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Rechtstipp
Arbeit
Mitarbeiter können Überstunden verweigern, wenn sie vertraglich nicht dazu verpflichtet sind. Eine Bestrafung durch den Arbeitgeber ist unzulässig.

Überstunden sind in vielen Jobs an der Tagesordnung. Doch was kann Mitarbeitern eigentlich im schlimmsten Fall passieren, wenn sie Überstunden verweigern? Drei Fragen und Antworten zum Thema.

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Plant eine Firma einen Stellenabbau, darf der Betriebsrat dies öffentlich machen. Etwas anderes gilt nur, wenn der Arbeitgeber ein objektiv berechtigtes wirtschaftliche Interesse an der Geheimhaltung hat.

Kein Betriebsgeheimnis: Plant ein Unternehmen den Abbau von stellen, darf der Betriebsrat davon berichten. So entschied zuletzt auch ein Gericht - mit einer eindeutigen Begründung.

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Mit einer Firmenkreditkarte dürfen Mitarbeiter keine privaten Rechnungen begleichen. Der Chef muss seinem Angestellten einen Betrug jedoch nachweisen, will er ihm kündigen.

Vertraut der Arbeitgeber einem Mitarbeiter die Firmenkreditkarte an, erwartet er in der Regel, dass dieser damit verantwortungsvoll umgeht. Bei Missbrauch droht die fristlose Kündigung - allerdings nur, wenn es dafür einen stichhaltigen Beweis gibt.

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Ein Sicherheitsmann hat die Aufgabe, einen bestimmten Kontrollbereich zu überwachen. Erfüllt er diese Funktion nicht, kann ihn das den Job kosten.

Wer seiner Aufgabe nicht nachkommt, kann den Job verlieren. Das ist einem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma passiert. Das Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg hielt die fristlose Kündigung für zulässig.

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf: Mitarbeitern ist es nicht erlaubt, Flugblätter zu verteilen, die den Arbeitgeber schlechtmachen. Eine Kündigung ist allerdings nicht immer gerechtfertigt.

"Der Arbeitgeber behandelt uns wie Sklaven": Weil ein Teamleiter auf einem Flugblatt gegen sein Unternehmen wetterte, wurde er gekündigt. Dagegen klagte der Mitarbeiter - und hatte Erfolg. Aus einem einfachen Grund.

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Ein Arbeitgeber verließ sich bei der Sozialauswahl lediglich auf die Lohnsteuerkarte seines Beschäftigten. Doch daraus waren die Unterhaltspflichten des zweifachen Vaters nicht ersichtlich.

Betriebsbedingte Kündigung: Hier gilt es für den Arbeitgeber auf die Unterhaltspflichten seiner Arbeitnehmer zu achten. Und dabei darf er sich nicht nur auf die Lohnsteuerkarte des Beschäftigten verlassen. So entschied zuletzt ein Gericht.

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Ein Kündigungsschreiben muss nicht unbedingt mit dem Nachnamen unterschrieben werden.

Du oder Sie? Vorname oder Nachname? Im Falle einer Kündigung im Job spielt das keine Rolle.

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Wurde ein Arbeitsvertrag vor 1995 mündlich geschlossen, hat der Arbeitnehmer kein Anspruch darauf, diesen jetzt schriftlich fixieren zu lassen.

Mancher alte Arbeitsvertrag wurde nur mündlich geschlossen. Will sich der Arbeitnehmer absichern und den Vertrag nun verschriftlichen lassen, ist dies nicht immer möglich. Auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses kommt es an.

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An Weiberfastnacht ist es vielerorts Brauch, das Närrinnen bei Männern den Schlips kürzen. Ein Arbeitnehmer, der sich gewaltsam widersetzte, verlor dadurch seinen Job.

Karnevalsfeiern im Betrieb können eine gefährliche Angelegenheit sein: Wenn die feuchtfröhliche Stimmung kippt, kann das schnell böse Folgen haben. Etwa wenn ein Schlipsträger seinen Schlips behalten will.

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Auch eine Fehlzeit von durchschnittlich 17,4 Wochen im Jahr muss als Kündigungsgrund noch nicht ausreichen.

Weil eine Mitarbeiterin rund vier Monate im Jahr krankgeschrieben war, kündigte ihr der Arbeitgeber. Dagegen klagte die Frau - und gewann. Denn das Gericht konnte die Kündigung aus einem bestimmten Grund nicht nachvollziehen.

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Ein Gericht gab zuletzt einem Arbeitgeber recht, der einer Mitarbeiterin wegen gefälschter ärztlicher Atteste fristlos gekündigt hatte. Foto: Kai Remmers

Eine Arbeitnehmerin reichte bei ihrem Arbeitgeber mehrere gefälschte ärztliche Atteste ein. Dieser kündigte der Frau daraufhin fristlos. Zu Recht, entschied zuletzt ein Gericht.

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Arbeit
Weihnachtsgeld kürzen wegen des Mindestlohns? Das dürfen Arbeitgeber nicht ohne weiteres.

Wegen des 2015 eingeführten Mindestlohns musste so mancher Arbeitgeber seinen Mitarbeitern mehr zahlen. Aber kann er allein deshalb das Weihnachtsgeld kürzen? Nein. So entschied zuletzt ein Gericht.

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Mehr als 40.000 Studenten leben, lernen und arbeiten in Hannover. Alle Informationen rund um den Hochschulstandort Hannover in Videos, Grafiken, Karten und Berichten gibt es hier im digitalen Dossier „Hannover macht Karrieren“. mehr

Erfolgreich bewerben

Was macht eine Bewerbung erfolgreich? Wozu dient ein Karriereplan? Wer verdient wieviel? Hier finden Sie viele Tipps für Ihre Bewerbung sowie alles Wichtige zu Arbeitsvertrag und Kündigung. mehr

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