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Wennigsen Das Wennigser Kloster
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Das Wennigser Kloster. Quelle: Michael Hemme
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Wennigsen

Im Wennigser Kloster ist Ruhe Programm: Seminare und Meditationsangebote helfen Menschen dabei, die innere Mitte zu finden. Wennigsen ist eng mit der 800-jährigen Klostergeschichte verbunden. Kloster und Kirche bilden eine bauliche Einheit und sind mit dem Jünglingsbrunnen im Vordergrund ein beliebtes Fotomotiv. Im Kloster befindet sich eine schwarze Mantelmadonna. Die Marienstatue war bis zur Reformation im 16. Jahrhundert das Ziel von Pilgern und ist erst vor 100 Jahren in einem Mauerspalt wiederentdeckt worden.

Das schon vor 1200 als Stift für Augustiner-Chorfrauen gegründete Kloster gehört wie die anderen Calenberger Klöster Barsinghausen, Mariensee, Marienwerder und Wülfinghausen zum Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds, betreut von der Klosterkammer Hannover. Die Klostergebäude aus der Barockzeit sind zwischen 1707 und 1725 entstanden. Vorgänger der Klosterkirche war eine romanische Kirche, von der noch das Bogenfeld einer Tür (Tympanon) erhalten ist. Der Turm wurde im vergangenen Jahr umfangreich saniert. Dabei ist auch eine neue goldene Turmspitze aufgesetzt worden. Neben dem Kloster steht das Johanniterhaus.

Das frühere Haus des Klosteramtsmanns beherbergt ein Seminarhotel des Johanniterordens. Kloster und Kirche können bei monatlichen Führungen und nach Vereinbarung besichtigt werden. Teilnehmer zahlen 3,50 Euro.

Informationen gibt es unter Mobiltelefon (01 76) 61 20 17 und im Internet unter www.kloster-wennigsen.de.

 

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