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Wie läuft der Schulwechsel?

Fachbegriffe Wie läuft der Schulwechsel?

Schullaufbahnempfehlung, Beratungsgespräch, Durchlässigkeit, Verpflichtender Schulwechsel - was müssen Eltern zum Schulwechsel wissen?

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Quelle: dpa

Schullaufbahnempfehlung:

Im Januar formuliert die Grundschule schriftlich eine vorläufige Empfehlung und lädt die Eltern von Viertklässlern zur Beratung. Am Ende des Schuljahres erhält das Kind mit dem Zeugnis eine Empfehlung für die weiterführende Schulform. Die Schule bietet Beratung.

Beratungsgespräch:

Die Lehrer informieren die Eltern über Leistungsstand, Lernentwicklung sowie Arbeits- und Sozialverhalten des Kindes. Gesprochen wird auch über alternative Wege zum gewünschten Schulabschlusses. Die Entscheidung für Hauptschule, Realschule, Oberschule, Gymnasium oder Gesamtschule liegt bei den Eltern.

Durchlässigkeit:

Der Wechsel zwischen den verschiedenen Schulformen ist möglich. Eltern können dafür einen Antrag stellen, wenn ihr Kind unterfordert ist. Bei guten Noten besteht ein Rechtsanspruch auf einen Wechsel, der im Zeugnis vermerkt ist.

Verpflichtender Schulwechsel:

Wenn ein Kind ohne passende Empfehlung am Ende der sechsten Klasse nicht versetzt wird, kann die Schule den Wechsel in eine Schulform mit geringeren Anforderungen beschließen. Ansonsten gilt: Wenn ein Schüler zweimal nacheinander oder in zwei aufeinanderfolgenden Schuljahrgängen sitzen bleibt, soll er die Schulform wechseln.

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