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Denken wie Kreativkopf Walt Disney

Kreativtechniken Denken wie Kreativkopf Walt Disney

Wer gute Einfälle braucht, sollte sich an eine der folgenden Methoden halten.

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iStockphoto.com/sorendls

Hannover. Große Ideen bedürfen oftmals kreativer Denktechniken. Ob klassische Schulmethoden oder die Herangehensweise von Walt Disney. Am Ende gibt es für jeden Typ die passende Option.

Spontane Geistesblitze beim Brainstorming

Der Klassiker. Mehrere Personen sagen ihre spontanen Einfälle. Ein Moderator sammelt die kurzen Ideen kommentarlos an einer Tafel oder am Flipchart. Das Brainstorming sollte mindestens zehn, höchstens aber 20 Minuten dauern. In einem zweiten Schritt werden die Ideen kritisch geprüft, der Moderator schreibt auch hier ungefiltert mit. Diese Runde sollte 30 bis 40 Minuten einnehmen. Wichtig: Kreativitätspausen und Schweigen aushalten und nicht zu früh abbrechen.

Brainwriting: Ideen wortlos weiterentwickeln

Deutlich unkommunikativer wird bei der 6–3–5-Methode verfahren. Am Anfang steht eine konkrete Fragestellung. Die vier bis sechs Teilnehmer bekommen ein großes Blatt Papier mit drei Spalten und fünf Linien. Jeder Teilnehmer trägt nebeneinander in maximal fünf Minuten seine drei Lösungsvorschläge ein und gibt das Blatt an den Nachbarn. In weiteren fünf Minuten entwickelt jeder die Vorschläge des Sitznachbarn in der Spalte darunter weiter. Das geht so lange, bis die Vorlage ausgefüllt ist. Reden ist nicht erlaubt! Der Zeitdruck wirkt als kreativer Katalysator und es entstehen viele Ideen. Wenn etwa mit fünf Teilnehmern der neue Name eines Autos gesucht wird, hat man nach 25 Minuten 90 Vorschläge. Zettel anschließend aufhängen und gemeinsam bewerten.

Ideenbüschel führen beim Clustering zu Denkanstößen

Beim Clustering werden Begriffe auf einem Blatt Papier oder an einer Tafel zu Büscheln angeordnet. Es beginnt mit einem Wort, einem Kern, der von einem Kreis umgeben wird. Von diesem Begriff ausgehend lässt man die Gedanken treiben, notiert diese in immer neuen Kreisen und verbindet sie mit Strichen. Das sollte höchstens fünf Minuten dauern. Im Vordergrund steht der intuitive Kontakt mit einem Thema, wodurch im Unterbewusstsein verborgene Gedanken den Weg nach Außen finden sollen. Die Selbstzensur bleibt ausgeschaltet. Das Cluster sollte man anschließend auf sich wirken lassen, einzelne Gedanken weiterdenken und auf einem neuen Zettel mitschreiben.

Querdenker nutzen Mind-Mapping

Wer kennt das Mind-Mapping nicht aus seiner Schulzeit? Diese Weiterentwicklung des Clustering basiert auf Erkenntnissen der Gehirnforschung. Damit sollen beide Gehirnhälften aktiviert werden. Denn die linke Hälfte ist für Logik und Analyse zuständig, die rechte für Emotionen, Fantasie – dort entstehen Ideen. Zunächst zeichnet man eine Gedankenkarte. In die Mitte des Blattes schreibt man das Thema. Von dort ausgehend, macht man die Hauptgedanken zu Ästen, die sich in Untergedanken weiter verästeln. Man muss hier nicht linear vorgehen wie beim Clustering, sondern kann auch zwischen Ästen hin- und herhüpfen. Neben die Begriffe kann man kleine Symbole oder Bilder malen. Das Mind-Mapping sollte nicht länger als 20 Minuten dauern. Die Ergebnisse kann man im Nachhinein ordnen, etwa durch eine persönliche Hitliste oder schnelles Durchnummerieren.

Mit Walt Disneys Strategiegroße Ideen schmieden

Der große kreative Walt Disney hat seine eigene Technik für die Ideensammlung entwickelt – mit drei Stühlen. Auf dem ersten war alles erlaubt. Visionen, Träume, Ideen zu einem Thema – ohne Grenzen. Dann setzte er sich auf den zweiten Stuhl und kritisierte, also untersuchte seine Ideen ohne Schonung. Auf dem dritten Stuhl dachte er die Ideen, die er für umsetzbar hielt, weiter. Auf diesem Stuhl wurden aus Spinnereien konkrete Projekte, die Kritik von Stuhl zwei war verziehen. Man kann diese Strategie allein nutzen, aber auch auf jedem Stuhl eine Person die jeweilige Position einnehmen lassen. Falls es Zweifler an der Methode gibt: Kurz erinnern, wie kreativ und erfolgreich Walt Disney war.

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