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Krankenkassen haben oft Zusatzangebote

Leistungsvergleich Krankenkassen haben oft Zusatzangebote

Es lohnt sich, die Serviceangebote und Zusatzleistungen von Krankenkassen zu kennen. Rückentraining, Schlankheitskurs, Zahnreinigung – vieles ist im Beitrag inklusive.

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Quelle: HAZ

Es lohnt sich, die Serviceangebote und Zusatzleistungen von Krankenkassen zu kennen. Rückentraining, Schlankheitskurs, Zahnreinigung – vieles ist im Beitrag inklusive. Die Stiftung Warentest hat die Angebote verglichen. Das Fazit: Die Kassen zahlen mehr, als viele Kunden glauben.

Mehrere hundert Euro können zum Beispiel Schutzimpfungen für Reisen in exotische Länder kosten. Die meisten Kassenmitglieder müssen das selbst zahlen. Aber nicht alle: Wer bei der BKK Victoria-DAS, der BKK Wirtschaft & Finanzen, der Deutschen BKK oder der R+V BKK versichert ist, braucht weder die Kosten der Beratung noch der Impfung zu tragen. Es gibt sogar kompletten privaten Krankenversicherungsschutz fürs Ausland ohne Extrabeitrag – Kassenmitglieder müssen solche Policen für meist 10 Euro aufwärts pro Jahr üblicherweise selbst abschließen.

Auch bei der Hautkrebsvorsorge lassen sich manche Kassen nicht lumpen, wie der Vergleich in der aktuellen Ausgabe des Stiftungsmagazins „Finanztest“ (Ausgabe 6/2011) zeigt. Pflichtleistung ist die Untersuchung erst bei Versicherten ab 35 Jahren. Zahlreiche Anbieter zahlen diese Vorsorge aber schon für Jugendliche, manche bereits für Kinder, zum Beispiel TK, Knappschaft, Nordwest und Plus.

Einige Kassen schicken Berater auch zu Versicherten nach Hause, außerdem vermitteln sie Facharzttermine. Diesen lohnenden Service bieten unter anderem die AOK Niedersachsen und Nordost, die Barmer GEK, IKK Südwest,Novitas BKK, SBK und TK.

Besonders viel sparen lässt sich beim Zahnarzt. Rund 40 Kassen übernehmen als Vorsorge ein- bis zweimal pro Jahr zumindest teilweise die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung, die ansonsten um die 40 Euro aufwärts kostet. Der Zahnarzt muss dazu aber einem Verbund angehören, mit dem die Kasse kooperiert. Nachfragen bei der Kasse lohnt sich.

Auch Zahnersatz gibt es bei manchen Anbietern ohne Aufpreis. Für eine einzige Metallkrone sind in der Regel schon mindestens 90 Euro Eigenbeteiligung fällig. Denn die Krone ist teurer, als die Kassen als Festzuschussbezahlen. Viele BKKS, DAK, KKH-Allianz, Big direkt und einige AOK wie in Baden-Württemberg kooperieren aber mit Dienstleistern wie „Dent-net.de“, die Zahnersatz so günstig anbieten, dass der Eigenanteil der Kassenpatienten entfällt. Der Nachteil: Auch hier muss eventuell der Zahnarzt gewechselt werden, um sparen zu können.

Andere Kassen zahlen als Vorsorgemaßnahmen bis zu 200 Euro und mehr Zuschuss für Abnehm- oder Yogakurse oder übernehmen homöopathische Behandlungen beim Arzt. Die Stiftung Warentest hat das Angebot von 93 gesetzlichen Krankenkassen verglichen und rät, sich genau über die Zusatzleistungen zu informieren. Schon bei der Auswahl der Kasse sollte man darauf achten, dass vieles im Beitrag inklusive ist, was einem wichtig ist.

So lässt es sich kräftig sparen. Denn die Deutschen haben voriges Jahr immerhin 600 Euro pro Kopf zusätzlich zu ihren Krankenkassenbeiträgen für Gesundheit ausgegeben. Darin sind Rechnungen für Vorsorgeuntersuchungen, Zahnersatz oder alternative Behandlungen enthalten – alles Leistungen, die manche Kassen zumindest teilweise übernehmen. Drei von vier Anbietern im Test bezahlen homöopathische Therapien oder unterstützen Arztbesuche zur Prophylaxe. Die Versicherten müssten nur davon wissen und die Extras einfordern, lautet das Fazit der Stiftung Warentest. Dann lassen sich mehrere 100 Euro im Jahr sparen. Außerdem würden am ehesten die Menschen besser versorgt, die sich selbst informieren und nachfragen.

Der ausführliche Test gesetzliche Krankenkassen ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffentlicht.

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