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Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Imre Grimms Wunschzettel Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Das Ende ist nah – zumindest das Ende von 2015. Ein guter Zeitpunkt, dem neuen Jahr mal ein paar gute Vorsätze vorzuschlagen. Man wird sich ja wohl noch etwas wünschen dürfen!

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Liebe Restaurants, weniger ist oft mehr: Rucola, der Giersch der gehobenen Küche.

Quelle: JaBB / CC BY NC ND 2.0

Liebe Freunde, es ist Weihnachten. Und ich habe ein paar Wünsche, damit 2016 ein besseres Jahr wird. Ich wünsche mir, ...

... dass Ursula von der Leyen mit erwachsenen Wählern nicht mehr redet wie mit Waldmenschen, deren Vorfahren noch gemolken wurden.

... dass die Ehe von Christian und Bettina Wulff diesmal hält. Aufbackbrötchen schmecken ja auch noch.

... dass alle Menschen, die das Wort "parshippen" benutzen, einsam sterben. In ihren Boxspringbetten.

... dass wir uns endlich um eine Minderheit kümmern, die wirklich unser Mitleid verdient: die Typen, die am neuen Berliner Flughafen sinnlos Rolltreppe fahren, damit nichts einrostet.

... dass Marco Reus bei der Fußball-Europameisterschaft im Sommer nicht wieder in 90 Minuten mehr vergibt als Jesus in 33 Jahren.

... dass ich im Kantinenautomat nicht dreimal im Monat 500 Kubikzentimeter Luft kaufe.

... dass Pegida schon bald das selbe Schicksal ereilt wie Bubble Tea, StudiVZ und Arschgeweihe: von gestern, vergangen, vergessen.

... dass mir nicht mehr jeder frutarische Paläo-Ovo-Lacto-Rohkost-Flexitarier ungefragt erzählt, wie und warum er sich womit und wie oft ernährt.

... dass Restaurants davon absehen, wirklich jedes Gericht durch Berge von Rucola zu begrünen. Rucola ist der Giersch der gehobenen Küche.

... dass meine Kinder nicht nur an Silvester darauf verzichten, ihre Zukunft durch Breigießen vorhersagen zu wollen.

Und ich wünsche mir, dass auch in diesem Jahr wieder ein Engel vor der Tür steht und sagt: "Guten Tag! Sie machen sich Sorgen um den Zustand der Welt? Das müssen Sie nicht. Wir kümmern uns drum."

Frohe Weihnachten.

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