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Jugendliche zeigen Zähne

Pubertät und Zahnpflege Jugendliche zeigen Zähne

Deutschlands Zwölfjährige haben Top-Zähne. Kostenlose Untersuchungen sollen dies auch bei Teenagern sichern.

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Gerade Jugendliche müssen zur Zahnpflege motiviert werden, da sie sich in der Pubertät von ihren Eltern distanzieren.

Quelle: proDente

Hannover. Insgesamt ist die Mundgesundheit bei Jugendlichen in Deutschland vorbildlich. Die Zwölfjährigen nehmen den zweiten Platz im internationalen Vergleich ein, was kariöse, mit Füllungen versorgte oder fehlende Zähne betrifft. Weniger als ein Zahn ist betroffen. Die Infektionskrankheit Karies ist damit in den letzten 20 Jahren um über 80 Prozent zurückgegangen.

Doch wenig später birgt die Pubertät Risiken für die Zahngesundheit. In dieser Phase distanzieren sich Teenager zunehmend von ihren Eltern und schaffen sich eigene Freiräume. Die Folge: Eltern kontrollieren die Zahnpflege weniger oder gar nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen vermehrt Süßes, Chips oder Softdrinks konsumieren oder auch erste Kontakte mit Alkohol oder Zigaretten möglich sind.

Da im Alter von zwölf Jahren der Zahnwechsel jedoch meist abgeschlossen ist, kann dieser Lebensstil große Auswirkungen auf das bleibenden Zähne haben. Immerhin besitzen die Heranwachsenden nun ein Erwachsenengebiss, auch ihre hinteren Backenzähne, die „Siebener“ , sind vorhanden. Und weil insgesamt 28 Zähne eng zusammenstehen, ist eine aufmerksame Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und insbesondere der Zahnzwischenräume gefordert.

Etwa jeder zweite Jugendliche trägt außerdem eine Zahnspange. Besonders für sie ist regelmäßiges Putzen mit Hilfsmitteln wie Zahnseide sowie Zahnzwischenraumbürsten und gezielten Techniken wichtig. Nur so können sie alle Nischen reinigen.

Regelmäßig zum Zahnarzt gehen

Der Lösungsversuch: Teenager haben zweimal pro Jahr Anspruch auf eine kostenlose Untersuchung und Prophylaxe beim Zahnarzt. Bei der Individualprophylaxe überprüft der Arzt zunächst den Zahnstatus und untersucht das Zahnfleisch. Er oder eine Prophylaxeassistentin klären die jungen Patienten über zahngesunde Ernährung, richtige Mundhygiene sowie über Krankheitsursachen und ihre Vermeidung auf.

Dazu gehören auch die richtige Mundhygienetechnik und das Zeigen von vorhandenen Belägen auf den Zähnen. Zusätzlich werden die Zähne fluoridiert und unter Umständen die hinteren Backenzähne versiegelt. Anschließend trägt der Zahnarzt die Termine in das Bonusheft ein und hält somit die regelmäßigen Kontrollen fest. Sollte einmal vielleicht doch Zahnersatz notwendig sein, kann der Patient damit Kosten sparen.

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