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Waschen dauert immer länger

Waschmaschinen Waschen dauert immer länger

Die Stiftung Warentest hat 14 Waschmaschinen geprüft und festgestellt: Die neuen Modelle benötigen für einen Waschgang 20 Minuten länger als ihre Vorgänger.

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Günstigster Testsieger: Siemens WM14S443

Quelle: HAZ

Zum ersten Mal hat bei einem Test von Waschmaschinen die von der Stiftung Warentest eingeplante Zeit für die Dauerprüfung nicht ausgereicht. Der Grund: Die Maschinen laufen immer länger. Üblicherweise simulieren 1840 Waschgänge zehn Jahre Gebrauch. Diesmal umfasst der Haltbarkeitstest nur 1680 Wäschen, was einem Gebrauch von rund neun Jahren entspricht. Die Waschmaschine des koreanischen Anbieters LG schaffte aber selbst das abgespeckte Programm nicht in der vorgegebenen Zeit.

Dauerte ein 40-Grad-Buntwaschgang mit voller Beladung beim letzten Test noch durchschnittlich 130 Minuten, waren es jetzt 150 Minuten. Die LG F1480 (715 Euro) braucht sogar 179 Minuten, also rund drei Stunden. Was lange währt, wird aber wenigstens gut. Die Waschergebnisse der LG F1480 gehören zu den besten im Test.

Dennoch fallen einige Besonderheiten ins Auge. Zum Beispiel die Waschtemperatur. Während bei der LG in den 40-Grad-Programmen relativ hohe Werte von rund 45 Grad gemessen wurden, waren es im Programm Baumwolle 60 Grad mit halber Beladung gerade mal 41 Grad. Das führt zum interessanten Ergebnis, dass der Stromverbrauch im 60-Grad-Programm niedriger ist als im 40-Grad-Programm. Die Wäsche wird dennoch sauber. Gut geschleuderte Wäsche verkürzt die Trocknungszeit. Das ist besonders für diejenigen interessant, die einen elektrischen Wäschetrockner benutzen. Reichen 1400 Umdrehungen pro Minute aus oder sollten es besser 1600 sein? Im Test waren auch drei hochtourige Maschinen. Ergebnis: Das Schleuderergebnis der Waschmaschinen mit 1600 Schleu­dertouren ist nicht viel besser, die Wäsche wird kaum trockener.

Günstigster Testsieger wurde Siemens mit der WM14S443 für 660 Euro. Die billigste Waschmaschine im Test, die Haier HW70-B1401 (385 Euro), machte im Dauertest schlapp. Bei zwei Maschinen tropfte Wasser aus einem durchgescheuerten Schlauch und löste bei einem Gerät nach und nach Zement aus dem Trägheitsgewicht, der sich als grauer Schmadder am Maschinenboden sammelte. Die dritte Maschine wurde durch eine defekte Leiterplatte außer Gefecht gesetzt. Auch die Gorenje-Waschmaschinen erwiesen sich als wenig zuverlässig. Zwei verabschiedeten sich in der Dauerprüfung: Motorausfall. Die dritte Maschine fiel mit einem durchgewetzten Wasserschlauch aus.

Der komplette Test ist im Oktoberheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

td

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