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Rechtstipp
Arbeit
Automatisch schlechter verdienen als ältere Beamtenkollegen - das widerspricht nach Ansicht der Richter der EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung.

Für viele ein echtes Ärgernis: Jüngere Beamte wurden allein wegen ihres Alters schlechter bezahlt als ältere Kollegen. Dafür steht ihnen nach einem Gerichtsurteil nun unter Umständen Entschädigung zu.

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Arbeit
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz Attest, gibt an, wie lange ein Arbeitnehmer nicht arbeiten kann. Nach sechs Wochen übernimmt die Krankenkasse ein Teil der Lohnkosten, es sei denn, es tritt eine neue Krankheit auf.

Im Krankheitsfall zahlt der Arbeitgeber den Lohn weiter. Nach sechs Wochen springt die Krankenkasse ein. Kompliziert wird es bei einer weiteren Erkrankung. Hier muss exakt nachgewiesen werden, dass es keinen Zusammenhang zur Ersterkrankung gibt.

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Arbeit
Verlängert sich im Unternehmensbüro durch Umbaumaßnahmen der Weg zur Toilette für den Betriebsrat, so stellt dies keine Behinderung seiner Arbeit dar.

Muss wegen eines Umbaus die Tür zum Betriebsratsbüro versetzt werden und verlängert sich für dessen Mitglieder dadurch der Weg zur Toilette, ist das ärgerlich.

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Arbeit
Entsteht bei Gehaltsnachzahlungen eine höhere Steuerbelastung, müssen Angestellte dafür nicht unbedingt aufkommen.

Wer Gehaltsnachzahlungen für Vorjahre bekommt, muss unter Umständen mit einer höheren Steuerbelastung rechnen. Den steuerlichen Nachteil müssen Arbeitnehmer aber nicht unbedingt hinnehmen.

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Arbeit
Vereinbarte Arbeitszeiten sollte jeder Mitartbeiter einhalten. Wer ein Zeiterfassungsgerät umgeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Viele Betriebe kontrollieren die Arbeitszeiten der Mitarbeiter mit Zeiterfassungsgeräten. Wer die Technik austrickst, um etwa länger als vorgesehen Pause zu machen, dem droht die fristlose Kündigung.

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Arbeit
Das Bundesarbeitsgericht hat die Mützenpflicht für männliche Lufthansa-Piloten gekippt.

In Erfurt haben Lufthansa-Piloten für Gleichberechtigung gestritten: Die Mützenpflicht nur für Männer benachteilige Piloten gegenüber ihren Kolleginnen im Cockpit, meinte ein Kläger.

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Finanzen
Bei einer Abfindung werden Steuern fällig. Steuerzahler können in diesem Fall aber von der Fünftelregelung profitieren. Foto: Jens Schierenbeck

Wer aus einem Unternehmen ausscheidet, bekommt oft eine Abfindung. Dieses Geld muss auch versteuert werden. Allerdings kann ein übermäßiger Anstieg der Steuerbelastung vermieden werden.

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Arbeit
Wer die Firmenpost dafür nutzt, seine privaten Päckchen zu verschicken, muss mit einer Kündigung rechnen.

Für Berufstätige kann es sehr praktisch erscheinen, private Päckchen oder Briefe per Firmenpost zu verschicken. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch den Gang zum Postschalter.

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Arbeit
Die Klägerin streitet seit mehreren Jahren mit einer Bochumer Klinik, die von einer evangelischen Stiftung getragen wird, um das Recht auf ein Kopftuch bei der Arbeit.

Sie hätte sogar die Haube einer Nonne getragen, um ihr Haar vor fremden Blicken zu schützen: Eine muslimische Krankenschwester wollte in einer evangelischen Klinik ein Kopftuch tragen, die Leitung sagte Nein.

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Arbeit
Für eine Weiterbeschäftigung während der Kündigungsschutzklage muss ein Gericht zuerst entscheiden, dass die Entlassung unwirksam war.

Ist eine Kündigung ganz offensichtlich nicht rechtens, kann ein Arbeitnehmer eine Weiterbeschäftigung erzwingen - auch während einer Kündigungsschutzklage. Werden Mitarbeiter gekündigt und wehren sich dagegen vor Gericht, arbeiten sie in der Zeit des Verfahrens in der Regel nicht weiter beim alten Arbeitgeber.

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Arbeit
Schon lange bei der Firma beschäftigt? Dann darf auch die Kündigungsfrist länger sein, befand das Bundesarbeitsgericht.

Wer jahrelang für das gleiche Unternehmen arbeitet, dem steht eine längere Kündigungsfrist zu. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden und die bisherige Regelung gebilligt.

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Arbeit
Weibliche Vorgesetzte sind meist nicht amüsiert, wenn Mitarbeiter anzügliche Witze an sie schicken. Da kann schnell der Rausschmiss drohen.

Mitarbeiter halten sich bei ihrem Chef besser mit nicht jugendfreien Scherzen zurück. In einem vor dem Arbeitsgericht Regensburg verhandelten Fall hatte unsittlicher Humor zu einem Rausschmiss geführt.

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