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Nach Schiedsrichter-Eklat: Schaaf und Labbadia nehmen Schmidt in Schutz

Fußball Nach Schiedsrichter-Eklat: Schaaf und Labbadia nehmen Schmidt in Schutz

Thomas Schaaf und Bruno Labbadia haben ihren Trainer-Kollegen Roger Schmidt nach dem Eklat mit Schiedsrichter Felix Zwayer in Schutz genommen. "Roger Schmidt hat etwas falsch gemacht, aber er hat niemanden beleidigt oder tätlich angegriffen", sagte Schaaf, Trainer von Fußball-Bundesligist Hannover 96, der Kreiszeitung Syke: "Es geht sicherlich auch um Deeskalation, davon kann bei der Spielunterbrechung von Herrn Zwayer nicht unbedingt die Rede sein.

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Nach Schiedsrichter-Eklat: Schaaf nimmt Schmidt in Schutz

Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Hannover. "

Für Labbadia ist Schmidts Bestrafung "heftig. Ich kann meinen Kollegen schon verstehen, dass er sich in der Situation aufgeregt hat", sagte der Coach des Hamburger SV.

Bayer Leverkusens Chefcoach Schmidt hatte sich geweigert, nach einem Innenraumverweis durch Zwayer (Berlin) am Sonntag beim Duell gegen Borussia Dortmund (0:1) auf die Tribüne zu gehen, das Spiel wurde daraufhin unterbrochen. Inzwischen wurde der 48-jährige Schmidt für fünf Spiele gesperrt, davon zwei auf Bewährung.

Das Ausmaß der Sperre ist für Schaaf "ein Hammer", sein Kollege habe in der Situation nicht die Chance gehabt, "eine Klärung mit dem Schiedsrichter herbeiführen zu können". Insgesamt sieht der frühere Trainer von Werder Bremen bei der Kommunikation zwischen Trainern und Schiedsrichtern Nachholbedarf.

"Wir Trainer haben über viele Jahre versucht, durch Gespräche das Verhältnis zu den Schiedsrichtern zu verbessern", sagte Schaaf: "Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Spielführung zugunsten der Unparteiischen vereinfachen kann. Das wurde fast alles ignoriert." Und Labbadia meinte: "Es wäre schon gut, wenn man öfter miteinander reden würde. Bis jetzt hat es nicht so gefruchtet, wie wir uns das vorgestellt haben." Allerdings sollten beide Parteien weiter versuchen, "auf einen Nenner zu kommen".

© 2016 SID

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