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Sprachqualität könnte oft besser sein
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Schnurlostelefone Sprachqualität könnte oft besser sein

Vor allem beim Freisprechen lässt die Sprachqualität von schnurlosen Telefonen häufig nach, die Sprache klingt blechern und unnatürlich. Die Stiftung Warentest hat 32 Schnurlostelefone unter die Lupe genommen.

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Drei Modelle liegen mit gleicher Note vorn: Das Gigaset E500A ist darunter.

Quelle: HAZ

Ausgerechnet das Telefonieren gehört nicht zu den Glanzleistungen der 32 Schnurlostelefone, die die Stiftung Warentest jetzt untersucht hat. Nur wenige sind bei der Haupteigenschaft gut. Am Ohr ist die Sprachqualität zwar meist noch passabel. Beim Freisprechen klingt die Sprache jedoch bei einigen blechern und unnatürlich. Auch die bei 17 Modellen eingebauten Anrufbeantworter, unterscheiden sich neben der maximalen Aufnahmedauer zwischen 13 und 60 Minuten vor allem durch die Sprachverständlichkeit.

Die optimale Reichweite von Schnurlostelefonen beträgt einige hundert Meter. Sie wird aber durch Hindernisse zwischen Mobilteil und Basisstation, zum Beispiel massive Wände, drastisch verringert. Bevor die Verbindung abreißt, sollte das Mobilteil einen Warnton abgeben. Einige der geprüften Geräte zeigen die abnehmende Feldstärke nur im Display an. Das fanden die Warentester nur ausreichend, weil das Display beim Telefonieren und Halten des Geräts am Ohr nicht zu sehen ist.

Alle Schnurlostelefone nutzen inzwischen Möglichkeiten zur Verringerung der Sendeleistung, bei wenigen allerdings nur automatisch und nicht manuell einstellbar. Die Sendeleistung kann umso geringer sein, je näher das Mobilteil der Basisstation kommt. Die manchmal auch „Eco-Modus“ genannte Funktion verringert jedoch nicht nur die Strahlung, sondern auch die Reichweite. Der Gebrauch eines Reichweitenverlängerers (Repeater) und des „Eco-Modus“ schließen sich gegenseitig aus. Die Sendeleistungsreduktion lohnt sich vor allem, wenn nahe der Basisstation telefoniert wird.

Die Telefone Hagenuk E1705 und 1700 (34 Euro) bieten nur 20 Speicherplätze für Telefonnummern, andere 100 und mehr. Panasonic KX-TG8621 und 8611 (90 Euro) können sogar bis zu 500 Nummern speichern, die sich per Bluetooth schnell übertragen lassen. Das Swissvoice Avena 248T (57 Euro) hat einen Sim-Kartenleser eingebaut, der den Transfer von bis zu 200 Nummern erleichtert. Wer eine der 15 geprüften Modellvarianten ohne Anrufbeantworter wählt, der spart im Schnitt 10 Euro bei vergleichbarer Qualität.

Im Test vorn liegen die drei Modelle Gigaset E500A (96,50 Euro), Panasonic KX-TG8061 (48,50 Euro) und Telekom Sinus A 205 (36,50 Euro) mit jeweils derselben Gesamtnote. Während das Gigaset mit seinem sehr guten Akku, sehr guter Gebrauchsanleitung und Kopfhöreranschluss punktet, schneidet das Panasonic im Prüfpunkt „telefonieren“ besser ab. Das Telekom-Modell überzeugt mit seinem günstigen Preis, guter Sprachverständlichkeit beim Anrufbeantworter und es kann sogar als Babyfon benutzt werden.

Der komplette Test ist im Dezemberheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

td

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