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Hannover 96 Altin Lala steht bereit bei Hannover 96
Sportbuzzer Hannover 96 Altin Lala steht bereit bei Hannover 96
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09:02 17.02.2011
Von Norbert Fettback
Altin Lala (rechts), hier mit Steve Cherundolo, hatte am Mittwoch beim Training viel Spaß. Quelle: Ulrich zur Nieden

Ins Grübeln gekommen ist Trainer Mirko Slomka in jüngster Zeit vor allem dann, wenn es um die Besetzung der Offensivabteilung ging. Diese Sorge, bedingt durch Verletzungen und Krankheit, ist der Trainer von Hannover 96 mit Blick auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Sonnabend, 15.30 Uhr) zum Glück los: Nach Jan Schlaudraff (gab in Bremen sein Comeback nach einem Muskelfaserriss) werden sich in der zweiten Wochenhälfte auch Didier Ya Konan (wurde am Mittwoch aufgrund seiner Kniebeschwerden noch geschont) und Mohammed Abdellaoue (nach überstandener Virusinfektion zurück im Einzeltraining) wieder zum Team stoßen. „Alles okay“, sagte Abdellaoue, nachdem er seine Frühschicht auf einem Nebenplatz verrichtet hatte. Er möchte wieder ein Hauptdarsteller sein, wenn die „Roten“ am Sonnabend mit einem Sieg gegen die Pfälzer über die 40-Punkte-Marke klettern wollen.

An anderer Stelle zwickt es jedoch bei 96. Da sich Manuel Schmiedebach in Bremen seine fünfte Gelbe Karte und damit ein Spiel Sperre eingehandelt hat, fällt ein Profi aus, der im defensiven Mittelfeld zur Standardbesetzung zählt. Sergio Pinto, der zusammen mit Schmiedebach nicht nur zuverlässig abräumt, sondern auch dem Spiel nach vorn entscheidende Impulse geben kann, ist aufgrund einer Wadenzerrung ebenfalls zum aktuellen Sorgenfall geworden. Am Freitag soll ein Härtetest darüber Aufschluss geben, ob der 30-Jährige am Tag darauf dabei sein kann.

Und wenn nicht? Im Plan B von Slomka spielt einer wieder eine Rolle, der seit mehr als elf Monaten fast von der Bildfläche verschwunden ist: Altin Lala. Gerade einmal zu vier Kurzeinsätzen hat es für den 35-Jährigen in dieser Saison gereicht, zur 96-Startelf gehörte Lala, dem arge Knieprobleme zu schaffen machten, letztmals im März 2010 in Freiburg. Doch der Albaner ist zurück in der für ihn typischen Stehaufmännchen-Manier. Das zeigt er auch im albanischen Nationalteam, wo es für ihn als Kapitän immer noch zu einem Stammplatz reicht. Da sollte er es wohl auch mit dem Stellvertreterposten gegen Kaiserslautern hinbekommen. „Irgendwann wieder dabei zu sein, das wäre schön“, sagt Lala. „Ich bin jedenfalls bereit.“ Vom Trainer habe es in dieser Hinsicht noch kein Zeichen gegeben, sagt er.

Nicht klar ist auch, wie es um die sportliche Zukunft des dienstältesten 96-Profis bestellt ist. Sein Vertrag läuft im Juni aus; ein letztes Jahr danach könnte er sich vorstellen. „Wenn ich das Gefühl nicht habe, gebraucht zu werden, dann mache ich Schluss“, sagt Lala. Den Verein noch mal zu wechseln, darauf habe er „keine Lust“.

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