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Nach dem Tod von Angehörigen an Versicherung denken

Verbraucher Nach dem Tod von Angehörigen an Versicherung denken

Der Tod eines Versicherungsnehmer kann Folgen für die Angehörigen haben. Denn oft ist die Familie zusammen versichert. Hinterbliebene sollten daher möglichst schnell die Versicherung kontaktieren, damit der Schutz bestehen bleibt.

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Familien sind häufig zusammen versichert. Stirbt der Versicherungsnehmer, müssen die Angehörigen ihren Versicherungsstatus überprüfen.

Quelle: Sven Hoppe

Hamburg. Wenn ein Versicherungsnehmer stirbt, sollten Angehörige trotz der Trauer ihren eigenen Versicherungsschutz nicht vergessen. Denn für die Privathaftpflicht gilt etwa: Einzelverträge enden meist mit dem Tod des Versicherungsnehmers.

Sind Angehörige jedoch familienversichert, haben sie die Option, den Vertrag zu übernehmen, erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, bis die nächste Zahlung der Beiträge fällig wird. Damit Hinterbliebene lückenlos geschützt sind, rät Boss: "Betroffene sollten den Versicherer möglichst schnell informieren, dass sie den Vertrag übernehmen möchten." Außerdem sollten sie die Beiträge dann unbedingt weiterzahlen.

Wollen Angehörige den Vertrag kündigen, erstattet der Versicherer den Erben in der Regel den Jahresbeitrag anteilig. Wichtig: Für die Berechnung der Rückzahlsumme kommt es genau auf den Tag an, wann Angehörige dem Versicherer den Tod melden.

dpa

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