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Hannover 96 Wieder Schmerzen am Knie: Ya Konan bricht Training ab
Sportbuzzer Hannover 96 Wieder Schmerzen am Knie: Ya Konan bricht Training ab
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18:35 15.02.2011
Physiotherapeut Carlos Hernandez behandelte Didier Ya Konan bereits auf dem Platz. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Es gab am Dienstag beim Training kein Foul, nicht einmal einen Zweikampf, in den Didier Ya Konan verwickelt war. Dennoch müssen sich Hannovers Fußballfans schon wieder Sorgen machen um ihren Stürmerstar. Während des Übungsspielchens fasste sich Ya Konan an das erst im Dezember operierte Knie und brach das Training ab. „Das Knie ist stabil“, sagte Ya Konan, „aber es schmerzt. Irgendetwas ist da falsch.“

Am Dienstag gab es zumindest vorerst Entwarnung. „Nach dem Stand der Dinge ist es keine ernsthafte Geschichte“, sagte 96-Pressesprecher Andreas Kuhnt. Auf eine Untersuchung im Krankenhaus habe Ya Konan verzichtet – auch das ein gutes Zeichen. Der Verein verordnete seinem besten Torschützen (elf Treffer) Schonung.

Der Angreifer von der Elfenbeinküste hatte sich vor einer Woche im Länderspieleinsatz für sein Heimatland verletzt (Bluterguss und Prellung am Schienbeinkopf) und danach kaum trainiert. Nach dem kräftezehrenden 1:1 im Nordderby in Bremen dürften die Knieschmerzen mit der hohen Belastung zu tun haben – und mit ein bisschen Ruhe schnell wieder abklingen.

Ya Konans Einsatz am kommenden Sonnabend gegen den 1. FC Kaiserslautern ist nicht ernsthaft gefährdet. Das gilt auch für Sergio Pinto, der ebenfalls das Training nach Steigerungsläufen abbrach. Der Mittelfeldspieler zog sich eine Zerrung in der linken Wade zu.

Schlechter sieht es bei Mohammed Abdellaoue aus. Der Sturmpartner von Ya Konan konnte am Dienstag auch nicht trainieren und liegt nach wie vor mit einer Grippe flach.

hr/kös

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