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Indians sind Überstunden-Meister der Oberliga

Eishockey-Oberliga Indians sind Überstunden-Meister der Oberliga

Die Hannover Indians müssen ständig in die Verlängerung oder sogar ins Penaltyschießen, aber machen es dann (fast) immer souverän. Wir erklären das Erfolgsgeheimnis, warum das Soccio-Team bei Überstunden so eiskalt ist.

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GUT DRAUF: Die Indians jubeln nach einem Sieg. Sie haben einen Lauf, brauchen dafür aber meist die Verlängerung:

Quelle: Petrow

Hannover. Wenn die Spieler der Hannover Indians ihre Gehaltsabrechnung für Januar erhalten, dann müssten sie eigentlich noch ein Formular nachreichen – nämlich einen Antrag für den Ausgleich von Überstunden. Der Eishockey-Oberligist bestritt seit Beginn des neues Jahres fünf Partien, die länger als die jeweils regulären 60 Minuten dauerten, und ging immer als Gewinner vom Eis. Mal mit einem Sieg in der Verlängerung, mal erst nach Penaltyschießen.

„Wir sind schwer zu schlagen“, sagt Indians-Trainer Lenny Soccio und verweist darauf, „dass wir die zweitwenigsten Niederlagen in der gesamten Liga nach 60 Minuten kassiert haben“. Nur der enteilte Tabellenführer Tilburg Trappers hat in dieser Hinsicht die Nase vorn. Spitze sind die Indians dagegen in der Statistik der Siege nach Ablauf der normalen Spielzeit in der gesamten Saison: acht Siege. Besser ist niemand.

Besser hat Soccio sein Team ohnehin gemacht. Im Endspurt der Hauptrunde kassierten die Indians in den finalen sieben Partien des Dezembers vier Niederlagen. Seit sich die Spreu vom Weizen trennte mit dem Beginn der Meisterrunde, die für den ECH passenderweise am 2. Januar mit einem 7:6-Sieg nach Verlängerung gegen die Moskitos Essen begann, haben die Indians sechs von acht Spielen gewonnen – darunter auch zwei Derbys gegen die Hannover Scorpions. Jeweils nach Penaltyschießen, versteht sich.

Warum aber ist der ECH so gut, wenn der Zusatzpunkt ausgespielt wird? In der Verlängerung, in der Drei gegen Drei gespielt wird, schickt der Coach so oft wie möglich Lasse Uusivirta, Igor Bacek und Branislav Pohanka aufs Eis. Das Trio ist jedem Gegner technisch und läuferisch überlegen. Nicht durch Zufall gelang Pohanka zweimal das Siegtor. Und im Penaltyschießen haben die Indians sichere Schützen wie Robby Hein und Tobias Schwab. Hein traf bei beiden Derbysiegen. Ebenfalls kein Zufall.

Am Dienstag waren die Indians spielfrei, am Freitag sind sie es erneut. Für Soccio ist es kein Problem, den guten Lauf erst mit Verzögerung fortsetzen zu können. „Das tut uns gut, wir haben einige verletzte und angeschlagene Spieler“, sagt der Coach, dem am vergangenen Sonntag im Derby gegen die Scorpions wegen der Ausfälle von Stefan Goller und Andreas Morczinietz nur neun Stürmer zur Verfügung standen. „Das Team soll sich ausruhen.“ Und ein wenig Freizeitausgleich zum Start des Februars kann ja nach den Überstunden des anstrengenden Vormonats nicht verkehrt sein.

Von Stephan Hartung

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