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Wie verändert der Fortschritt den Alltag?

NiedersachsenMetall Wie verändert der Fortschritt den Alltag?

Die neuen Technologien bestimmen unser Leben. Bestimmen wir auch noch die Technologien? Der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall lädt alle interessierten Bürger zu Talkrunden mit dem „Gesicht der IdeenExpo“ Ranga Yogeshwar ein.

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Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar erklärt komplizierte Dinge einfach - auch bei der neuen Diskussionsreihe.

Quelle: Nora Yogeshwar

Hannover. Er ist das Gesicht der IdeenExpo. Sein Lächeln ist ansteckend – für Jung oder Alt, für Schüler, Lehrer und Eltern. Ranga Yogeshwar versteht es, komplizierte Dinge einfach zu erklären. Im Fernsehen fasziniert er regelmäßig ein Millionenpublikum.

Zusammen mit Dr. Volker Schmidt vom Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall hat der Fernsehmoderator eine neue Formatreihe entwickelt, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Fortschritts beschäftigt. NiedersachsenMetall, größter privater Unterstützer und Mitinitiator der IdeenExpo, lädt anlässlich der IdeenExpo auch dieses Jahr alle interessierten Bürger am Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr, ins Schloss Herrenhausen ein. Am Dienstag, 7. Juli, 19 Uhr, findet der zweite Talkabend im Hotel Radisson Blu auf der Expo Plaza statt.

„Wir möchten gemeinsam mit unseren Gästen der Frage nachgehen, inwieweit die neuen Technologien unser Leben und Arbeiten verändern“, sagt Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall und Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo. Die abendliche Reihe der Talkrunden versteht er als eine kritische Reflexion der Technikschau: „Sie beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Fortschritts.“ Yogeshwar und Schmidt hatten gemeinsam die Idee für die neue Diskussionsreihe.

Wie autonom dürfen die Dinge werden?

„Wir haben uns längst daran gewöhnt, viele Aufgaben an Computer zu übergeben“, sagt Yogeshwar. Alle reden vom autonomen Fahren, als läge dort die Zukunft des Individualverkehrs. Schmidt: „Immer mehr Assistenzsysteme begleiten unseren Alltag. Auch das Autofahren wird immer digitaler: Das Navi weiß den Weg, der Autopilot wählt die optimale Geschwindigkeit, Sensoren helfen uns beim Einparken.“ Und Yogeshwar ergänzt: „Bald sitzen wir in Computern auf vier Rädern und klatschen nur noch mit den Händen, bevor es losgeht. Vielleicht ist das sicherer.“ In der Talkreihe will er dies am Sonntag, 5. Juli, ab 18 Uhr, im Schloss Herrenhausen kritisch hinterfragen: Wollen wir überhaupt autonome Autos? Was sind die Vorteile und wo liegen die Gefahren? Wollen wir nicht selbst am Steuer sitzen? Werden wir nicht jetzt schon zu sehr von den Dingen programmiert? Ist es ein Zufall, dass das Google-Car an ein Kinderspielzeug erinnert?

Diese und ähnliche Fragen werden die Veranstalter mit ihren Gästen diskutieren. Zugesagt haben: Achim Berg, Vorstandsvorsitzender der arvato AG und Mitglied des Vorstands der Bertelsmann AG, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Leohold, Leiter der Konzernforschung der Volkswagen AG, Ralf Lenninger, Leiter Systementwicklung, Innovation und Strategie der Continental AG, und Prof. Dr. Johannes Weyer, Techniksoziologe, TU Dortmund.

Jeder kann programmieren?

Der zweite Abend am Dienstag, 7. Juli, ab19 Uhr, im Hotel Radisson Blu, stellt das Programmieren in den Mittelpunkt. Computer sind überall; sie bestimmen unser Leben und sie spielen eine zentrale Rolle für den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie. Volker Schmidt: „Wir alle nutzen die neuen Informationstechnologien, aber nur wenige verstehen die Programme dahinter. Wie sollte die Gesellschaft auf diese Unwucht reagieren? Wie machen wir aus Usern Gestalter? Muss ein mündiger Bürger der digitalen Welt nicht die Programme beherrschen können, die über sein Leben bestimmen?“

Wir stehen an einer Epochenschwelle

Ranga Yogeshwar sagt: „Wir sind Zeugen und Akteure einer weltweiten technologischen Revolution. Ist es den politischen Entscheidungsträgern genügend bewusst, dass wir an einer Epochenschwelle stehen? Sollten unsere Kinder nicht alle schon früh ans kreative Programmieren herangeführt werden, so wie einst die Menschen des Gutenberg-Zeitalters das Lesen und Schreiben erlernten? Und wie soll das geschehen?“ Interessante Gedanken, die Ranga Yogeshwar mit spannenden Gästen diskutieren wird. Im Hotel Radisson Blu werden dabei sein: Daniela Behrens, Staatssekretärin im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Kathrin Passig, Schriftstellerin und Journalistin und Autorin von „Weniger schlecht programmieren“, Dr. Christian Stöcker, Leiter Netzwelt Spiegel-Online, und Stephan Thiel, Designer vom Berliner Studio NAND.

Anmeldungen für die kostenloseVeranstaltung sind im Internet unter  www.niedersachsenmetall.de möglich. Veranstalter sind die IdeenExpo und NiedersachsenMetall. Der Medienpartner NDR Info wird in einer einstündigen Sendung über die Abende berichten.

Weitere Informationen

NiedersachsenMetall, Verband der Metallindustriellen Niedersachsens e.V.
Schiffgraben 3630175 Hannover
Telefon: (0511) 85050
Gegründet: 1890
48 Mitarbeiter
Hauptgeschäftsführer: Dr. Volker Schmidt

www.niedersachsenmetall.de

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