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Schily attackiert Zwanziger: Auch das Unterlassen einer Mitteilung ist Täuschung

Fußball Schily attackiert Zwanziger: Auch das Unterlassen einer Mitteilung ist Täuschung

Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily (83) hat sich gegen Darstellungen von Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger in der WM-2006-Affäre zur Wehr gesetzt. Das Aufsichtsrats-Mitglied erklärte mit Bezug auf den Freshfields-Bericht, dass Zwanziger als Finanzexperte des OK den Aufsichtsrat in die Irre geführt habe.

Berlin. Schily verwies darauf, dass Zwanziger laut Freshfields spätestens im Mai 2005 Kenntnis von der verschleierten OK-Zahlung an die FIFA in Höhe von 6,7 Millionen Euro hatte. Zwanziger habe es aber unterlassen, den Aufsichtsrat und den Präsidialausschuss des OKs über den Hintergrund der Zahlung zu informieren. "Auch das Unterlassen einer Mitteilung, zu der man rechtlich verpflichtet ist, ist eine Täuschung", meinte Schily.

Schily wehrte sich auch gegen Zwanzigers Vorwurf, der damalige Innenminister habe sich in Nähe zu Beckenbauer befunden, als dieser den dubiosen Vertrages mit FIFA-Vizepräsident Jack Warner angeblich einfädelte. "Dass Herr Dr. Zwanziger den untauglichen Versuch unternimmt, mich mit dem ominösen Vertrag mit Jack Warner aus dem Jahr 2000 in Verbindung zu bringen, ist ebenso lächerlich wie erbärmlich", so Schily: "Die Existenz dieses Vertrages ist mir erst aus der Presseberichterstattung im vergangenen Jahr bekannt geworden."

© 2016 SID

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