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Einsatz für den Umweltschutz

Hannover Airport Einsatz für den Umweltschutz

Der Hannover Airport ist grüner, als Sie denken.

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Hilfe auf vier Beinen: Hund Eiko unterstützt „Bird-Controller“ Jürgen von Ramin beim Vögelzählen.

Wenn er morgens an seinen Arbeitsplatz geht, ist er von Grün umgeben: Martin Becker ist einer von rund 8000 Menschen, die am Standort Hannover Airport beschäftigt sind. Der gelernte Imker kümmert sich in der Nähe der Tongrube Engelbostel um mehrere Bienenvölker. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Unversehrtheit der Königin sicherzustellen und die Honigproduktion zu überwachen. Doch warum leistet sich der Flughafen einen Imker?

Ganz einfach: Das süße Gold liefert im Rahmen des Biomonitorings Daten über die Luftqualität. Der Hannover Airport gilt als Vorreiter im Umweltschutz. 2003 wurde die erste Umweltpolitik-Leitlinie formuliert. Eines der Ziele: die Verringerung von Luftemissionen. Becker und seine Bienen sind seit 2005 dabei. Seitdem wird ihr Honig jedes Jahr von einem unabhängigen Labor auf organische und anorganische Schadstoffe untersucht. Die Werte sind sehr gut, was auf eine äußerst geringe Luftverschmutzung schließen lässt. Und schmecken tut der Honig auch. Tipp für Leckermäuler: Eine kleine Charge wird jedes Jahr im Erlebnis-Shop auf der Airport Plaza verkauft.

In Langenhagen sind weitere tierische Helfer im Einsatz: Im Frühjahr und Sommer kommen Schafe als „Rasenmäher“ auf den Grünflächen zum Einsatz und sorgen für eine natürliche Beweidung. Und beim „Bird-Controller“ Jürgen von Ramin läuft nichts ohne den Bretonischen Vorstehhund Eiko. Der Bioverfahrenstechniker dokumentiert das Vogelaufkommen am Flughafen und kümmert sich um die Vergrämung vogelschlagrelevanter Arten. Im Amphibienfahrzeug, das den Untergrund auch bei Nässe nicht beschädigt, erreichen er und sein felltragender Kollege auch unwegsame Plätze.

Innovativ dank Mikroorganismen

Dass der Hannover Airport schon früh auf innovative Lösungen gesetzt hat, wird auch im Gespräch mit Heiner Fletemeyer deutlich. Der 53jährige Umwelttechniker gilt als Vordenker der Bodenfilteranlagen am Flughafen, die im Expo-Jahr 2000 gebaut wurden. In den biologischen Kläranlagen reinigen Millionen von Bakterien das Wasser, das unter anderem beim Enteisen der Startbahn anfällt. Sie siedeln im feuchten Filtersand, wo sie mithilfe des im Wasser enthaltenen Sauerstoffs Fremdstoffe abbauen. Bis zu 400 Kubikmeter Wasser schaffen sie pro Tag. Fletemeyers Vision? Dass das „System Flughafen“ eines Tages perfekt in sich geschlossen ist und keine Auswirkungen mehr auf die Umwelt hat.

INFO

HANNOVER AIRPORT

Petzelstraße 84
30855 Langenhagen
Telefon: +49 (0)5 11 9 77-0
www.natürlich-haj.de
www.hannover-airport.de

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