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Reif für die Schule?
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Schuleingangsuntersuchungen Reif für die Schule?

Was sollte ein Schulanfänger können? Wichtig ist nicht, dass das Kind schon schreiben kann oder die Zahlen bis 100 beherrscht. Vielmehr ist Selbstständigkeit gefragt.

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Schuleingangsuntersuchung bestanden!

Quelle: istock.com

Also die Schleife am Schuh selbst binden, mit Schere und Messer umgehen oder auch mal eine Tasse heißen Tee durch den Klassenraum tragen, ohne dass es zu Verbrühungen kommt.
Auch ist es sinnvoll, die eigene Adresse und Telefonnummer zu kennen und seinen Namen schreiben zu können. Alles weitere lernen die Kinder in der Schule.

Drei Tests für den ersten großen Schritt ins Leben
Zwei Jahre, bevor die Schule beginnt, geht es los: Drei Tests zeigen, ob Ihr Kind fit für die Schule ist.

„U 9“ beim Kinderarzt: Mit fünf bis fünfeinhalb Jahren geht es zur Vorsorgeuntersuchung U9. Der Kinderarzt misst Blutdruck, Gewicht, Körperlänge und Kopfumfang, testet Sehen und Hören, kontrolliert Körperhaltung, Fußstellung und Zähne. Vor allem überprüft er Bewegungsabläufe, Geschicklichkeit, Sprachfähigkeit und Wahrnehmung. Dazu hüpft das Kind auf einem Bein oder fängt einen Ball. Zudem sollte es in logischer Reihenfolge eine Geschichte erzählen können.

Sprachtest bei der Einschulung: Rund 15 Monate vor der Einschulung werden die Kinder zur Schule angemeldet. Dabei stellen die Lehrer fest, ob das Kind Aufforderungen und Wörter aus dem Alltag versteht und sich verständlich mitteilen kann. Für Kinder, die das meistern, ist kein Sprachtest notwendig. Auch Kinder, die kaum Deutsch sprechen, werden nicht weiter getestet: Sie besuchen vor der Einschulung ein Jahr lang einen Sprachkurs. Kinder, deren Deutschkenntnisse die Lehrer nicht auf Anhieb feststellen können, werden zum Test eingeladen.

Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt: Vor der Einschulung testen Schulamtsärzte nochmals Koordination, Wahrnehmung, Sprach-, Seh- und Hörfähigkeit, Gewicht und Bewegungsabläufe. Dieser Test ist Grundlage dafür, ob das Kind eventuell später eingeschult wird oder therapeutische Hilfe braucht.

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HAZ-Redakteur/in Franziska Bauermeister

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