die Schule Spaß, hier treffe ich ja auch meine Freunde.

Nachmittags muss ich ab und zu auf meine kleine Schwester aufpassen, ansonsten bin ich fast rund um die Uhr beschäftigt: Ich tanze, gehe viermal in der Woche ins Fitnessstudio und treffe in der Zeit dazwischen meinen Freund. Hausaufgaben mache ich abends, manchmal bis Mitternacht; größere Aufgaben wie Aufsätze schreiben erledige ich am Wochenende. Meine Woche ist anstrengend – aber wenn ich zu erschöpft bin, gönne ich mir Ruhe.“

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