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Kündigung und Probleme: Wo Azubis Hilfe finden

Arbeit Kündigung und Probleme: Wo Azubis Hilfe finden

Das neue Ausbildungsjahr hat eben erst begonnen, da gibt es schon die ersten Probleme. Oder es ist schon wieder vorbei - eine Kündigung in der Probezeit. Lehrlinge haben verschiedene Möglichkeiten, sich in dieser schwierigen Zeit helfen zu lassen.

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Mit Problemen stehen Azubis nicht allein da. Hilfe erhalten sie von verschiedenen Seiten.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Haben Jugendliche in der Ausbildung Fragen oder Probleme, wenden sie sich als erstes am besten an den Ausbilder. Er kennt den Jugendlichen und seinen Arbeitsalltag am besten. Bringt das Gespräch mit dem Ausbilder keine Besserung oder er ist selbst das Problem, finden Lehrlinge auch im Betriebsrat einen Ansprechpartner.

 

Darauf weist das Bildungsministerium in der Broschüre "Ausbildung & Beruf" hin. In einigen Firmen gibt es außerdem eine spezielle Jugend- und Auszubildendenvertretung, die helfen kann.

 

Wer Hilfe von außerhalb vorzieht, hat die Möglichkeit, sich an die Ausbildungsberater der Kammern zu wenden, sagt Markus Kiss. Er ist Referatsleiter Ausbildungspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Im Konfliktfall könnten sie als neutrale Dritte häufig gut zwischen Lehrling und Betrieb vermitteln. Die Beratung ist kostenlos.

Als Lehrling in der Probezeit gekündigt zu werden, ist keine Seltenheit. "In so einer Situation ist es wichtig, sich sofort an die Berufsberater der Arbeitsagenturen zu wenden", sagt Fin Mohaupt. Er ist Leiter der Ausbildungsberatung der Handelskammer Hamburg. Möglicherweise ist in einem anderen Betrieb ebenfalls eine Lehrstelle wieder frei geworden - und Jugendliche können auf diesen Ausbildungsplatz nachrücken.

Die Berufsberater der Arbeitsagenturen haben einen Überblick, ob und wo es im September und Oktober in der Region freie Ausbildungsplätze gibt. Zusätzlich sollten Jugendliche die Ausbildungsberater der Kammern kontaktieren und sich auch bei ihren Mitschülern in der Berufsschule umhören. Auch wenn so eine Kündigung für viele erst einmal ein Schock ist: "Das bedeutet auf keinen Fall, dass es erst im nächsten Jahr wieder eine Chance auf eine Lehrstelle gibt", sagt Mohaupt.

dpa

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