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Genuss & Leben Möge die Tracht mit dir sein
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19:59 15.12.2017
Angelehnt an Rebellenuniformen und Reys Wüstenoutfit aus “Episode VII“: Das Label Rag-’n’-Bone hat sich von “Star Wars“ inspirieren lassen. Quelle: Hersteller
Hannover

Bald ist es so weit: Am 14. Dezember geht das vermutlich größte Science-Fiction-Abenteuer unserer Zeit in die nächste Runde: “Star Wars Episode VIII“ kommt in die Kinos, aber dabei bleibt es natürlich nicht. Seit Beginn der Filmreihe hat die Produktionsfirma Lucasfilm ein Merchandising-Universum aufgebaut.

Mittlerweile gibt es kaum noch ein Produkt, das nicht den Namen “Star Wars“ oder das Konterfei eines der Helden trägt, man denke da nur an den Darth-Vader-Toaster oder den Chewbacca-Rucksack. Und mal abgesehen von den Sticker-Sammelalben – mittlerweile gibt es kaum eine Modefiliale oder Supermarktkette mehr, die kein “Krieg der Sterne“-T-Shirt oder aber wahlweise auch Pullover oder Schlafanzüge zum Film im Angebot hat.

Die Filmreihe hat seit ihrem Start im Jahr 1977 Berichten zufolge allein mit Merchandisingprodukten Einnahmen von insgesamt 32 Milliarden US-Dollar eingespielt. Damit zählt das Filmprojekt zumindest finanziell betrachtet zum erfolgreichsten, das es jemals gab. Und da das Schicksal des Imperiums Millionen treuer Fans auf der ganzen Welt verfolgen, ist die Verbindung mit “Star Wars“ aus Sicht unzähliger Unternehmen selbstverständlich ein absoluter Gewinn.

Kooperation mit Luxuslabels

Pünktlich zum Start des jüngsten Eintrages im Epos hat deshalb nun auch eine Reihe luxuriöser Designerlabels Kooperationen mit “Star Wars“ angekündigt. “Star Wars“ findet sich nun unter anderem auf Pullovern der Streetwearmarke SVNTY. Zu sehen ist der Kopf des Kultroboters C-3PO. Der Protokolldroide hat es außerdem auf das Ziffernblatt einer dazu passenden Armbanduhr von Nixon, die schemenhaft die Augen eines der Charaktere im Ziffernblatt tragen.

Das Berliner Label MalaikaRaiss etwa vertreibt Goldketten mit Stormtrooper- und Chewbacca-Anhängern. Dass “Star Wars“ nie ein Männerphänomen war, zeigt auch die Clutch der spanischen Marke Alvarno mit dem Darth-Vader-Helm auf der Frontseite. Keines dieser Stücke ist für unter 100 Euro zu haben, im Gegensatz zu den sportlichen Teilen von Mighty Fine. Hier gibt es den Hoodie auch mal für 50 Dollar oder das Top für 30.

Die dunkle Seite der Macht mal ganz feminin: Darth-Vader-Kette von MalaikaRaiss in Zusammenarbeit mit Lucasfilm, vergoldet, ca. 75 Euro. Quelle: MalaikaRaiss/Lucasfilm

Eine Zusammenarbeit zwischen Filmfirma und Designer ist selbstverständlich keine Neuheit – schließlich waren die Hingucker der mailändischen Fashion Week kürzlich Bugs Bunny, Daffy Duck und andere “Looney Tunes“-Figuren. Sie prangten auf Entwürfen der italienischen Edelmarke Moschino.

Doch nicht alles, was zurzeit nach “Star Wars“ aussieht, ist auch tatsächlich auf die Marketingabteilung der Filmfirma aus Hollywood zurückzuführen. Die Kostüme der über Jahrzehnte erzählten Filmsaga haben immer wieder die Mode geprägt. Das Label Rag-’n’-Bone beispielsweise veröffentlicht eine Kollektion, die sich an Reys Wüstenkleidung aus “Episode VII“ anlehnt. Im Stil des sogenannten Menocore-Trends sind auch die schlichten, weiten Shirts, Hosen und Wickeljacken, die einige Labels pünktlich zum Filmstart herausbringen.

Der britische Designer J.W. Anderson sagte es neulich so: “Wenn wir eine futuristische Kollektion entwerfen, wird sie immer auch eine Referenz an ,Star Wars’ sein.“

Von Jan Heemann

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