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Hannover 96 Wird das Niedersachsenderby verlegt?
Sportbuzzer Hannover 96 Wird das Niedersachsenderby verlegt?
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18:32 23.01.2017
Von Tobias Morchner
Für das Derby benötigt die Polizei zusätzliche Einsatzkräfte. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Das Rückspiel zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig soll nach den bisherigen Vorstellungen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am Ostersonntag stattfinden. Dieser Termin bereitet der Polizei Kopfzerbrechen. Denn auch dieses Niedersachsen-Zweitligaderby wird als Hochrisikospiel eingestuft, für das eine Vielzahl von Einsatzkräften benötigt wird. Die Planungen laufen bereits. Weil der Spieltag in der Mitte der Osterferien liegt, können Polizeibeamte mit schulpflichtigen Kindern aus Hannover, aber auch aus benachbarten Städten, aus denen in der Regel zusätzliche Helfer angefordert werden, nicht verreisen.

Hannover 96 und Eintracht Braunschweig trafen am 6. November zum Derby in Braunschweig aufeinander. Hier finden Sie die Bilder des Tages.

Die Bundespolizei in Hannover hat bereits eine Urlaubssperre verhängt. Die Polizeidirektion Hannover hat zunächst einen anderen Weg eingeschlagen. In einem Schreiben an die DFL hat die Behörde die Verlegung des Spiels auf Gründonnerstag angeregt. Der neue Termin würde Betroffenen ermöglichen, zumindest in der zweiten Ferienhälfte zu verreisen. Die DFL habe nun „mitgeteilt, sie halte eine Verlegung des Spiels für möglich, prüfe den Fall aber derzeit noch“, sagt ein Behördensprecher auf HAZ-Anfrage. Wann mit einer Entscheidung der DFL zu rechnen ist, ist derzeit noch unklar. 

Beim Hinspiel in Braunschweig im November waren rund 2600 Landes- und Bundespolizisten im Einsatz, die Kosten beliefen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Damit gehört die jüngste Begegnung zwischen den beiden Erzrivalen noch nicht zu den teuersten. Beim Aufeinandertreffen im April 2014 in Hannover kostete allein der Einsatz der Landespolizei rund zwei Millionen Euro.

tm/frs

Noch acht Tage ist das Transferfenster offen. Bis zum 31. Januar könnte sich Hannover 96 verstärken. Passiert noch etwas? „Eher nicht“, sagt Trainer Daniel Stendel, „es muss noch eine Menge passieren, damit wir noch was machen.“ 

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