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Kinder-Zahnpflege - Bis zum Ende der Grundschule prüfen

Gesundheit Kinder-Zahnpflege - Bis zum Ende der Grundschule prüfen

Kleine Bürstenköpfe, weiche Borsten und ein wenig Fluorid - wenn Eltern ein paar Tipps beachten, klappt es mit der Zahnpflege von Anfang an. Wichtig ist auch regelmäßige Kontrollieren.

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Möglichst früh sollten Kinder selbst mit dem Zähneputzen anfangen. Doch Eltern müssen bis etwa Ende der Grundschulzeit kontrollieren und im Zweifelsfall nachputzen.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Köln. Bis Kinder ihre Zähne selber richtig gut putzen, dauert es eine Weile: "Erst gegen Ende der Grundschulzeit können sie es", sagt Dirk Kropp, Geschäftsführer der

Initiative ProDente. Und bis dahin heißt es üben, üben, üben.

Spätestens mit drei Jahren sollten Kinder dafür selbst die Zahnbürste in die Hand nehmen. Eltern müssen in jedem Fall darauf achten, wie der Nachwuchs die Zähne pflegt, denn manchmal stehen jüngere Kinder nur vor dem Spiegel und träumen oder schrubben immer über eine Stelle, anstatt sich wirklich die Zähne zu putzen. "Am besten fragen und sich zeigen lassen, wie die Kinder putzen und es dann selbst noch einmal vormachen", empfiehlt Kropp. Und im Zweifel müssen Eltern nachputzen.

Die ersten Zähne - das sind meist die unteren Schneidezähne - können Eltern zunächst etwa mit einem Wattebausch oder einer weichen Kinderzahnbürste und einmal täglich mit einem Hauch Kinder-Zahncreme reinigen. So gewöhnen sich die Kinder schon früh ans

Zähneputzen. Sobald die ersten Milchzähne da sind, sollten Eltern jedes halbe Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen, empfiehlt Kropp.

Eltern wählen am besten eine Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf. Dieser hat eher eine rundliche oder ovale Form. Zudem sollten sie auf weiche, abgerundete Borsten achten. "Kinder haben empfindlicheres Zahnfleisch, und auch die durchgebrochenen Milchzähne sind eher weicher", erklärt Kropp. Der Griff sollte für Kinderhände bequem zu greifen und somit etwas dicker sein. Hinweise können auch die Altersangaben der Hersteller auf der Verpackung geben. "Auf die kann man sich in der Regel verlassen", sagt Kropp. Alle zwei bis drei Monate sollten Eltern die Zahnbürste austauschen.

Die Zahncreme sollte Fluorid enthalten. Bis zum sechsten Lebensjahr eignen sich spezielle Kinder-Zahncremes, die nicht mehr als 500 ppm Fluorid enthalten, sagt Kropp. Diese Angaben finden sich meist hinten auf der Packung. Kinder-Zahncremes sind außerdem im Geschmack meist etwas milder als die für Erwachsene.

dpa

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