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Kindersitze im Auto können schädlich sein

Produkttest Kindersitze im Auto können schädlich sein

Ein Kindersitz kann Leben retten. Er kann aber auch der Gesundheit des Kindes schaden. Die Stiftung Warentest hat daher Autokindersitze besonders unter die Lupe genommen.

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Als einziger "sehr gut": Römer Baby-Safe

Quelle: HAZ

Ein Kindersitz kann Leben retten. Er kann aber auch der Gesundheit des Kindes schaden. Giftige, krebserregende oder fortpflanzungsgefährdende Substanzen haben besonders in Kinderartikeln nichts zu suchen. Erstmals suchte die Stiftung Warentest deshalb auch bei Autokinder­sitzen nach Schadstoffen.

Gezielt untersuchten die Tester Bauteile, mit denen das Kind direkt in Berührung kommt – also Bezugsstoffe, Haltegurte, Sitz- und Gurtpolster. Die Mehrzahl der geprüften Autokindersitze ist mit Blick auf Schadstoffe unbedenklich. Die Warentester raten, den Bezug vor der ersten Benutzung zu waschen. Damit lässt sich der Gehalt an Formaldehyd vermindern.

Die Sitzpolster des Kiddy Energy Pro 2 (ab 230 Euro) enthalten problematische Flammschutzmittel, sodass er das Qualitätsurteil „Gut“ knapp verpasste. Beim Nania I-Max SP (90 Euro), der auch unter den Marken Kids im Sitz und Osann angeboten wird, wirkte sich die geringe Menge Weichmacher in den Gurten dagegen nicht auf das Testurteil aus: Die nur befriedigende Unfallsicherheit führt zu einer Abwertung des Qualitätsurteils. Auch ein Kindersitz ohne Schadstoffe schaffte nur ein „Ausreichend“: Der Chicco Eletta (129 Euro) bietet beim Front- und Seitenaufprall nur ausreichenden Unfallschutz. Das Qualitätsurteil konnte deshalb auch nicht besser sein.

Doch für Kinder jeder Alters­klasse gibt es auch empfehlenswerte, das heißt sichere, praktische und schadstofffreie Autokindersitze. Die Bestnote „Sehr gut“ erreichte aber als einziger Kindersitz der Römer Baby-Safe plus SHR II mit Isofixbasis (ab 320 Euro). Einige Autokindersitze haben in der Breite zugelegt. Das kommt jedoch weniger dem Platzangebot für das Kind zugute, sondern entsteht durch neue Seitenaufprallschutzpolster. Die dicken Backen sollen sich bei einem seitlichen Aufprall an der Karosserie abstützen und so die Unfallsicherheit verbessern. Das funktioniert, wie der Test beweist. Zum Problem können die breiteren Sitze werden, wenn im Auto drei Passagiere nebeneinander sitzen sollen.

Die oberen Gurtführungen in der Lehne von Sitzen der etwa Ein- bis Dreijährigen (Gruppe I, von neun bis 18 Kilogramm) lassen sich manchmal nur unzureichend an die Größe des Kinds anpassen. Das führt dazu, dass die Eltern zu früh einen größeren Sitz der Gruppe II/III kaufen, in dem ihr Kind durch den Dreipunktautogurt gehalten wird. Der verläuft bei zu kleinen Kindern jedoch gefährlich nah am Hals entlang. Abhilfe könnten Sitze bieten, die über einen gepolsterten Fangkörper statt Hosenträgergurte verfügen. Wenn das Kind größer geworden ist, können die Kindersitze noch ohne den Fangkörper weiter benutzt werden, bis es zwölf Jahre alt oder 1,50 Meter groß geworden ist. td

Der komplette Test ist im Juniheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

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