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Ausbildung
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Ein Beruf wie ein Hobby: Vivien Büttgen absolviert am Theater Ulm eine Ausbildung zur Maskenbildnerin. Foto: Deniz Calagan

Was wäre ein Lord Voldemort ohne sein entstelltes Gesicht? Oder ein Frodo ohne seine haarigen Füße? Ohne die Arbeit von Maskenbildnern wäre mancher Film nur halb so faszinierend. Denn sie erschaffen Wesen aus anderen Welten und vergangenen Epochen.

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Viel Abwechslung: An ihrem Beruf mag Kaminski vor allem die große Vielfalt. Foto: Henning Kaiser

Vom Eistupfer auf der Stirn bis zum Clown spielen für Kinder: Logopäden sind mehr als nur Sprachtherapeuten. Berufseinsteiger erwarten viel Abwechslung und gute Chancen auf einen Arbeitsplatz, beim Gehalt müssen sie aber oft Abstriche machen.

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Will Brauer und Mälzer werden: Drei Jahre Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule sind für das Berufsziel von Dennis Willsch nötig. Foto: Henning Kaiser

Biochemische Prozesse kontrollieren, komplexe Anlagen bedienen und viel putzen: Bier brauen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Brauer finden aber nicht nur in Brauereien Arbeit. Es bieten sich überraschend viele berufliche Perspektiven.

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Der angehende Betonbauer Paul Grünig fühlt sich zwischen Betonmischer und Verschalung wohler als im Büro. Er ist inzwischen im zweiten Lehrjahr bei der Firma Raffinerie-Bau Schwedt.

Sie schalen Keller, ummanteln Leitungen und errichten ganze Wohnanlagen: Beton- und Stahlbetonbauer müssen sich mit ihrem Werkstoff auskennen und mit allem, was auf einer Baustelle vor sich geht.

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Die angehende Chemikantin Anna-Carina Kluckow füllt Flüssigkeit in eine Maschine, die diese zur Waschmittelproduktion braucht. Kluckow lernt beim Großkonzern Henkel in Düsseldorf.

Der Chemikant ist der wichtigste Lehrberuf der Chemiebranche. In keinem anderen Beruf werden mehr Menschen ausgebildet. Die Fachkräfte steuern zum Beispiel die Maschinen bei Waschmittel- und Lackherstellern. Die Experten sind gesucht und die Übernahmechancen gut.

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Warten in der Hygieneschleuse: Anästhesietechnische Assistenten müssen Patienten für den OP vorbereiten. Foto: Jens Schlueter

Anästhesisten kennt jeder. Aber was machen Anästhesietechnische Assistenten? Noch immer ist das Berufsbild recht unbekannt. Dabei sind die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Wer die Ausbildung abgeschlossen hat, findet fast sicher eine Anstellung.

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Nach der Reparatur geht es einmal um den Block: Der angehende Zweiradmechatroniker Tim Danners prüft, ob das Rad des Kunden nun einwandfrei läuft. Rund 700 Jugendliche starten jedes Jahr in die Ausbildung. Foto: Nikolas Golsch

Ein edles Rennrad oder ein schönes Motorrad lassen ihre Herzen höher schlagen: Zweiradmechatroniker kümmern sich um alles, was zwei Reifen hat. Ein spannender Ausbildungsberuf, der sich gerade wandelt: Mit den E-Bikes brauchen die Fachkräfte ganz neues Know-how.

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Soundcheck beim Musikfestival «Rock im Park»: Der angehende Veranstaltungstechniker Marc Schütz sorgt mit seinen Kollegen dafür, dass die Bands auf dem Festivalgelände gut zu hören sind. Foto: Daniel Karmann

Heute Düsseldorf, morgen Berlin und nächste Woche Stuttgart: Wer als Veranstaltungstechniker arbeitet, kommt viel herum. Langweilig wird es in dem Job so schnell nicht. Dafür muss man häufig dann arbeiten, wenn alle anderen freihaben.

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Lernen von den Profis: Manuel Rütter bekommt das Handwerk von seinen Eltern Matthias (l) und Aurora beigebracht. Foto: Ina Fassbender

Eisherstellung? Das lernt man nebenbei, mag mancher denken. Doch Fachkraft für Speiseeis ist ähnlich wie der Konditor ein dreijähriger Lehrberuf. Die Weiterbildungschancen nach dem Abschluss sind gut - und nur wenige ergreifen diesen Beruf.

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Arbeiten an der Metallpresse: Marie Pichol hat einen der begehrten Plätze für eine Ausbildung zum Goldschmied bekommen. Die Betriebe bilden tendenziell immer weniger Lehrlinge aus. Foto: Ina Fassbender

Einen Ring, den schon die Mutter und die Großmutter getragen haben: Viele besitzen so etwas. Goldschmiede fertigen diese Erinnerung aus Metall und Edelsteinen. Wer den Job ergreifen will, braucht Geduld - und vor allem viel Zeit.

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Noch ein Pinselstrich für das perfekte Bühnen-Make-up: Schauspielschülerin Christina Tzatzaraki bereitet sich auf ihren großen Auftritt vor. Die 21-Jährige lernt an der Filmschauspielschule Berlin. Foto: Florian Schuh

Schreien, einfühlsam sein, apathisch wirken, dann wieder fröhlich: Schauspiel liegt Menschen im Blut, sagen manche. Doch Talent allein reicht nicht. Das Schauspielhandwerk zu lernen, ist ein harter Weg - das gilt häufig auch für das spätere Berufsleben.

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Bei Wind und Wetter im Schienenbett unterwegs: Gleisbauer ist ein körperlich fordernder Job. Wer sich für die dreijährige Ausbildung entscheidet, sollte gesundheitlich fit sein. Foto: Ulrich Perrey

Gleisanlagen kontrollieren, verschlissene Schienen auswechseln und nicht mehr gebrauchte zurückbauen: Das alles gehört zum Job von Gleisbauern. Die Experten haben einen körperlich fordernden Beruf. Wer sich dafür entscheidet, arbeitet häufig auch nachts.

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