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0:4 in Bochum: Paderborn mit Effenberg weiter in der Krise

Fußball 0:4 in Bochum: Paderborn mit Effenberg weiter in der Krise

Trainer-Neuling Stefan Effenberg gerät mit dem SC Paderborn in der 2. Fußball-Bundesliga von Woche zu Woche stärker unter Druck. Der Absteiger unterlag beim zuletzt heftig kriselnden VfL Bochum nach einer katastrophalen ersten Halbzeit 0:4 (0:3) und bleibt auf dem Relegationsplatz 16 im Tabellenkeller.

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0:4 in Bochum: Paderborn mit Effenberg weiter in der Krise

Quelle: firo Sportphoto/Ralf Ibing / FIRO/SID-IMAGES

Bochum. Seit sechs Spielen warten die Ostwestfalen auf einen Sieg.

Bochum befreite sich dagegen dank Peniel Mlapa (8./10.), Tom Hoogland (31.) und Felix Bastians (90.+2) aus dem Tief, das Team von Trainer Gertjan Verbeek punktete erstmals seit dem 3. Oktober in Liga zwei dreifach und sprang zumindest vorübergehend auf Platz fünf. Paderborn machte es dem Nachbarn aus dem Ruhrgebiet jedoch auch extrem einfach, einzig Keeper Lukas Kruse erreichte Normalform und parierte in der 85. Minute einen Foulelfmeter des eingewechselten Simon Terodde. Süleyman Koc hatte Thomas Eisfeld im Strafraum gefoult und die Rote Karte gesehen.

Defensiv und offensiv desolat und verunsichert trat Effenbergs Elf vor 11.479 Zuschauern auf, Stürmer Mahir Saglik (15.) traf völlig freistehend aus sechs Metern nur die Latte und verpasste damit nach Mlapas Doppelschlag den Anschlusstreffer. Effenberg hatte vor der Partie angekündigt, dass "der Knoten bald platzen" werde, stattdessen nahm der Abwärtstrend, der mit der 1:7-Pokalklatsche in Dortmund begonnen hatte, weitere Fahrt auf. Von der Anfangseuphorie, die Effenberg mit lockeren Sprüchen und zwei Siegen geschürt hatte, ist nichts mehr geblieben.

Immerhin fruchteten beide Wechsel des früheren Bayernstars, die er unmittelbar nach dem 0:3 vorgenommen hatte. Zumindest präsentierte sich Paderborn in Durchgang zwei etwas stabiler, Bochum scheute allerdings auch das letzte Risiko. Verbeek nahm den starken Mlapa bereits in der 54. Minute vom Platz und gönnte auch dem ebenfalls überragenden Marco Terrazzino ab der 76. Minute den frühen Feierabend.

© 2015 SID

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