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Runter vom Sofa, ran an den Sport!
Gesund bewegen

Für jeden die richtige Bewegung Runter vom Sofa, ran an den Sport!

Im Frühling ist es Zeit, die guten Vorsätze vom Jahreswechsel ein zweites Mal zu fassen: Endlich wieder Sport machen! Doch lässt sich das Vorhaben wenigstens jetzt erfolgreich in die Tat umsetzen? Um das gemütliche Sofa daheim mit der Joggingstrecke oder gar einem Turnhallenboden zu tauschen, sollten sich Ambitionierte die Typfrage stellen. Denn nicht jede Sportart passt perfekt zum jeweiligen Temperament und Lebensstil.

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Ran an den Sport

Quelle: iStockphoto.com

Hannover. Der Wettkampfsportler

Ihn lockt hauptsächlich der Leistungsvergleich mit anderen - oder mit der Stoppuhr. Denn dem Wettkampfsportler sind messbare Ergebnisse wichtig. Ein Sieg gegen den Gegner, die eigene persönliche Bestzeit unterbieten, eine tolle Platzierung: Einfach nur im Park eine Runde joggen, reicht nicht. Es darf ein bisschen mehr sein, denn der Wettkampfsportler steckt sich gern Ziele, ist ehrgeizig und nicht gerade mit einem hinteren Platz zufrieden.

Der Tänzer und Artist

Am liebsten treibt er Sport zu Musik und ist auch artistisch begabt. Bevorzugte Sportarten sind Hip-Hop, Breakdance, Jonglage, Trampolinspringen, Einradfahren, Parcours, Slackline oder auch Capoeira, eine brasilianische Kampfkunst. Die Freude an rhythmischer Bewegung und die Möglichkeit, Gefühle in Bewegungen auszudrücken, reizen diesen Typ Sportler. Die etwas älteren Semester legen immerhin noch einen fetzigen Salsa aufs Parkett oder hechten nach der Frisbeescheibe im Park.

Der Mannschafts- und Teamsportler

Training in der Gruppe macht doppelt Spaß, und man trifft dabei auch noch interessante Leute, bestenfalls sogar Gleichgesinnte. Mit der Volleyballmannschaft gewinnen und hinterher in der Kneipe quatschen: fürs Wohlbefinden des Mannschafts- und Teamsportlers unerlässlich. Sozialer Austausch und Kommunikation stehen bei ihm nämlich auch beim Sport obenan. Wettkampf- oder Trainingserfolge bleiben dann manchmal auf der Strecke.

Der Abenteurer und Individualist

Er will eine Menge Adrenalin loswerden und treibt gerne in außergewöhnlichen Locations oder auch im Urlaub Sport. Rafting im Canyon, Extremlauf in der Wüste, Tauchen in Meereshöhlen, Kitesurfen in der Karibik oder waghalsige Bergtouren sind genau sein Metier. Dafür trainiert er im Alltag auch brav und wird mit einer ordentlichen Portion Courage und traumhaften Urlaubszielen entschädigt.

Der Hipster

Eine gewisse Extravaganz fernab vom Mainstream – dieser Lebensphilosophie will der Hipster auch beim Sport treu bleiben, und das betont lässig. Joggend in der Mittagspause durch die City, mit dem ultraleichten Rennrad zur Arbeit im Start-up oder mit Gleichgesinnten zum Hochleistungs-Workout auf die Flussbrücke – der Hipster treibt Sport am liebsten in seinem urbanen Biotop.

Der Ästhet

Sport dient vornehmlich dem knackigen Aussehen, lautet die Maxime. Trendige Klamotten und ein stets gepflegtes Äußeres bei allen sportlichen Aktivitäten sind ihm/ihr wichtig. Mit dem zehn Jahre alten Trainingsanzug und muffiger Miene auf die Joggingstrecke? Geht gar nicht! Mit verzerrtem Gesicht und ohne lackierte Nägel in die letzte Zumba-Runde? Auch nicht!

Der Gesundheitsoptimierer

Sein Fokus liegt darauf, seine Vitalwerte mithilfe von Sport zu optimieren oder aktiv gegen gesundheitliche Beschwerden anzugehen. Zwickt der Rücken, sucht er sich Schwimmen oder die Rückenschule aus. Um das Herz-Kreislauf-System zu stärken, setzt er auf Ausdauersportarten, und für die Muskulatur geht er ins Fitnessstudio. Da er gern den Überblick behält, mag er Puls-uhren, Fitness-Tracker und andere Wearables.

Der Naturtyp

Auch er bewegt sich gerne draußen an der frischen Luft, doch dabei geht es ihm vor allem um eine entspannte Grundstimmung und eine Umgebung, in der er zur Ruhe kommt und vom Stress in Beruf und Familie abschalten kann. Wandern, Laufen im Grünen, Kanu fahren, Segeln oder auch gemäßigtes Mountainbiken helfen ihm dabei. Allzu spektakulär sollte es aber nicht zugehen.

Der Spirituelle

Die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele muss stimmen. Tai-Chi, Qigong, aber auch Yoga und Pilates bieten das ideale Betätigungsfeld. Der Spirituelle weiß, wie wichtig Gedankenkraft auch bei der Ausübung von Sport sein kann und was alles über die Willenskraft möglich ist. Oberstes Ziel dabei ist immer, im Einklang mit sich selbst und den Mitmenschen zu sein, Alltagszwänge abzuschütteln und die Akkus aufzuladen.

Der Sportmuffel

Er treibt nicht wirklich Sport, denn Darts, Billard, Schach, E-Sports oder der Schützenverein zählen nicht. Doch etwas mehr Bewegung sollte es schon sein, einfach in den Alltag eingebaut: Treppen statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Bus. Einen Hund anschaffen, um Gassi zu gehen, oder einen Kleingarten, um Beete zu pflegen und Unkraut zu jäten. Beim Sportmuffel sollte sich körperliche Aktivität am besten nicht wie Sport anfühlen, denn das schreckt ihn ab.

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