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Beim Profi Der Weg zur optimalen Brille

Döring der Brillenmacher ist seit über 30 Jahren Experte in Sachen gutes Sehen

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Optiker Oliver Kaisler von Döring der Brillenmacher überprüft abschließend, ob die Brille am Ohr richtig sitzt.

Quelle: Carolin Kretzinger

Hannover. Passt, wackelt und hat Luft. So sollte es natürlich nicht sein in Bezug auf das richtige Brillengestell und die möglichst perfekt korrigierenden Brillengläser. Die beiden Spezialisten Oliver Kaisler und Dieter Hingst von Döring der Brillenmacher meinen, dass die richtige Uhrzeit bei der Augenglasbestimmung eine große Rolle spielt. Aus Erfahrung mit ihren Kunden wissen sie, dass eine sogenannte Refraktion nach Feierabend immer ungenauer ist als morgens ausgeruht und unbelastet.

Die Augenglasbestimmung

Die Erstbestimmung der Sehstärke erfolgt durch ein elektronisches Messgerät, welches den „Fernwert“ des Kunden ermittelt. Dabei ist es egal, ob der Kunde nur wegen Schwierigkeiten beim Lesen gekommen ist, denn der Nahwert baut auf den Fernwert auf. Danach wird die subjektive Messung mithilfe eines Phoropters oder einer Messbrille durchgeführt. Die Spezialisten im Hause Döring der Brillenmacher arbeiten mit beiden Hilfsmitteln. Früher noch von einer Wandtafel abzulesende Sehzeichen in unterschiedlicher Größe werden heute meist an einem 3-D-Bildschirm wiedergegeben. Das macht eine genaue Augenglasbestimmung möglich.

Die so ermittelten Werte werden in die Messbrille eingesteckt, um dem Kunden das Sehen in die Ferne durch seine künftige Brille zu simulieren und das Sehen außerhalb des Messraumes zu testen. Etwa ab dem 40. Lebensjahr setzt die Alterssichtigkeit (Lesebereich) ein, die in diesem Zusammenhang, nach abgeschlossener Fernwertermittlung, auch gemessen wird. Ebenso Farbsehschwächen können mit diversen Tests ermittelt werden.

Faktor Brillenglas

Bei der Wahl des Brillenglases sind die Möglichkeiten breit gefächert. Um kosmetisch schöne Brillen herzustellen, gibt es unterschiedliche Brillenglasqualitäten, die durch eine Superentspiegelung das Sehen noch brillanter machen. Auch die Rand- und Mittendicken der Brillengläser mit hohen Sehstärken können durch besondere Schleifverfahren optimiert werden. Jeder Kunde hat andere Ansprüche an sein Sehen. „Nicht unbedingt das teuerste Glas ist das beste, sondern das Glas, welches die Bedürfnisse des Kunden erfüllt“, weiß Hingst. Zum Beispiel sollte ein Handwerker, der in staubigen Räumen arbeiten muss, nie mit einem Kunststoffglas ausgestattet werden.

Bei Gleitsichtgläsern mit verschiedenen Sehbereichen sollte parallel immer die Arbeitsplatzsituation berücksichtigt werden. Dabei ist es wichtig, durch ein Gespräch mit dem Kunden herauszufinden, wie die Sehsituation am Arbeitsplatz ist. Sollte sich der Kunde unsicher sein, bietet das Team von Döring der Brillenmacher Ortstermine und Hausbesuche an, um die genauen Abstände zwischen Bildschirm und Sitzposition zu ermitteln.

Letzte Schritte

Das Einarbeiten der Brillengläser erfolgt in der hauseigenen Werkstatt mit modernsten CNC-Schleifautomaten. Dies bedeutet eine schnelle und präzise Fertigung der Kundenaufträge und ermöglicht es den Augenoptikern, sogar neue Brillengläser in kundeneigene Fassungen einzuarbeiten, ohne dass der Kunde lange auf seine Brille verzichten muss. Ist die Sehhilfe gefertigt, muss bei Abholung nun nur noch der Sitz kontrolliert und angepasst werden.

C. Kretzinger

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