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Rente mit 67 rückt näher

Neue Regelaltersgrenze Rente mit 67 rückt näher

Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter. Der Gesetzgeber in Deutschland hat deshalb beschlossen, dass die Arbeitnehmer in Zukunft später in Rente gehen sollen. Die sogenannte Regelaltersgrenze steigt von derzeit 65 Jahren auf 67 Jahre – allerdings nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise.

Los geht es nächstes Jahr. Dann steigt die Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung für den Geburtsjahrgang 1947 auf 65 Jahre und einen Monat. Wer erst 1948 geboren ist, muss schon 65 Jahre und zwei Monate alt werden, um den Ruhestand genießen zu können – und so weiter. Ab dem Jahrgang 1958 steigt die Altersgrenze sogar um zwei Monate pro Jahr, sodass für alle 1964 oder später geborenen die Rente mit 67 gilt.

Aber keine Regel ohne Ausnahme: Wer nämlich 45 Jahre Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann weiterhin mit 65 seinen Job an den Nagel hängen. „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ heißt das im Rentendeutsch. Auch Erziehungszeiten werden hier berücksichtigt.

Wer also im Alter von 20 Jahren ins Berufsleben eingestiegen ist und ununterbrochen beschäftigt war, braucht für den Ruhestand nicht bis zum 67. Geburtstag zu warten. Das gilt übrigens auch dann, wenn die 45 Jahre erst irgendwann nach der Vollendung des 65. Lebensjahrs, aber vor der Regelaltersgrenze erfüllt sind.

Wie bisher gilt: Wer will und sich dies leisten kann, darf weiterhin schon mit 63 Jahren Altersrente beantragen. Allerdings kostet das richtig Geld: Die bis dahin „verdiente“ Rente wird künftig um einen pauschalen Abschlag von 14,4 Prozent zusammengestrichen, wenn eigentlich erst mit 67 Feierabend wäre.

ash

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