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Indians gewinnen stürmisches Derby gegen Scorpions

Eishockey-Derby Indians gewinnen stürmisches Derby gegen Scorpions

Die Hannover Indians haben ein dramatisches Eishockey-Derby gegen die Scorpions mit 5:4 nach Penaltyschießen gewonnen. Nach dem Dopingskandal um ihren Angreifer Michael Budd mussten die Verlierer am Pferdeturm auch noch ordentlich Häme von den Rängen einstecken. 

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Indians-Siegtorschütze Robby Hein jubelt über seinen Treffer im Derby gegen die Scorpions.

Quelle: Petrow

Hannover. Eishockey-Derbys bedeuten Spektakel – und das gab’s gestern in allen Facetten beim 5:4-Sieg der Indians nach Penaltyschießen gegen die Scorpions in der Oberliga. Es ging stürmisch los, den ersten Treffer landete Branislav Pohanka bereits nach fünf Minuten, und das nach schlechten Vorzeichen.

Dem Kapitän der Indians brach bei einem Schussversuch der Schläger, der Schaft flog in hohem Bogen gegen die Decke des Hallendachs. Pohanka skatete zur Bank, schnappte sich einen neuen Schläger, und mit dem gelang ihm nur 60 Sekunden später das 1:0 für den ECH.

"Ohne Doping habt ihr keine Chance"

Nur zwei Minuten nach Pohankas Führungstor legte Lukas Valasek vor 4196 Zuschauern am Pferdeturm das 2:0 nach. Die Scorpions gerieten nun völlig aus der Balance. Und Häme aus der Nordkurve mussten sie sich auch noch gefallen lassen. „Ohne Doping habt ihr keine Chance!“, skandierten die Indians-Fans – eine Anspielung auf den Fall Michael Budd. Der Stürmer wurde vergangene Woche von den Scorpions gefeuert, nachdem er positiv auf Doping getestet worden war.

Dramatisches Derby: Hannover Indians schlagen die Scorpions mit 5:4 nach Penaltyschießen.

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Ein verpatztes erstes Drittel – für die Scorpions ein Dé-jà-vu-Erlebnis: Bereits bei der 1:3-Niederlage am Pferdeturm im Dezember wurden sie im ersten Abschnitt von den Hausherren überrannt. Aber wie vor fünf Wochen konnten sie die Partie auch diesmal ab dem zweiten Spielabschnitt ausgeglichener gestalten. Und das auch, weil Trainer Dieter Reiss schon nach 20 Minuten den Torhüter wechselte und Lukas Müller für Björn Linda zwischen die Pfosten stellte. An Linda lag es zwar nicht – aber Reiss setzte damit früh ein Zeichen, das sein Team verstand.

Indians schlagen aus dem Nichts zurück

Erst scheiterte noch Brian Gibbons, der von den Scorpions erst am Freitag für Budd verpflichtet worden war, doch kurz darauf staubte Björn Bombis in Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer ab. Anschließend nahm der Druck der Gäste, auch bedingt durch umstrittene Strafzeiten gegen die Indians, immer mehr zu. Ein Powerplay führte zum Ausgleich durch Gibbons (38.). Die Indians schlugen zurück – in dieser Phase wie aus dem Nichts: Verteidiger Lasse Uusivirta schlenzte den Puck zum 3:2 ins Netz (39.).

Im Schlussdrittel egalisierten Thomas Pape (51.) und Gibbons (58.) jeweils für die Scorpions, Roman Pfennings gelang das zwischenzeitlich 4:3 (54.). Nach torloser Verlängerung entschied Tobias Schwab das Penaltyschießen. „Wir waren die bessere Mannschaft, ohne Überzahl hätten die Scorpions keinen Punkt geholt“, sagte ECH-Trainer Lenny Soccio. Sein Gegenüber Dieter Reiss empfand den einen Zähler als „gerechten Trost, wir haben uns immer wieder zurückgekämpft“.

Stephan Hartung

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