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Nur für autorisierte Mitarbeiter

Das Herz der "Niedersächsischen" Nur für autorisierte Mitarbeiter

Kundenwerte werden mit innovativer Technik gesichert und erhalten. Garant dafür ist vor allem die neue Alarmempfangsstelle – das Herz des Firmensitzes.

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Mitarbeiter stellen sich vor

Auf riesigen Monitoren in der AES/NSL überwacht besonders qualifiziertes Personal circa 10 000 Objekte.

Hannover. Wenn man an der Tür steht, weiß man schon: Hier kommt nichts rein. Einzige Ausnahme sind die Mitarbeiter. Die autorisierten Mitarbeiter. Alle anderen - jedwede Störer und lichtscheuen Elemente - können das gleich vergessen.

Wir reden von der Alarmempfangsstelle (AES) der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft/VSU. Schusssichere Türen, schusssichere Fenster. Überall zusätzlich Glasbruchsensoren, Bewegungsmelder und ausgefeilte Kameraüberwachung. Nicht einfach eine gesicherte Eingangstür, sondern eine vollelektronische Sicherheitsschleuse, und wenn die erste Tür nicht zu ist, geht die zweite gar nicht erst auf. Und die Zutrittserlaubnis kann ausschließlich durch die diensthabenden Mitarbeiter im Innenbereich ausgelöst werden. Eigene Lüftung für die Räumlichkeiten. Notstromaggregat. Modernste Computerarbeitsplätze, nicht nur, was die Rechnerleistungen angeht, sondern auch in Bezug auf Ergonomie und Arbeitsschutz. Die Stirnwand des Raums besteht aus riesigen Monitoren, auf denen das ganze Team - bis zu acht Personen können hier zeitgleich arbeiten - auf einen Blick sehen kann, was in Stadt und Land bei den Firmen, die das Sicherheitsunternehmen betreut, gerade los ist. Oder nicht los ist. Was ja alle hoffen.

In der AES/NSL treffen den ganzen Tag und die ganze Nacht über alle relevanten Sicherheitsmeldungen ein, die von den etwa 10 000 Objekten ausgesendet werden, die die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft/VSU überwacht. Die Meldungen können einen Einbruch betreffen. Es kann ein Schwelbrand irgendwo in einer Verteilerdose unter einer Treppe im dritten Tiefgeschoss sein. Die meisten Signale, die ankommen, sind eher beruhigender Natur. Die Sicherheitssysteme einer Fabrik beispielsweise melden sich regelmäßig und erklären: keine besonderen Vorkommnisse.

Daten erreichen die Wach- und Schliessgesellschaft zuverlässig

50 000 Meldungen kommen in den 24 Stunden eines durchschnittlichen Tages in der AES/NSL der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft/VSU an. 4500 von diesen Meldungen sind Alarme. Und sie erreichen die AES/NSL immer zuverlässig, da kann der Kunde sicher sein. Kein zufällig angebaggertes Datenkabel, kein unerwartet beschädigter Verteilerkasten kann das verhindern. Alle Leitungen sind autark und doppelt ausgelegt. Der hohe Sicherheitsstandard gilt auch für das sogenannte elektronische Schlüsselmanagementsystem. Das ist ein Bereich, der wie ein begehbarer Panzerschrank ausgelegt ist. Gibt es irgendwo einen Alarm und es ist klar, jemand muss zu dem Auftraggeber fahren und nach dem Rechten sehen, dann ist der Zugang für den zuständigen Mitarbeiter freigegeben. Und er kann den fraglichen Schlüssel entnehmen, der sonst, wie alle anderen über 2000 Kundenschlüssel, elektronisch gesichert ist. Nur diesen einen Schlüssel. Alles wird sowieso ständig überwacht, auch mit Kameras. Und wenn der Schlüssel nicht umgehend abgeholt oder nach einer definierten Zeit wieder im gesicherten Raum ist, dann gibt es neuerlichen Alarm.

Selbst der Teufel hat hier keine Chance

Das elektronische Schlüsselmanagementsystem bei der „Niedersächsischen“ an der Vahrenwalder Straße ist in dieser Größe und Ausstattung einmalig in Deutschland. Und die Verknüpfung mit der AES/NSL ist es ebenso. Die Software wurde eigens für diese Anforderungen und Einsätze entwickelt. Man denkt, es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn hier irgendwas schiefginge. Aber nach kurzem Überlegen weiß man: Selbst der Teufel hat hier keine Chance.

Schlüsselmanagementsystem

Das elektronische Schlüsselmanagementsystem sichert über 2000 Kundenschlüssel. Nur durch eine spezielle Legitimation kann Peter Schimke einen einzelnen Schlüssel entsichern.

Quelle: Christian Behrens

Im Grunde überrascht es ja nicht, dass die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft/VSU technisch gut ausgestattet ist. Wie gut sie allerdings ausgestattet ist - darüber darf man schon staunen!

Und man denkt auch noch ökologisc

h. Der Fuhrpark der Gesellschaft - bis zu 400 Fahrzeuge sind das - ist möglichst mit alternativen Antriebsarten wie Erdgas ausgerüstet.

Das beruhigende Gefühl, dass die Firma in guten Händen ist

Aber das Herz aller Technik bleibt die Alarmempfangsstelle (AES) mit angeschlossener Notruf- und Serviceleitstelle. Dort wissen die Rechner sofort, was zu tun ist, wenn von Objekt A oder B eine Alarmmeldung eingeht. Rücksprache mit der Chefetage und/oder Verständigung von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst werden nahezu zeitgleich durchgeführt. Die speziell geschulten Interventionskräfte, die zur Kontrolle oder Schadensbegrenzung zum Kunden fahren, melden kontinuierlich, was sie tun und veranlassen.

Durch die vollelektronische Sicherheitsschleuse gelangt Mitarbeiter Mahmut Abdulraman in die AES/NSL.

Durch die vollelektronische Sicherheitsschleuse gelangt Mitarbeiter Mahmut Abdulraman in die AES/NSL.

Quelle: Christian Behrens

Von seinem Arbeitsplatz aus kann er Auffälligkeiten bei den betreuten Kunden schnell erfassen und situationsgerecht reagieren

Quelle: Christian Behrens

Und wenn (noch) nichts passiert: Über Kameras kann man die Fernüberwachung besonders schützenswerter Bereiche ebenso standardisieren wie eine regelmäßige Kontrolle aufgezeichneter Videosequenzen. Oder die Mitarbeiter der Leitstelle brechen per Kamera zu einem virtuellen Rundgang durch festgelegte Räumlichkeiten oder das ganze Gelände auf. Und der Kunde hat das beruhigende Gefühl, sicher sein zu können, dass seine Firma oder sein Haus in guten Händen ist. Auch dafür sorgt die von den Fachleuten der „Niedersächsischen“ gesteuerte Technik.

Die Alarmempfangsstelle gemäSS DIN EN 50518

Die Bezeichnung „DIN EN 50518“ klingt etwas sperrig. Aber hinter dem Kürzel und der Nummer verbirgt sich etwas ganz Einfaches: Eine Alarmempfangsstelle, die diese Norm erfüllt, entspricht dem höchsten Qualitätsanspruch, der in diesem Bereich überhaupt zertifiziert werden kann.

Mit den Normen dieser Reihe wurden erstmals in Europa Anforderungen an die Planung, Ausführung und Gerätefunktionen für sogenannte Alarmempfangsstellen(AES) festgelegt, die (Alarm-)Signale von Gefahrenmeldeanlagen überwachen, empfangen und verarbeiten. Da ist nichts dem Zufall überlassen, nichts bleibt ungeprüft, bevorso ein Zertifikat verliehen wird. An dem Verfahren zur Entwicklung der Normen waren Fachleute von Behörden, Versicherern, Verbänden und Sicherheitsdienstleistern beteiligt.

Im Einzelnen regelt die Norm beispielsweise, welche Mindeststärken Wände und Decken einer AES aufweisen müssen, Festigkeit und Durchschusshemmung von Fenstern und Türen sind ebenso geregelt wie die Fähigkeit der eingesetzten Glasscheiben, Angriffe abzuwehren.Das Lüftungssystem hat besondere Filterqualitäten aufzuweisen. Es müssen Gasmelder ebenso eingebaut sein wie eine eigene Überfallmeldeanlage.

Umfangreiche tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen aller Abläufe und der Technik, verbunden mit Notfallplanungen, sind gefordert. Gleichzeitig gilt die akribische Protokollierung und Speicherung aller Meldungen und Aktionen und Kommunikationen – heißt: Es wird komplett alles, was passiert, aufgezeichnet. Jedes Jahr findet außerdem eine Generalüberprüfung durch eine akkreditierte neutrale Stelle statt, ob noch alle Kriterien erfüllt sind.

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