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Fragen und Antworten zum "Brexit"

Fußball Fragen und Antworten zum "Brexit"

Großbritannien hat sich mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union entschieden.Es könnte zu drastischen Auswirkungen kommen. Der Zustrom ausländischer Profis dürfte wegen der geltenden Richtlinien für Arbeitserlaubnisse schwächer werden, wenn der Austritt wirksam wird und die bestehenden Regeln nicht geändert werden.

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Fragen und Antworten zum "Brexit"

Quelle: SID-IMAGES

Paris. er Austritt wirksam wird und die bestehenden Regeln nicht geändert werden. Bereits geschlossene Arbeitsverträge sind vom aktuellen Votum allerdings nicht betroffen.

Wie ist die aktuelle Regelung, beispielsweise für die Premier League?

Derzeit muss ein Profi, der nicht aus einem EU- oder EWR-Land stammt, in den vergangenen 24 Monaten vor seinem Wechsel einen gewissen Prozentsatz an Länderspielen bestritten haben, abhängig von der Weltranglistenposition seines Heimatlandes. Nur dann erhält er eine Arbeitserlaubnis.

Was bedeutet das?

Nach einem Austritt würden auch Spieler aus EU-Ländern unter diese Regelung fallen. Wäre dies schon früher der Fall gewesen, hätten mehr als 100 aktuelle Premier-League-Profis gar nicht erst auf die Insel wechseln dürfen. Dazu gehören Liga-Stars wie Dimitri Payet, David De Gea, Emre Can und Robert Huth oder auch der gerade vom englischen Meister Leicester City verpflichtete Ron-Robert Zieler.

Was sagt die Liga zum "Brexit"?

Für Liga-Boss Richard Scudamore ist das Votum "mit der Kultur der Offenheit der Liga unvereinbar". Auch aus Sicht von Weltstar David Beckham ist die Premier League ohne ihre europäischen Stars "undenkbar".

Was sagen die Spieler der englischen Nationalmannschaft, die sich in Frankreich auf ihr EM-Achtelfinalspiel am Montag gegen Island vorbereiten?

Offiziell (noch) nichts. Es ist auch nicht bekannt, ob sie sich überhaupt an der Abstimmung beteiligt haben. Der Verband hatte die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen, aber organisiert.

Welche Auswirkungen gibt es noch?

Die Milliarden, die die Premier League über ihren jüngsten TV-Deal erlöst hat, sind wegen der Abwertung des britischen Pfunds plötzlich weniger wert. Außerdem dürften für die Klubs die Preise auf dem Transfermarkt steigen.

Wie ist die Situation in Schottland, Nordirland und Wales?

Auch Schottland ist massiv betroffen. Keiner (!) der derzeit 53 "Europäer" hätte dort einen Arbeitsvertrag bekommen. Nordirland ist kaum involviert, gleiches gilt für Wales. In Schottland allerdings könnte sich die Lage verändern, wenn es bei einer erneuten Volksbefragung zu einer Mehrheit für den Austritt aus dem Vereinigten Königreich käme. Beim Brexit-Votum hatte sich eine klare Mehrheit von 62 Prozent für die EU entschieden.

Und was ist mit Irland?

Irland gehört nicht zu Großbritannien, hat nicht abgestimmt und behält somit seine EU-Mitgliedschaft sowie den Euro. Am Freitag gab es allerdings erste politische Forderungen aus Nordirland, die Vereinigung der beiden Landesteile zu forcieren. Wie Schottland war auch Nordirland mit 56 Prozent mehrheitlich gegen den Austritt.

© 2016 SID

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