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“Nicht für immer“ und mehr Buchtipps

Buchtipps von Martina Sulner “Nicht für immer“ und mehr Buchtipps

Unaufgeregte Fantasy auch für Nicht-Genre-Fans, ein literarisches Konzeptalbum über Männer, Frauen und die Liebe, und poetische Texte über eine vernichtete jüdische Welt: die Buchtipps von Martina Sulner.

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Quelle: dpa

Hannover.
Stefan Beuse: Das Buch der Wunder. Der Hamburger Autor erzählt von merkwürdigen Geschwistern: von dem introvertierten Tom und von Penny, die an Wunder aller Art glaubt und irgendwann in eine andere Welt verschwindet. Auch wenn man sonst mit Fantasy wenig im Sinn hat: Beuse schreibt so unaufgeregt und klar, dass man den Figuren unbedenklich in fantastische, seltsame Regionen folgt.



Eva Menasse: Tiere für Fortgeschrittene. Jeder Erzählung ist eine Zeitungsmeldung über Tiere vorangestellt. Unaufdringlich korrespondieren die kurzen Nachrichten über Igel, Schlange oder Hai mit Geschichten über Männer und Frauen. Ein literarisches Konzeptalbum über Menschen, die sich mit dem Leben und der Liebe herumschlagen.

Gerschon Schoffmann: Nicht für immer. Mehrmals musste der Weißrusse fliehen, bis er 1938 im heutigen Israel Zuflucht fand. Heute zählt er zu den wichtigsten hebräischen Schriftstellern seiner Generation. Erstmals sind die prägnant-poetischen Texte über eine vernichtete jüdische Welt und Versuche, seinen Platz in der Welt zu finden, auf Deutsch erschienen. Eine ganz feine Entdeckung.

Von Martina Sulner

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