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Welche Schule für mein Kind?

Schulen in Hannover Welche Schule für mein Kind?

Soll das Kind an der Schule schon biotechnologische Verfahren im Labor kennenlernen? In der Klasse Geige spielen oder Schlagzeug? Oder eher möglichst viele Fremdsprachen lernen?

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Die Fünftklässler an der Goetheschule in Hannover lernen bei ihrem Lehrer Gernot Gardinowski physikalische Phänomene kennen.

Quelle: Hagemann

Und wenn ja, welche? Lieber Spanisch, Französisch und Italienisch oder die neue Weltsprache Chinesisch? Werden Rugby und Rudern im Schulverein das Kind in seinem Teamverhalten bestärken oder gar eine Sportlerkarriere eröffnen? Oder sind einfach solide Grundlagen in allen üblichen Fächern am wichtigsten?

Noch ungeahnte Talente, Fähigkeiten und Interessen können in der Schule geweckt werden. Die Entscheidung für eine weiterführende Schule ist deshalb alles andere als einfach. Mancherorts läuft Unterricht im Philosophieren, Theaterspiel oder Training in der politischen Debatte. Schüler machen sich in Umweltprojekten mit erneuerbaren Energien vertraut. Im Schüleraustausch begegnen sie Gleichaltrigen in China oder Finnland, in Polen oder Australien. Die Palette an Möglichkeiten, die Schulen in der Region Hannover Kindern eröffnen, ist riesig.

Über die attraktiven Angebote hinaus gibt es jedoch vieles mehr zu bedenken. An den Gymnasien sollen die Schüler aktuell in zwölf Schuljahren bis zum Abitur kommen. Wird das eigene Kind damit zurechtkommen? An Integrierten Gesamtschulen lernen Kinder mit unterschiedlichem Leistungsniveau gemeinsam. Passt das besser? Oder doch eine Hauptschule oder Realschule, die in der Regel viele Gelegenheiten zur Berufsorientierung bieten. Dort bekommen Schüler zahlreiche Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern praktisch zu erproben. Ähnliche Aufgaben haben die noch neuen Oberschulen, die meist Haupt- und Realschüler gemeinsam unterrichten.
Viele Schulen bieten inzwischen Ganztagsunterricht und ein warmes Mittagessen für ihre Schüler. Doch was passiert nachmittags an der Schule? Bastelkurse oder Beratung bei den Hausaufgaben? Sind die Kinder gut betreut? Für welche Altersgruppe gibt es tatsächlich Essen in der Mensa? Und wie schmeckt es? Wie sehr verstehen sich die Lehrer als Pädagogen? Unterstützen sie die Kinder, helfen sie bei Problemen? Gibt es Förderung für Kinder, die besonders schnell oder langsam lernen? Und wie willkommen können sich Kinder mit Handicap fühlen?

Unsere Beilage „Welche Schule für mein Kind?“ will eine erste Orientierung bieten. Das Heft enthält einen Überblick über die 130 weiterführenden Schulen in der Region Hannover. Jede Schule wird mit Bild und einem Kurzporträt vorgestellt – und mit Datum und Uhrzeit des Informationstages. Denn was hinter den vielen Schlagworten steckt, können Eltern und Kinder am besten beim Besuch der Schule im Gespräch mit Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitern herausbekommen. Und dann ist endlich Zeit für die Vorfreude auf den Schritt in eine neue Welt, die so viele neue Erfahrungen eröffnet.

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