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Patienten bevorzugen ein möglichst natürliches Aussehen
Gesund und schön

Neue Entwicklungen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie Patienten bevorzugen ein möglichst natürliches Aussehen

Auch im Bereich der Schönheitschirurgie gibt es immer wieder Modeerscheinungen. Dank neuer Techniken sowie verbesserter Methoden gehören Schlauchbootlippen, starre Gesichtszüge und unnatürlich pralle Brüste der Vergangenheit an.

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Wenig Fett und größere Brüste

Mit ausgereiften Verfahren und optimierten Wirkstoffen ein natürliches Ergebnis erzielen: Das wünschen sich viele Frauen und Männer von einer Schönheits-OP.

Quelle: iStockphoto.com/macniak

Viele Patienten streben eine dezente Veränderung an, die ein natürliches und frisches Aussehen verleiht. Dabei wird großer Wert auf ein möglichst risikoarmes und komplikationsfreies Vorgehen gelegt.

Natürlichkeit erwünscht

Macrolane gehörte kurzfristig zu den stark vernetzten Hyaluronsäuren, die der Formung sowie der Konturierung des Körpers dienten. Wegen der starken Vernetzung war dieser Wirkstoff zwar deutlich stabiler als die Hyaluronsäure, die bei der Faltenunterspritzung im Gesicht Anwendung findet. Doch es kam zu unerwünschten Nebenwirkungen, Mammografieuntersuchungen wurden erschwert. Wenn sich Patientinnen eine größere Brust wünschen, werden heute daher eher Brustimplantate der neusten Generation verwendet, die aus hochkohäsivem Silikongel bestehen und die Eigenschaften der natürlichen Brust nahezu vollständig imitieren, erklärt Dr. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie des Medical Inn Zentrums in Düsseldorf. Diese sorgten für eine natürliche Optik und ein hohes Maß an Sicherheit.

Natürlich schöne Lippen

Auch der Wirkstoff Aquamid zählte zu den Materialien, die einmal stark in Mode waren, aber heutzutage kaum noch Anwendung in Deutschland finden. Diese Substanz gehört zu den nicht vom menschlichen Körper absorbierbaren Fillern und besteht zu 97,5 Prozent aus Wasser und zu 2,5 Prozent aus Polyacrylamidpolymere. Mediziner spritzten Aquamid bis vor einigen Jahren direkt unter die Haut, um die Lippen dauerhaft zu vergrößern. Die Nebenwirkungen wie Rötungen, Schwellungen, Schmerzen sowie Hämatome stellten in der Regel kein Problem dar, aber Aquamid sollte nicht verwendet werden, weil die Anwendung mit einem lebenslangen Risiko an starken Nebenwirkungen einhergeht.

Anstelle von Aquamid-Injektionen setzen die Fachärzte jetzt die Da-Vinci-Technik zur Korrektur der Lippen ein. Hierbei lassen sich viel natürlichere Ergebnisse erzielen, weil die Behandlung auf dem Goldenen Schnitt des Gesichts beruht. Im Vorfeld des Eingriffes vermisst der Mediziner die Gesichtsproportionen genau und ermittelt so exakt die Bereiche der Lippen, die er korrigiert, und die Menge des benötigten Fillers. Um ein natürliches Ergebnis zu erzielen, müssen die Proportionen der Lippen zu Kinn, Kiefer sowie Nase der Patienten passen. Die Injektion erfolgt in die Tiefe der Lippen. Somit lassen sich Schwellungen, Vernarbungen und Knotenbildungen auf ein Minimum reduzieren. Das Ergebnis hält etwa 15 Monate.

Facelift-Verfahren

Viele Menschen wünschen sich ein jugendliches und frisches Aussehen und wollen deshalb etwas gegen ihre Falten unternehmen. Manche von ihnen entscheiden sich für ein Facelift. Für diese Art des Eingriffs existieren verschiedene Methoden. Bei einem SMAS-Lift lösen Fachärzte die oberflächliche Muskulatur, die direkt unter der Haut liegt. Anschließend straffen sie diese und positionieren sie neu. Danach wird überschüssige Haut entfernt. Mittlerweile werden minimalinvasive Facelift-Verfahren wie MAC-Lifts bevorzugt. Deren Besonderheit besteht darin, dass der Zug auf der Haut und im Unterhautgewebe vertikal erfolgt. So lässt sich ein unnatürliches und starres Aussehen, wie es durch einen seitlichen Zug entstehen kann, vermeiden.

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