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Rechtstipp
Arbeit
Der Mindestlohn ist wohl nicht für jeden Geringverdiener eine Verbesserung. Denn laut einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts können Urlaubs- und Weihnachtsgeld angerechnet werden.

Zehntausende Geringverdiener werden enttäuscht sein: Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts können Sonderzahlungen auf den Mindestlohn angerechnet werden. Die Verbesserungen durch die 8,50 Euro pro Stunde fallen dann eher gering aus.

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First come, first serve: Ein Gericht entschied kürzlich darüber, ob Arbeitgeber Abfindungen in der Reihenfolge vergeben können, in der sich die Mitarbeiter dafür gemeldet haben. Foto: Jens Schierenbeck

Baut eine Firma Stellen ab, locken zum Teil große Abfindungen. Und wer sich zu spät meldet, kann leer ausgehen. Dagegen klagte zuletzt ein Mitarbeiter, der für eine Abfindung nicht mehr berücksichtigt wurde - aufgrund weniger Minuten.

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Wer am Arbeitsplatz gemoppt wird, kann einen Schadensersatz erhalten. Jedoch nur, wenn die Schikane regelmäßig und geplant erfolgt. Foto: Monique Wüstenhagen

Mobbing sorgt nicht nur für ein schlechtes Gefühl am Arbeitsplatz, sondern kann auch ernste psychische Probleme verursachen. In einigen Fällen bekommen Betroffene daher einen Schadensausgleich. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

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Wer am Dienstlaptop private Termine einträgt, sollte sicher gehen, dass diese nicht in die Arbeitszeit fallen. Andernfalls liefert er einen Grund für eine fristlose Kündigung.

Privates und Berufliches zu vermischen, kann zu Problemen führen. So etwa, wenn man während einer Dienstreise sich um familiäre Angelegenheiten kümmert. In einem Fall folgte die fristlose Kündigung. Zu Recht, wie das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz urteilte.

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Wird ein befristeter Arbeitsvertrag geschlossen, muss klar geregelt sein, wann das betreffende Projekt abgeschlossen ist.

Wird ein Arbeitsvertrag befristet, so muss es dafür nachvollziehbare Gründe geben. Ist dies nicht der Fall, kann aus dem befristeten Vertrag womöglich ein unbefristeter werden.

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Wer viele Überstunden ansammelt, kann manchmal früher in Rente gehen. Vorausgesetzt, es wurde ein Lebensarbeitszeitkonto vereinbart. Einen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht.

Wer auf einem Lebensarbeitszeitkonto viele Überstunden angehäuft hat, kann möglicherweise früher in Rente gehen. Doch Mitarbeiter müssen dafür eine Vereinbarung mit ihrem Chef treffen. Gesetzlich ist der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet.

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Ein Firmenlauf in Frankfurt am Main. Stürzt der Mitarbeiter einer Firma, kann die Unfallversicherung dafür aufkommen.

Der Run ist groß, anschließend kommt die Erschöpfung. Und dann passiert auch noch auf dem Heimweg ein unglücklicher Unfall. Welche Versicherung kommt dafür auf?

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Weihnachtsgeld trotz Langzeitausfall? Darüber entschied zuletzt ein Gericht.

Hat ein Mitarbeiter, der lange Zeit arbeitsunfähig war, trotzdem Anspruch auf Weihnachtsgeld? Hierüber verhandelte zuletzt ein Gericht - und fällte ein interessantes Urteil.

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Urteil gegen Benachteiligung: Eine Klinik hatte Voll- und Teilzeitkräfte gleichermaßen zu Wochenenddiensten verpflichtet.

Eine Klinik hatte Teilzeit- und Vollzeitkräfte gleichermaßen zu Wochenenddiensten verpflichtet. Dagegen klagte eine Teilzeit-Mitarbeiterin. Und das Gericht gab ihr Recht - mit einer klaren Begründung.

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Wer eine Gehaltserhöhung mit drastischen Aktionen durchsetzen will, kann sich eine Kündigung einhandeln. Foto: Andrea Warnecke

Wenn Arbeitgeber die Forderung nach einer Gehaltserhöhung ignorieren, sollten Mitarbeiter nicht unüberlegt handeln. Bei einem Sitzstreik im Chef-Büro etwa droht die Kündigung.

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Sonn- und Feiertagszuschlag: Findet sich in den Arbeits- und Tarifverträgen hierzu keine Regelung, hat der Arbeitnehmer grundsätzlich keinen Anspruch auf einen Zuschuss.

Die meisten Arbeitgeber zahlen einen Sonn- und Feiertagszuschlag. Zum höheren Lohn sind die Arbeitgeber jedoch nicht verpflichtet. Das Arbeitszeitgesetz enthält allerdings Regelungen für Ersatzruhetage und Nachtarbeit.

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Arbeit
Die Unterstützung eines Konkurrenzunternehmens kann eine fristlose Kündigung nach sich ziehen.

Wer für ein Konkurrenz-Unternehmen arbeitet, kann fristlos gekündigt werden - insbesondere dann, wenn ein Wissenstransfer stattfindet. Das zeigt ein Fall beim Landesarbeitsgericht Hamm.

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