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Kendrick Lamar und mehr Musiktipps

Musiktipps von Mathias Begalke Kendrick Lamar und mehr Musiktipps

Songs voller neuer Ideen und altem Soul vom schwarzen Ritter, Kleinstadthymnen aus der amerikanischen Provinz von John Mellencamp und elektronischer Protest-Pop aus Israel: Die Musiktipps von Mathias Begalke.

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Quelle: Oliver Berg

Hannover.
Kendrick Lamar: Damn. Bedeutet schwarz zu sein, verdammt zu sein? Niemand bringt die Angst des schwarzen Amerikas besser zum Ausdruck als der schwarze Ritter. Wegen seiner #BlackLivesMatter-Hymne “Alright“ verglich man ihn schon mit Ghandi, was ihn bedrückt: “I feel like the whole world want me to pray for ’em, but who the fuck prayin’ for me?“, rapt er nun. Songs voller Ideen, neuer Sounds und altem Soul.

Kendrick Lamar

Kendrick Lamar: Damn

Quelle: Label

John Mellencamp:
Sad Clowns und Hillbillies. “Grandview“ heißen 21 Kleinststädte in den USA. Es sind Orte maximaler Alltäglichkeit, wo Menschen mit ihrem Schicksal allein sind – wie überall auf der Welt. Seine Träume, die dürfe man niemals aufgeben, singt der 65-jährige Smalltown-Hero. Er klingt, als habe er Bob Dylan das Kläffen abgekauft.

John Mellencamp

John Mellencamp: Sad Clowns and Hillbillies

Quelle: Label

Noga Erez: Off the Radar. Mit “Imagine“-Singen kommt man in Israel, dort, wo Glauben und Gewalt allgegenwärtig sind, nicht weit. “Wie kannst du tanzen, während du schießt?“, fragt die 26-Jährige und meint ihr eigenes Land. Ihre widerspenstige Elektronik spiegelt die Zerrissenheit wider, die ganze komplizierte Lage. Protest-Pop, nicht nur für Björk-Fans.

Noga Erez

Noga Erez: Off the Radar

Quelle: Label

Von Mathias Begalke

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