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Gute Matratze muss nicht teuer sein
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Kaltschaummatratzen Gute Matratze muss nicht teuer sein

Teuer lohnt sich nicht: Gute Schaummatratzen gibt es laut Stiftung Warentest bereits ab 200 Euro. Selten stimmen allerdings die Härteangaben der Hersteller - beim Kauf sollte man deshalb unbedingt probeliegen.

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Matratzen aus Kaltschaum bieten guten Liegekomfort – und das oft auch schon für relativ wenig Geld.

Quelle: HAZ

Kaltschaum ist ein hochwertiges Material für Matratzen. Er schmiegt sich an die Körperkonturen an und sorgt für ein angenehmes und gesundes Schlafklima. Die Stiftung Warentest hat das in ihren Matratzentests immer wieder bestätigt. Doch bettet sich derjenige besser, der für seine Matratze tief in die Tasche greift?

Für den aktuellen Test haben die Tester bis zu 1120 Euro für eine Matratze ausgegeben. So teuer ist die 90-Zentimeter-Maßmatratze von Lattoflex. Gleich zwei davon bestellten sie für den Test, maßgerecht für eine kleine, leichte Frau und einen großen, schweren Mann. Ergebnis: Es lohnt sich nicht, viel Geld dafür auszugeben: Teure Modelle, auch die von Lattoflex ganz individuell angefertigten, erreichten lediglich mittlere Noten.

Die beste Matratze im Test, die Badenia irisette VitaFlex Flextube, kostet 650 Euro. Die billigste gute, die Panther Evolution 3.0, nur 600 Euro. Es geht aber noch billiger. Wie die Stiftung Warentest in früheren Tests nachgewiesen hat, gibt es gute Matratzen bereits ab 200 Euro. Fast alle jetzt geprüften sind recht weich. Insbesondere schwere Schläfer sinken so tief ein, dass die Kontaktfläche zwischen Matratze und Person zu groß wird. An den Kontaktstellen kann sich zu viel Körperfeuchte sammeln, und die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Das verschlechtert den Schlaf. Bei fünf Matratzen führte das im Test zur Abwertung.

Wer sich im Geschäft eine feste Matratze aussuchen möchte, hat ohne Testergebnisse schlechte Karten. Selten stimmt die Härteangabe. Meist gaukeln die Hersteller eine größere Härte vor, als die Matratzen tatsächlich haben. Ein Extrembeispiel ist die Badenia. Die Härte wird mit „H3, fest“ angegeben. Das bedeutet nach allgemeinem Sprachgebrauch: Die Matratze ist hart, empfohlen für Menschen mit über 80 Kilogramm Körpergewicht.

Tatsächlich, so stellte sich bei den Prüfungen heraus, ist sie sehr weich, geeignet für Personen bis 60 Kilo. Die Matratze vom Dänischen Bettenlager weicht in der anderen Richtung ab: Statt „H2, mittelfest“ ist sie hart. Einige Anbieter verzichten auf die Härteangabe (Lattoflex, Matratzen, Concord, Schlaraffia).

Die Firma Hukla macht viel Werbung mit ihrer Härteabstimmung über Kleider-Konfektionsgrößen von KGS 1 bis KGS 6. „1“ ist die Frauengröße 36/38 (auch 17/18 und 68/80) und „6“ die Männergröße 54/56 (auch 26/30 und 110). Diese Extreme wurden geprüft. Beide Matratzen waren sehr weich, wobei sich die kleine leichte Frau auf der für den großen schweren Mann wohler fühlte.

Für die Kunden gibt es nach Ansicht der Warentester drei Wege aus diesem Dilemma: Probeliegen, probeliegen und noch mal probeliegen. Es reicht nicht, sich schnell mal rücklings auf die Matratze auszustrecken. Hier gilt es wirklich, sich wie zu Hause im Bett zu entspannen. Matratzenkauf braucht einfach viel Zeit. Die Warentester empfehlen beim Kauf und beim Probeliegen leichte, bequeme Kleidung zu tragen und ruhig eine Weile in der angestammten Schlafhaltung zu bleiben.

Weitere Informationen und Testergebnisse: www.test.de/matratzen

td

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