Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / -1 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Allgemeine Terrorgefahr begründet kein Rücktrittsrecht

Verbraucher Allgemeine Terrorgefahr begründet kein Rücktrittsrecht

Die Furcht vor Terroranschlägen in Deutschland wächst. Doch genügt die allgemeine Gefahr auch schon für die Preiserstattung beim Rücktritt von Großveranstaltungen? Die Antwort darauf gibt eine Verbraucherschutz-Expertin.

Voriger Artikel
Beim Kauf von Böllern auf Kennzeichnung achten
Nächster Artikel
Versicherung zahlt nicht immer für Feuerwerksunfälle

Eine konkrete Gefahr kann einen Erstattungsanspruch beim Rücktritt von Großveranstaltungen begründen.

Quelle: Patrick Seeger

Potsdam. Wer hierzulande aus Angst vor Terroranschlägen Großveranstaltungen meiden möchte, hat nicht automatisch Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Eintrittspreise. Darauf weist Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam hin.

"Erstattungsanspruch besteht nur bei einer konkreten Gefahr", erklärt die Juristin. "In einem solchen Fall bekommt man das Geld für die Tickets zurück." Auf den Kosten für die vergebliche Anreise bleiben Verbraucher aber sitzen.

Zu einer solchen Schadenersatzzahlung wäre ein Veranstalter nur verpflichtet, wenn er schuldhaft für die Absage der Veranstaltung verantwortlich wäre.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 145,35 +0,80%
CONTINENTAL 205,49 +0,60%
TUI 13,34 -0,71%
SALZGITTER 31,62 +1,39%
HANNO. RÜCK 110,33 -0,39%
SYMRISE 64,41 -1,00%
TALANX AG NA... 33,17 +0,03%
SARTORIUS AG... 83,65 +1,28%
CEWE STIFT.KGAA... 83,59 -1,11%
DELTICOM 17,35 +1,44%