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Sport im Freien: Sauerstoffmangel ausgleichen

Gesundheit Sport im Freien: Sauerstoffmangel ausgleichen

Sauerstoff ist für den Körper der wichtigste Energiespender. Wer gesund leben möchte, hält sich daher am besten regelmäßig draußen auf, um größere Mengen davon aufzunehmen. Am effektivsten geht das mit Ausdauersport.

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Training an der frischen Luft: Durch Ausdauersport wie Nordic-Walking oder Jogging erhält der Körper ausreichend Sauerstoff, um gesund zu bleiben.

Quelle: Lukas Schulze

Saarbrücken. Viele Menschen verbringen die meiste Zeit des Tages in geschlossenen Räumen. Dadurch ist die Versorgung mit Sauerstoff beeinträchtigt. Bewegung an der frischen Luft schafft es, den Sauerstofftank wieder aufzufüllen und jede Zelle des Körpers zu beleben.

Wer seine Wege im Alltag hauptsächlich mit Auto, Bus oder Bahn zurücklegt, hat wenig Gelegenheit, sauerstoffreiche Luft einzuatmen. "Kommen noch zusätzliche Belastungsfaktoren wie schlechte Ernährung oder Zeit- und Leistungsdruck dazu, wird unser Körper an seine Grenzen gebracht. Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Nervosität und langfristig auch chronische Erkrankungen sind mögliche Folgen", beschreibt Uschi Moriabadi, Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG/BSA Akademie.

Sauerstoff wird für die Energieversorgung der Zellen und zur Verbesserung des Stoffwechsels gebraucht. Diese Wirkung lässt sich durch Bewegung im Freien noch verstärken. "Durch das Einatmen frischer Luft werden alle Organe, inklusive Gehirn, mit frischem Sauerstoff versorgt, die Durchblutung der Lunge verbessert, die mentale Stimmung gestärkt und Energie zurückgewonnen", erklärt Moriabadi.

Eine intensive Sauerstoffaufnahme kann ganz leicht im Alltag umgesetzt werden. "Man sollte jede Möglichkeit nutzen, nach draußen zu gehen. Am besten lässt man öfter mal das Auto stehen, steigt bei der Fahrt zur Arbeit ein bis zwei Stationen früher aus, oder nutzt die Mittagspause für einen Spaziergang", rät die Fitnessexpertin.

Zusätzlich sollte ein moderates Ausdauertraining absolviert werden - so oft wie möglich unter freiem Himmel. Besonders geeignet sind etwa Outdoor-Sportarten wie Nordic Walking, Radfahren oder Joggen. Dabei müssen jedoch keine Höchstleistungen erbracht werden. Die DHfPG rät auf Grundlage der evidenzbasierten Empfehlungen des American College of Sportmedizin zu 5 Bewegungseinheiten pro Woche á 30-60 min bzw. 3x10 min bei mittlerer Intensität. "Kann man sich bei der Bewegung noch gut unterhalten, ist die Sauerstoffzufuhr der Zellen gewährleistet, und man wird sich schon nach einigen Wochen frischer und leistungsfähiger fühlen", verspricht Moriabadi.

dpa

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