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Gute Fahrt auf allen Strecken

Busunternehmen SCHÖRNIG Gute Fahrt auf allen Strecken

Klaus Schörnig hat eine Vision: Busreisen sollen komfortabel und sicher sein. Der Unternehmer setzt bei SCHÖRNIG eine Busflotte ein, die ihresgleichen sucht.

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Inhaber Klaus Schörnig steuert die Königsklasse-Busse auch selbst.

Quelle: Schwarzenberger

Hannover. Es gibt zwischen Nordkap und Marokko Regionen, da trifft der Reisende auch im Sommer noch auf Schnee. Wetter und Verkehr sind Dinge, mit denen die Chauffeure des Busunternehmens SCHÖRNIG rechnen müssen. Inhaber Klaus Schörnig, der seit 1980 im Familienunternehmen tätig ist und auch selbst Busse lenkt, weiß das. Europaweit sind die derzeit zehn Busse des Unternehmens unterwegs. „Sie verfügen über besondere Sicherheitssysteme“, sagt Schörnig. Einzigartige Ausstattungen und höchster Komfort – diese Idee entstand 1995 und funktioniert bis heute. „Reisen in der Königsklasse“ lautet die Devise.

Wenn die Gäste auf Tagestouren und Mehrtagestouren, zu Musicals oder auf Städtereisen unterwegs sind, sollen sie Luxus pur genießen. Sie sitzen in Super-Pullmann-Sesseln mit einem Meter Sitzabstand und bequemen Beinauflagen. Vor sich haben sie Tische, die sich unabhängig vom Vordersitz ausklappen lassen. All das braucht Platz. „Wir haben nur 38 Sitze je Fahrzeug“, sagt Schörnig. Dabei wären auch 54 Plätze möglich. Aber nicht Masse, sondern Klasse will das Reiseunternehmen seinen Gästen bieten. Die Idee kommt so gut an, dass auch Firmen und Reisegruppen aus Köln oder England die Königsklasse-Fahrzeuge buchen.

Nicht von der Stange

Die Busse kommen seit jeher vom Fahrzeugbauer Mercedes; seit vier Jahren bestellt Schörnig sie bei der Premium-Marke Setra. Auch der für 2016 geplante neue Bus kommt von dort. Man könne durchaus einen Standard-Bus kaufen, sagt der Busunternehmer. Aber das hat Schörnig nie getan. Rund 100 000 Euro investiert seine Firma allein in die Sonderausstattung. Ein Fahrzeug kostet dann fast eine halbe Million Euro. „Wir sind weltweit die Einzigen mit solchen Bussen.“

Im Jahre 1993 waren Antiblockiersysteme (ABS) noch keine Pflicht – Schörnig ließ sie einbauen. Schon zuvor ließ das Busunternehmen Sicherheitsgurte an jedem Sitz installieren, bevor auch das zur Pflicht in Reisebussen wurde. Auch beim Umweltschutz geht man in Vorleistung und lässt Motoren einbauen, die der Euro-6-Norm entsprechen und besonders schadstoffarm arbeiten. Die Busse verfügen über einen Notbremsassistenten, der stehende Hindernisse auf der Fahrbahn erkennt und das Fahrzeug automatisch abbremst. Die Chauffeure haben mit dem Reifendruckkontrollsystem die Räder immer im Blick. Auf einem Display werden Temperatur und Luftdruck in den Reifen angezeigt. „Lange bevor ein Reifen Luft verliert, kann der Chauffeur anhalten und ihn wechseln“, sagt Schörnig. Und über eine radargesteuerte Abstandsmessung halten die Busse immer den korrekten Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen ein. Klaus Schörnig kauft nichts von der Stange, weil das seiner Idee vom Königsklasse-Urlaub nicht entspricht.

Das Verreisen liegt der Familie von Klaus Schörnig im Blut. Max Bürger, der Onkel seiner Mutter, gründete vor über 90 Jahren einen Autobusbetrieb im sächsischen Görlitz und floh 1945 nach Hannover. Schörnigs Vater Herbert übernahm die Firma später. Auch Sigrid, die Frau von Klaus Schörnig, und seine Kinder Jana, Martin und Klaus Schörnig jr. sind dabei. Der Firmenchef ist auch gut zu Fuß und lief jüngst beim Hannover-Marathon mit. Am Lenkrad eines modernen Busses fühlt er sich besonders wohl. „Ein tolles Gefühl, solch eine Maschine zu führen.“

Info

SCHÖRNIG REISEN e.K.
Burgundische Straße 32
30455 Hannover

Gegründet: 1923

30 Mitarbeiter

Geschäftsführer: Klaus Schörnig

www.schoernig-reisen.de

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