Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Bad Münder Durchatmen am Gradierwerk
Reisereporter Ausflüge Deister-Spaß Bad Münder Durchatmen am Gradierwerk
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Deutsche Klinik. Quelle: Deutsche Klinik
Bad Münder

Seit dem Mittelalter hat der Ort Kurgäste, denn am Fuße des Deisters an der heutigen Bundesstraße 442 sprudelte eine Heilquelle. Gradierwerke dienten der Salzgewinnung, die Salzsieder heißen Söltjer und mussten früher die schweren Kiepen über den Deister schleppen. Heute ist die Figur des Söltjers als Markenzeichen Bad Münders noch lebendig. Doch wird seit den Zwanzigerjahren kein Salz mehr am Deister gewonnen. Das Gradierwerk hat also therapeutische Wirkung. Die entfaltet auch die Wassertretstelle im Kurpark. Der Kurpark selbst ist 1997 nach den Plänen eines Schweizer Landschaftsarchitekten um den 7,5 Hektar großen Landschaftspark mit mehr als 50 000 Bäumen und Sträuchern erweitert worden. Am Kurparksee räkelt sich ein Drache am Ufer, der mit Tuffsteinen modelliert wurde. Der Trinkkurbrunnen im Kurmittelhaus bietet noch die Wahl, ein Schlückchen Wasser aus den vier unterschiedlichen Heilquellen zu nehmen.

Kurpark Bad Münder, ganzjährig geöffnet, frei zugänglich, Kurmittelhaus mit Trinkkurbrunnen: Sa und So 10 bis 12 Uhr; Eintritt frei. GeTour Tourist-Information, Telefon (0 50 42) 92 98 04.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!