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Technik & Apps Dinosaurier stapfen durch die Neue Welt
Sonntag Technik & Apps Dinosaurier stapfen durch die Neue Welt
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20:04 23.02.2018
Monster Hunter Quelle: Capcom
Leipzig

Eine vergleichsweise kleine, dafür umso eingeschworenere Fangemeinde kann die japanische Action-Rollenspiel-Reihe “Monster Hunter“ hinter sich vereinen. Mit dem 19. Teil seit dem Start im Jahr 2004 will das Unternehmen Capcom nun auch den Massenmarkt erobern. Das Ziel dabei ist, das Spielkonzept sowohl für Neulinge zugänglich zu gestalten, als auch Veteranen mit gewohnt hoher Komplexität zu beglücken.

Beides ist den Entwicklern gelungen. Dennoch ist die Hürde für Einsteiger nach wie vor hoch: In den ersten Stunden wird der Spieler von Anleitungen geradezu erschlagen. Und „erschlagen“ ist das richtige Stichwort: Ziel von „Monster Hunter World“ ist es, wie der Titel andeutet, Monster zu jagen und zu eliminieren.

Saurier und Riesenfledermäuse

Davon tummeln sich in der Neuen Welt – so der Name der Fantasy-Spielwelt – Dutzende kleine und mehr als 20 verschiedene größere: Dinosaurier, riesige Fledermäuse mit Federkleid und gepanzerte Monstrositäten stromern durch die fünf offenen Gebiete der Insel. Diese Wesen müssen zunächst aufgespürt werden.

Auf dem Weg werden allerhand Insekten, Fossilien und Pflanzen gesammelt, die zu Tränken, Fallen und Munition verarbeitet werden. Die Monster geben nach erfolgreicher Schlacht ebenfalls Materialien frei, mit denen Waffen und Rüstungen geschmiedet und verbessert werden können.

So entsteht eine packende Spirale: Monster aus dem Weg räumen, bessere Ausrüstung herstellen, noch größere Monster jagen. Der Fortschritt verläuft jedoch langsam, was alles zu einer langwierigen Angelegenheit macht. Die immer gleichen Kreaturen müssen in den immer gleichen Umgebungen auf immer gleiche Weise bekämpft werden.

Gewöhnungsbedürftige Bedienung, tolle Grafik

Auch das Kampfsystem ist zweischneidig: Zwar stehen von Beginn an 14 unterschiedliche Waffen zur Auswahl, jede besitzt aber nur wenige Angriffsmuster. Das macht die zeitintensiven Kämpfe, die zudem unter einer gewöhnungsbedürftigen Bedienung und Kamera leiden, zuweilen recht monoton.

Für Abwechslung muss der Spieler deshalb selbst sorgen, beispielsweise durch das Einladen anderer Spieler, was zwar die Schwierigkeit, aber auch den Spaßfaktor erhöht. Wer zudem die zahlreichen kleinen Mechaniken und Bonus-Items zu nutzen weiß, der kann die Kämpfe deutlich leichter und spaßiger gestalten.

Grafisch ist “Monster Hunter World“ ein echtes Vergnügen: Die Gebiete beeindrucken mit liebevollen Details und glaubwürdiger Vegetation, die Animationen sind absolut flüssig. Das lässt sogar die hauchdünne Story und die platten Charaktere verschmerzen.

“Monster Hunter World“ ist für Playstation 4, Xbox One und ab Herbst auch für PC erhältlich und kostet rund 60 Euro.

Von Christian Neffe

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